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Spielname:
Yo-Kai Watch 2

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Level-5

Genre:
Rollenspiel

Release:
07.04.2017 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Review: Yo-Kai Watch 2

Alexander Schneider, 11.08.2017

1996°

1

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Knapp drei Jahre brauchte es, bis es Yo-Kai Watch 2 nach dem gefeierten Japan-Release auch zu uns nach Europa schaffte. Drei Jahre! Immerhin kommen wir überhaupt in den Genuss der monströsen Abenteuer, könnte man nun sagen - zumal wir Ende September sogar noch mit einer dritten Version von Yo-Kai Watch 2, namentlich Geistige Geister, beglückt werden. Die Ursprungsversionen jedoch besinnen sich ganz auf das von scheinbar außerweltlichen Ereignissen geprägte Leben von Nathan und Katie, den beiden Serienhelden und eurer Spielfigur nach der Wahl zwischen männlich und weiblich. Yo-Kai Watch 2 gibt es in gleich zwei Versionen - Knochige Gespenster und Kräftige Seelen -, welche sich hinsichtlich einiger Yo-kai, die man im Rahmen der Story oder auch in freier Wildbahn antreffen kann, unterscheiden. Dabei führt euch die Geschichte sogar das ein oder andere Mal in die Vergangenheit, um den Ursprung der Yo-Kai Watch zu erkunden. Könnt ihr den Krieg zwischen den knochigen Gespenstern und den kräftigen Seelen befrieden? Wer verbirgt sich hinter dem Chaos, das schon bald die ganze Welt beherrscht? Und hat sich Yo-Kai Watch 2 gegenüber dem Debüt wirklich sinnvoll weiterentwickelt? All das und noch viel mehr wollen wir in unserem nun folgenden Testbericht klären, denn wir durften uns Knochige Gespenster greifen und die Zeitreise antreten.

Ein diebisches Geschwisterpaar
Bevor wir jedoch die Vergangenheit erkunden und mit ihr all die Wunder, die Yo-Kai Watch 2 offenbart, werden wir Zeuge dreisten Diebstahls. Goldie und Silvie - zwei hinterhältige Yo-kai-Geschwister – klauen euch nämlich die Yo-Kai Watch. Sogar die Erinnerung rauben sie euch! Nach einem Käferjagd-Exkurs gelangt ihr jedoch bals wieder eure Yo-kai Watch und mit ihr an den entsprechenden Radar, könnt ihr auch recht bald auf Yo-kai-Jagd gehen und euer Team füllen. Um Yo-kai aufzuspüren, müsst ihr lediglich die Anzeige des Radars beachten, während ihr durch die bunte Spielwelt streift - und daraufhin mit der Linse nach dem Yo-kai suchen, der sich zum Beispiel unter Autos, Getränkeautomaten oder an Straßenlaternen verbergen kann. An diese simplen Vorgänge erinnern wir uns durchaus noch, wenn wir an den ersten Teil zurückdenken, doch kann sich der Held bzw. die Heldin des Spiels bei Goldie und Silvie bedanken, die einem mal eben die Festplatte gelöscht haben. So fühlen sich die ersten Stunden auf der Suche nach eurer Yo-kai Watch an wie ein reines Déjà-vu, da ihr euren selbsternannten „Butler“ Whisper sowie euren treuen Freund Jibanyan - wie schon damals an der berüchtigten Kreuzung in Lenzhausen - ein weiteres Mal kennenlernt. Neulinge werden daran ihre helle Freude haben, während Kenner des Vorgängers nicht nur einmal seufzen werden.

Fiese Fiesa-Yo-kai
Doch zieht die Story von Yo-Kai Watch 2 zumindest nach einigen Stunden an - ein Grund dafür ist auch die großflächige Erweiterung der Spielwelt, die neben der bereits bekannten Metropole Lenzhausen mit ihren vielfältigen Stadtteilen wie dem idyllischen Neudorf, dem geschäftigen Krämerviertel und der urbanen Innenstadt auch beschaulichere Orte wie das ländliche Petzlingen enthält. In diesem Städtchen, das durchaus an ein entlegenes japanisches Dorf erinnert, besucht ihr eure Oma und trefft schon bald auf Hovernyan - ein anfangs noch aufgeblasener Yo-kai, der euch auffordert, mit einem Zeitstein 60 Jahre in die Vergangenheit zu reisen. Dort sollt ihr euren Großvater - in der Gegenwart ist er schon tot - als Kind treffen, um von dort aus die Probleme in der heutigen Welt zu lösen. Schon kurz nach eurer Ankunft im alten Petzlingen wird euch eines der Kernprobleme vor Augen geführt: Die Fiesa-Yo-kai. Nachdem ihr das Haus eurer Oma nämlich verlasst, laufen euch von ihnen beseelte Menschen über den Weg, die sich beinahe wie willenlose Zombies verhalten.

