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Spielname:
Culdcept Revolt

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
NIS America

Developer:
Omiya Soft

Genre:
Sonstiges

Release:
06.10.2017 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Hands-On: Culdcept Revolt

Tjark Michael Wewetzer, 26.09.2017

702°

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Es ist eigentlich erstaunlich, dass es für den 3DS so wenige digitale Kartenspiele gibt. Selbst die Yu-Gi-Oh!-Marke, einst auf dem DS ein Goldesel für Konami, ließ sich bis auf ein, zwei kleinere Titel nicht auf der Plattform blicken. Für ausgehungerte Kartentaktiker dürfte Culdcept Revolt zwar nicht unbedingt perfekt sein, besteht das Spiel doch aus etwas mehr als bloßen Sammelkartenspielereien, doch das macht den in Japan von Nintendo (!) und hierzulande von NIS America vertriebenen Titel nicht unbedingt weniger spannend. Unser großer Test braucht leider noch ein bisschen länger, weswegen wir euch in diesem Hands-on zumindest schon mal unsere ersten Spieleindrücke vermitteln möchten.

Das Einmaleins der Magieanhäufung
Wobei es wahrscheinlich realistischer zu sagen wäre, dass wir uns mit dem Regelwerk des Spiels auseinandersetzen werden. Im Grunde genommen ist Culdcept Revolt nämlich ein Brettspiel mit Sammelkarten-Elementen. Ziel der von uns bislang gespielten Stufen ist es stets, einen gewissen Wert an Magiepunkten zu überschreiten und anschließend eine der auf dem Spielfeld verteilten Festungen anzusteuern. Die Wertsteigerung ist dabei an sich auch recht simpel, erfordert sie doch nur das Erobern und aufrüsten der freien Quadrate. Doch natürlich haben eure bis zu drei Gegner genau dasselbe vor und werden euch die Gebiete unweigerlich streitig machen.

Wer schon mal in seinem Leben eine Partie Monopoly durchlitten gespielt hat, weiß ungefähr schon, wie er sich das Spiel vorzustellen hat. Statt Immobilien platzieren wir auf den Feldern jedoch Monster, die für uns die Stellung halten und jeden auf dem Quadrat landenden Gegenspieler um ihre Magiepunkte erleichtern. Da es sich aber eben um lebendige Kreaturen handelt, kann man auch ganz gerne Mietpreller spielen und stattdessen mit einem eigenen Ungetüm gegen den Wächter antreten. Bei einem Sieg geht das Grundstück an den Invasoren, im Falle einer Niederlage muss die Miete gezahlt werden. Da die Monsteraufrufung und die Nutzung eventueller Stärkungskarten wie Kettenhemden oder Eisenschwerter jedoch auch Mana kostet, will der Aufruf zum Gegenschlag wohlüberlegt sein.

Schon sehr früh fällt auf, dass eine Partie in Culdcept Revolt aufgrund der Struktur eher langsam ins Rollen kommt. Sobald jedoch ein nennenswerter Teil der Felder in Spielerhänden ist, kommt richtig Spannung auf. Durch Aufrüstung von Gebieten oder dem Bewegen platzierter Monster kann man seinen Kontrahenten wunderbar ein Bein stellen und eine reichhaltige Auswahl an Kreaturenkarten sowie Zaubersprüchen sorgt dafür, dass ihr auch mit eurer Spielfigur selbst für reichlich Schaden sorgen könnt. Eine reichhaltige Auswahl an freispielbaren Karten für euer komplett anpassbares Deck verspricht noch mehr taktische Tiefe. Und die dürfte spätestens bei den Multiplayer-Runden im lokalen Drahtlosspiel oder gar online richtig zur Geltung kommen.

Prognose:
Ihr merkt schon: Culdcept Revolt ist keineswegs leichte Kost. Schon in den ersten Spielstunden merken wir, dass dieser Mix aus Sammelkarten- und Brettspiel einiges an Tiefgang bietet. Dank guter Tutorials und kleinerer Hilfsfunktionen werden absolute Anfänger jedoch auch nicht im Regen stehen gelassen. Zwar fühlten sich unsere ersten Partien insbesondere in der Startphase noch ziemlich behäbig an, doch sobald der Stein ins Rollen kommt und alle Teilnehmer um jedes letzte Feld kämpfen, kommt richtig Freude auf. Vor allem im Multiplayer dürften einige spannende Spiele zustande kommen. Die Einzelspieler-Kampagne, auf die wir im großen Test noch einmal ausführlich zurückkommen werden, fühlt sich hingegen bislang eher rudimentär an und bietet trotzt interessant klingendem Plot um eine Rebellengruppe im Kampf gegen einen Herzog bisher kaum Hervorhebenswertes. Doch auch das kann sich ändern, wenn wir dem Spiel erst einmal genauer auf den Zahn gefühlt haben. Wir können es jedenfalls kaum erwarten, uns direkt wieder aufs Spielbrett zu stürzen!

Lässt die Würfel rollen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an NIS America für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Vielversprechendes Karten-Brettspiel mit reichlich Tiefe und leider langsamer Startphase.

Prognose
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