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Spielname:
Pac-Man

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
Game Boy

eShop Preis:
4,00 €

Publisher:
Namco

Developer:
Namco

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
04.08.2011 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Pac-Man

Kevin Jensen, 07.08.2011

3214°

2

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Es war Anfang der 80er Jahre als ein junger Designer der japanischen Firma Namco mit seinen Freunden Abends zum Pizza essen aus war. Ein herausgeschnittenes Stück aus der italienischen Königsklasse der Resteverwertung stand auf einmal Pate für eines der populärsten Spiele der Welt. Pac-Man wurde geboren.

Das Spiel rund um die Spalttablette auf Extasy wurde in seiner über 20 Jahre dauernden Karriere bis heute über zehn trillionen Mal gespielt und bescherte Namco allein am Automaten ca. 100 Millionen Dollar Umsatz. Zuletzt sorgte der Fiepskasten, der hierzulande nur in Spielhallen für über 18-jährige stehen darf, für Aufsehen, als der US-Amerikaner Billy Mitchell die ultimative Highscore von 3,333,360 Punkten schaffte. Er spielte dafür sechs Stunden ununterbrochen, aß jeden Punkt auf dem Bildschirm sowie jede Frucht und (mit jeder Powerpille) alle vier Geister - und das alles ohne einmal ein Leben zu verlieren!

Pac-Man ist heute eine riesige Franchise. Das reicht vom Pac-Man Becher bis hin zur Pac-Man Schultasche. Klar, dass man von diesem Erfolg profitieren möchte und so gibt es einen Haufen von Pac-Man Remakes und Varianten auf der ganzen Welt - davon sogar eine in Excel spielbar! Wer die gelbe Fresskugel lenkt, weiß, was gemacht werden muss und der Spielspaß kommt direkt im ersten Level mit der ersten gefutterten Pille.

Pac-Man sieht noch genau so aus wie damals und es hat sich nichts getan. Mein alter Game Boy, der nun in einer großen Kiste auf dem Dachboden verweilt, hätte es nicht anders dargestellt. Aber warum auch, es handelt sich ja um ein Virtual Console-Spiel, das genau darauf abzielt die Vergangenheit zurück zu holen. Ob man nun schwarz-weiß spielen möchte oder im Giftgrün ist jedem selbst überlassen. Dies geht bei fast allen Virtual Console-Spielen per Tastendruck.

Obgleich jedem klar sein sollte, was das Spielziel von Pac-Man ist, gehen wir nochmals kurz darauf ein. Es geht darum, ein Level nach dem anderen zu schaffen, indem man die gelbe Mampf-Kugel so schnell wie möglich alle herumliegenden Pixel-Pillen fressen lässt. Dies wurde allerdings durch vier - auf dem Game Boy nicht-verschiedenfarbige - Geister erschwert, die sich in den Kopf gesetzt hatten, einen durch ihre Berührung schachmatt, bzw. Game Over zu setzen. In den Level-Ecken wurden größere blinkende Pillen versteckt, die die Geister für kurze Zeit verwundbar machen und Pac-Man so zum Geister-Gourmet wird und so ordentlich Punkte kassieren kann. Ein schier Endloses Spielprinzip, welches schon unzählige Male umgesetzt wurde und zeitlos ist. Die ewige Jagd nach dem Highscore geht immer weiter. Die Game Boy-Fassung verfügt über nur einen Level, das sich schier endlos wiederholt. Der einzige Unterschied von Labyrinth zu Labyrinth ist, dass die Bonusfrucht in der Mitte stets ausgetauscht wird. Egal ob Kirsche, Birne oder Banane - fast alles ist dabei.

Fazit:
Pac-Man auf dem Game Boy ist ein Klassiker für sich. Er ist ein roher Diamant, noch vor dem Feinschliff. Denn auch hier gibt es später erschienene Versionen, die weitaus mehr Inhalt liefern. Doch gerade beim Pillenfresser möchte man eventuell doch die klassische unangetastete Version der 1. Generation nutzen, um wirkliches Retro-Feeling zu erhalten. Ansonsten kann gesagt sein, dass sicherlich auch Mrs. Pac-Man bald die Virtual Console unsicher machen wird. Und die holde Dame des Pillenfressers bringt zumindest mehr als nur ein Labyrinth mit sich.

Mampft sich schon seit den 80ern durchs Leben: Kevin Jensen für Planet3DS.de

Leserwertung:

Ok
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-
Der nimmersatte Gelbling birgt auch heute noch Suchtpotential.

Wertung

Wakka, wakka, wakka!

Nimmersatte Kult-Spalttablette

Nur ein Level

Monotones Spielkonzept

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2 Kommentare