Unsere Rettung ist einzig und allein unser Opa Nathaniel, der sich als Superheld Maximumm begreift und den ebenfalls beseelten Whisper verprügelt, um ihm den Dämon auszutreiben. Im Laufe der Geschichte helft ihr Nathaniel, die Bauteile für die allererste Yo-kai Watch zu finden. Um wieder in die Gegenwart zu gelangen - der Wechsel zwischen den Zeiten ist jederzeit möglich - müsst ihr euch am Bahnhof von Petzlingen mit Temportalex anfreunden. Erst sehr viel später erfahrt ihr jedoch, worum es in Yo-Kai Watch 2 im Grunde geht: Seit hunderten von Jahren bekämpfen sich die Yo-kai der Kräftigen Seelen und der Knochigen Gespenster gegenseitig, und diesen seit Ewigkeiten tobenden Konflikt wollt ihr natürlich beilegen. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten, wobei die Story ohnehin nicht die größte Stärke des RPGs ist. Eingeteilt ist die Geschichte wie schon im Vorgänger in verschiedene Episoden, in denen ihr immer mal wieder sogenannte Schlüsselaufgaben lösen müsst. Erst wenn diese bewältigt wurden, könnt ihr im Spielverlauf voranschreiten! Davon abgesehen könnt ihr euch auch mit den Bitten und Gefallen ablenken, denn diese werden des Öfteren an euch herangetragen. Bitten kann man getrost als einmalige Nebenquests bezeichnen, während Gefallen wiederholt erledigt werden können.

Ich dreh am Rad!
Nein, das hier ist nicht nur Komasans Ausruf, wenn er mal wieder verzweifelt, sondern auch ein bedeutender Bestandteil des Kampfsystems von Yo-Kai Watch 2. Zwar ist eure Rolle in den Kämpfen recht passiv, wenn man die Fights mal mit Pokémon vergleicht, nichtsdestotrotz müsst ihr zwischendurch dennoch agieren, um siegreich zu sein. Gleich drei eurer Yo-kai kämpfen hier nämlich auf einmal, und um einen eurer weiteren drei Gefährten in den Kampf zu schicken müsst ihr tatsächlich am Rad auf dem Touchscreen drehen und eure Party gehörig durchwürfeln. Natürlich solltet ihr auch fleißig Items verteilen, obwohl eure Monster automatisch angreifen! Manchmal ist es nämlich nötig, sie zu heilen oder aber gegnerische Yo-kai mit Items davon zu überzeugen, sich nach dem Kampf mit euch anzufreunden. Genau das ist das Konzept hinter dem Yo-kai-Sammelwahn: Jeder Yo-kai hat eine bestimmte Lieblingsmahlzeit, die ihr ihm im Kampf zukommen lassen müsst, um die Wahrscheinlichkeit der künftigen Freundschaft zu steigern.

Wollt ihr den Kontrahenten aber nur so schnell wie möglich aus dem Weg räumen, dann bieten sich die sogenannten Ultiseelschläge an. Diese Spezialattacken, von denen jeder Yo-kai eine bestimmte hat (Jibanyan etwa schwört auf die „Tatzen des Zorns“), heizen euren Gegnern gehörig ein und werden über den Touchscreen aktiviert, indem ihr etwa bestimmte Muster nachzeichnet oder wieder einmal an einem Rad dreht. Nicht selten müsst ihr eure Freunde auch von Beseelungen befreien, die ihnen von gegnerischen Yo-kai zugefügt werden und sie in unterschiedlicher Weise schwächen - auch das geschieht über den Touchscreen. Zum Glück können eure eigenen Yo-kai auch ihre Partner beseelen, wenn sie entsprechende Fähigkeiten beherrschen. Daraus können auch positive Effekte wie dauerhafte Heilung abgeleitet werden! Nun kann natürlich darüber gestritten werden, ob der recht einfache Schwierigkeitsgrad - insbesondere mit Blick auf die Kämpfe - lediglich kinderfreundlich ist oder aber einfach zu wenig fordert, aber zumindest dauern die Bosskämpfe ein wenig länger an. Die Endgegner, von denen es neben Goldie und Silvie noch einige andere wie Frau Fergällt gibt, müssen zuerst an bestimmten Stellen anvisiert werden, denn erst danach könnt ihr sie mit euren Angriffen in die Knie zwingen.

