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Spielname:
Resident Evil: Revelations

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Capcom

Genre:
Action

Release:
27.01.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre

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Hands-On: Resident Evil: Revelations

Tjark Michael Wewetzer, 18.08.2011

6400°

6

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Es hätte alles so einfach sein können. Mit dem Ende des Pharma-Konzerns Umbrella wäre die große Bedrohung gebannt und alle ehemaligen S.T.A.R.S.-Mitglieder und Überlebende von Raccoon City leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Doch Pustekuchen! Wäre doch gelacht, wenn Capcom nicht weiter die infizierte/untote Horde loslässt und versucht, dem Spieler einen grausigen Schauer über den Rücken zu jagen. Nachdem bereits Resident Evil: The Mercenaries 3D das 3D-Gewässer ausgetestet hat, steht uns nun mit Resident Evil: Revelations ein richtiger kleiner Handheld-Ableger der Horror-Reihe bevor – und dieses Mal auch mit Horror und nicht nur Action! An Capcoms gamescom-Stand gab es eine neue Demo zu sehen, mit der wir uns auch gleich einen Eindruck vom Spiel verschaffen konnten.

Irgendwoher kenne ich das doch...
Mit diesem Gedanken erwacht Jill Valentine, S.T.A.R.S.-Veteranin und Protagonistin des Spiels, auf einem Bett in etwas, das nach einem Herrenhaus aussieht. Kann das denn sein? Schon wieder das Spencer-Anwesen aus dem ersten Resident Evil? Nein, irgendwas ist dann doch anders... Wir erkunden unser wohliges kleines Zimmer und stellen fest, dass wir nicht mehr rauskommen. Guter Rat ist nun teuer! Zum Glück findet sich in der Badewanne ein Schraubenzieher, mit dem wir das elektronische Türschloss öffnen können. Und dort wartet auch schon der nächste Spuk auf uns: Ein Gegner taucht auf und trachtet nach unserem Blut!

Wer jetzt auf den Gedanken kommt, dass rohe Gewalt zum Sieg führt, fängt sich schnell einen verlängerten Friedhof-Aufenthalt ein. Die Munition ist nämlich hier – typisch für das Survival-Horror-Genre – streng limitiert. Oftmals half uns nur, das Weite zu suchen. Unterwegs haben wir immerhin einen Vorrats-Scanner aufgabeln können, der uns weitere versteckte Munitionsvorräte zeigt. Nach einiger Zeit des Herumirrens treffen wir endlich auf unseren Partner Parker – und wir stellen fest, dass wir uns auf einem Schiff befinden und das Beiboot kurzerhand versenkt wurde. Die Helden sitzen fest und der Cliffhanger lässt den Spieler mit dem Verlangen nach mehr zurück.

Schaurig schöne Grafik
Trotz ihrer kleinen Eigenheiten konnte die Optik von The Mercenaries 3D bereits weitestgehend überzeugen. Revelations knüpft nahtlos daran an: Erschreckend gut detaillierte Charaktermodelle, wunderschön ausstaffierte Räume und klug eingesetzte Lichteffekte sorgen für richtige Gruselstimmung. Der stereoskopische 3D-Effekt verstärkt das Mittendrin-Gefühl zusätzlich noch. Zwar hielt man sich mit Pop-Out-Schockern noch zurück, doch der Armschwung eines Feinders, der gerade mal so neben euch steht oder hinter euch zuschlägt, kann einem schon den Schweiß auf die Stirn treiben.

Prognose:
Weniger Action, mehr Grusel: Das ist es, was Capcom mit Resident Evil: Revelations erreichen möchte. Und gemessen an dem, was die gamescom-Demo liefert, könnte dies sogar glatt gelingen. Rohe Gewalt hat wieder lediglich die Notwehr-Funktion, die Gegner stellen eine ernsthafte Bedrohung dar und die gelungene Grafik sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt darauf, mit Jill und Parker wieder einen richtigen Horror-Trip erleben zu dürfen.

Schläft lieber bei Licht: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

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Herzklopfen, Schweißausbrüche und Panik – so funktioniert ein gutes Resident Evil!

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