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Spielname:
Michael Jackson: The Experience 3D

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Ubisoft

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
10.11.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Michael Jackson: The Experience 3D

Hands-On: Michael Jackson: The Experience

Jakob Nützler, 21.08.2011

3587°

3

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Der Dancefloor ist ähnlich gefährliches Terrain wie der Showfloor - vielleicht ist das der Grund dafür, dass Ubisoft „Michael Jackson: The Experience“ nur im Business-Bereich antanzen ließ. Doch auch hier scheint man manchen Fachbesuchern noch zuzutrauen, das Pop-Rhythmus-Spielchen heimlich unter dem Jackett rauszuschmuggeln - der 3DS war fest an einer Säule verankert, ein Stylus fehlte. Glücklicherweise hatten wir Kopfhörer für den vollen Klanggenuss und einen eigenen Touchpen im Gepäck und konnten so bei einem leckeren Pressecafe einige erste Tanzschritte auf das virtuelle Parkett legen. Erwartet uns hier vielleicht ein lizenziertes „Elite Beat Agents“?

I don‘t dance tonight
Die Probierfassung ließ uns die sogenannte „History“ anspielen, in der fünf bekannte Pop-Hits wie z.B. „Thriller“ zur Verfügung standen - zehn weitere Songs (u.a. „Beat it“) waren freizuschalten. Ungewohnt: Die Menü-Navigation verlangt statt simplen Klicks Striche mit dem Stylus zu zeichnen und zwar dorthin, wo der entsprechende Menüpunkt auf dem Topscreen abgebildet ist. Netter Einfall, die Steuerung analog zu Jacksons Dance-Moves aufzuziehen - aber ebenso wie das eigentliche Rhythmus-Gameplay läuft das nicht sonderlich intuitiv ab. In verschiedenen Farben dargestellt, müsst ihr zur rechten Zeit tippen (pinke Kreise), Strichen ziehen (blaue Pfeile), Kurven oder auch Kreise malen - alle Symbole sind oben kurz zu sehen, unten verwendet ihr den Stylus. Leider erkannte der 3DS nur wenige unserer Bewegungen optimal.

Zwischendurch übrigens könnt ihr euer Touchpad bei einer Freestyle-Einlage verunstalten. Wie bei anderen Tanzspielen sind außerdem Combos möglich und wenn ihr stetig im Takt bleibt und Punkte scheffelt, erwacht langsam der Hintergrund mit einigen Lichteffekten zum Leben. Schick, bloß macht die Präsentation abseits der klaren Akustik eigentlich sehr wenig her. Unbedeutende 3D-Effekte, öde Hintergründe, wenig Varianz. Einige Zwischensequenzen zeigen Michael Jackson zwar etwa auf einem Friedhof oder in einer Geistervilla und während dem Lied „Ghost“ verwandelt sich das Jackson-Polygon kurzzeitig in ein Skelett, aber wirklich beigeistern konnte uns das nicht.

Prognose:
Das überragende Lebenswerk von Michael Jackson und damit der ohrwurmige Soundtrack von „Michael Jackson: The Experience“ bewahren Ubisoft wahrscheinlich vor dem nächsten 3DS-Totalausfall. Klar - nach einer Eingewöhnungsphase mit der eher seltsamen Touchscreen-Nutzung laden die Songs schon zum Mitwippen ein. Geht ja fast nicht anders beim „King of Pop“. Allerdings ist der 3D-Effekt nur zu belächeln, die grafische Darstellung einzelner Lieder bestenfalls bemüht und das ganze Marketing-Konzept zu leicht zu durchschauen: Es geht um den großen Namen einerseits und einigermaßen witzige Rhythmus-Spielchen andererseits, doch allein damit wird sich der Vollpreis nicht rechtfertigen lassen. Wer auf Highscores und Musikspiele steht, darf mangels aktueller Alternativen einen Tanz mit Ubisoft riskieren, sollte sich die Investition allerdings gut überlegen - vorausgesetzt natürlich, die Entwickler drehen nichts mehr an der leblosen Aufmachung und dem dürftigen Umfang.

Wird trotz Messe-Beschallung den „Thriller“-Ohrwurm nicht mehr los: Jakob Nützler [Miroque] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Finger weg!
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-
Spielerisch und inhaltlich (noch) weit vom Elite Beat Agents-Niveau entfernt.

Prognose
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