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Spielname:
Crush 3D

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Sega

Developer:
Zoe Mode

Genre:
Denkspiel

Release:
13.01.2012 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Hands-On: Crush 3D

Tjark Michael Wewetzer, 18.08.2011

2845°

2

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Für die Videospielwelt war der Sprung von 2D zu 3D von tragender Bedeutung. Mario konnte statt linearer Level endlich große Spielwiesen nach eigenem Gutdünken erkunden, Sonic... krachte mit Karacho an die Polygon-Decke und Link beansprucht mit seinem ersten 3D-Abenteuer sogar die Position der Messlatte für die gesamte The Legend of Zelda-Reihe. Aber warum muss denn alles 3D sein? Platt hat doch auch seine Vorzüge. Dachte sich zumindest Entwickler Zoe Mode und erschuf ein verzwicktes wie auch intelligentes Puzzle-Spiel, bei dem ihr in beiden Formaten zu denken habt. Und wenn wir schon in die dritte Dimension springen können, dann doch gleich mit räumlicher Tiefe! Was Crush 3D alten Hasen und neuen Versuchskaninchen liefert, haben wir in einer kurzen Demo auf der gamescom herausfinden können.

Plattform zu weit weg? Mach sie platt!
Die Grundidee von Crush ist so simpel wie genial: Die Spielerfigur Danny muss in den Leveln des Spiels eine bestimmte Anzahl von Murmeln – optimalerweise alle – einsammeln und anschließend lebend den Ausgang erreichen. Das erweist sich allerdings als schwierig, wenn alle Plattformen etliche Meter weit auseinander liegen und Dannys Sprungdistanz zu wünschen übrig lässt. Hier kommt die titelgebende Crush-Funktion ins Spiel. Damit haut ihr nämlich die ganze Umgebung platt und drückt so mit dem richtigen Ausgangsblickwinkel außeinanderstehende Plattformen zusammen. Zu beachten ist dabei lediglich die Farbe des durch das Zusammendrücken entstehenden Hintergrundes: Weiße Ebenen sind für Danny in der 2D-Welt Hintergrund und bieten keinen Halt – das tun blaue Linien. Ziegelsteingebilde hingegen stellen solide Mauern dar, die den armen Kerl auch ohne weiteres zerquetschen können, sollte er beim Crush-Vorgang im Weg stehen. Doch keine Bange, dabei geht kein Leben verloren. Stattdessen wird der Dimensionswechsel einfach abgebrochen.

Wem die Jagd nach den Murmeln noch nicht Herausforderung genug ist, der kann in den Puzzle-Abschnitten auch nach Trophäen suchen, die erst in der 2D-Ansicht greifbar werden, oder Fotos von Erinnerungen unseres Patienten aufgabeln. Geschickte Zocker können aber noch mehr tun: Solltet ihr eine wirklich schwer zu erreichende Position gefunden haben, könnt ihr dort ein Geschenk platzieren. Per StreetPass könnt ihr dann dieses Präsent an andere Crush 3D-Spieler weiterreichen. Allerdings müssen diese es natürlich erst einmal erreichen können. Im Erfolgsfall winken neue Kleidungsstücke für das Klamotten-Regal von Danny.

Ein neuer Anstrich
Das ist abgesehen vom Grafik-Stil übrigens auch der einzige Punkt, in dem sich die 3DS-Fassung von dem bereits für die PSP erhältlichen Crush unterscheidet. „Das wird kein Crush 2, sondern lediglich ein einladender wirkendes PSP-Crush“, sagte uns der Betreuer des Spiels vor Ort. Ob das Stimmt, ist Geschmacksfrage: Die neue Optik wirkt zumindest um einiges heller und freundlicher, lässt aber auch gleichzeitig das Skurrile der Ur-Fassung vermissen. Immerhin macht sich die ebenfalls neue Illusion räumlicher Tiefe gut.

Prognose:
Eines haben wir aus dieser Anspiel-Runde gelernt: Wenn man bereits Besitzer der PSP-Version ist, dürfte sich Crush 3D wohl nur bedingt lohnen. Dann wiederum war diese trotz ihrer großartigen Spielidee und gelungenen Umsetzung alles andere als ein Verkaufsschlager. Es gibt also mit Sicherheit genug Leute, die noch nicht in den C.R.U.S.H.-Apparillo gestiegen sind – und denen können wir den Trip wärmstens ans Herz legen. Wenn bei der Umsetzung nicht geschlampt wird, bleibt uns zwar am 17. Februar 2012 wieder „nur“ ein Port für den 3DS, doch noch immer eines der wohl einfallsreichsten Knobel-Spiele der letzten Jahre.

Springer zwischen den Dimensionen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Immer noch das selbe Crush, nur im neuen Gewand – was aufgrund der Güte des Originals nichts schlechtes heißen muss!

Prognose
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