Yo-kai sind überall…
…sie machen dir Probleme, bringen dich zu Fall. Was im Opening der Serie noch durchaus stressig klingt, trifft auf das Spielgeschehen natürlich nicht immer zu. Neben den Monstern, die sich euch in den Weg stellen, könnt ihr euch nämlich auch mit zahllosen Yo-kai anfreunden und sie sogar in euer Team aufnehmen. Habt ihr bestimmte Etappen in der Story bewältigt, könnt ihr eure Yo-kai Watch im Uhrenladen „Rund um die Uhr“ aufbessern und damit ihren Rang erhöhen. Je höher der Rang, desto stärkere Yo-kai findet ihr in Lenzhausen, Petzlingen und Umgebung! Darüber hinaus können sich manche Yo-kai auch einfach weiterentwickeln, sobald sie ein bestimmtes Level erreichen und einige können sogar mit einem anderen Yo-kai oder einem Item fusioniert werden, um daraus einen noch kräftigeren Yo-kai entstehen zu lassen.

Schaut ihr in euer Medaillium - ein Buch, das alle Yo-kai auflistet -, dann werden euch zudem noch einige Seiten auffallen, die den legendären Yo-kai zugedacht sind. Es gilt, diese Seiten mit den erforderlichen Yo-kai zu füllen, um daraufhin als Belohnung legendäre Yo-kai zu erhalten. Nützlich ist allerdings auch der Yo-kaimat, ein Kapselautomat zur Verwendung verschiedener Münzen, die sich meist an den einzelnen Yo-kai-Stämmen orientieren und euch nach dem Einwurf je eine Kapsel mit einem zufälligen Yo-kai oder einem Item bescheren. Diesmal können auch Spielmünzen verwendet werden! Allerdings funktioniert der Yo-kaimat nur dreimal am Tag, danach müsst ihr euch bis 6 Uhr morgens gedulden. Yo-kai müssen aber nicht nur gesucht oder aus dem Automaten geholt werden, ihr könnt sie auch in Gassen, Hinterhöfen oder der Kanalisation finden. Dort laufen sie sichtbar herum und ihr könnt gegen sie kämpfen, wenn ihr wollt, oder ihnen aber aus dem Weg gehen. Noch einfacher ist es, wenn ihr eine der neuen Multiplayer-Funktionen nutzt und online oder lokal Yo-kai-Medaillen mit anderen Spielern tauscht!

Eine Uhr, die mehr kann als jede Rolex
Die Zeitreisen erlauben euch übrigens nicht nur, den süßen Duft der Vergangenheit zu atmen, durch sie gelangt ihr auch an ein weiteres Modell der Yo-kai Watch. Dabei geht es um den altbackenen Prototypen von Nathaniel, eurem Großvater. Das Null-Modell ermöglicht es euch, gewaltige M-Attacken einzusetzen! Vergleichbar mit den Ultiseelschlägen handelt es sich um einige der stärksten Attacken des Spiels, die euch im Kampf so einige Vorteile verschaffen. Noch dazu könnt ihr das veraltete Modell nutzen, um Yo-kai anzustupsen und damit etwa die Wahrscheinlichkeit der Freundschaft zu erhöhen. Anhand der Ziel-Funktion könnt ihr nun sogar leicht herausfinden, was der Lieblingssnack bestimmter Yo-kai ist. Wie lästig war es im Vorgänger, verschiedene Mahlzeiten ausprobieren zu müssen oder aber im Internet nach Listen zu suchen, die einem bei der Menüwahl helfen! Mindestens genauso lästig sind allerdings die Bahnfahrten in Yo-Kai Watch 2. Die Spieltwelt ist bekanntlich angewachsen und so ist es zu Beginn nötig, auf die Schnellzüge der Region zurückzugreifen. Da diese natürlich in jedem Kaff halten und die Fahrten sogar Kämpfe gegen zugfahrende Yo-kai mit sich bringen, stellen sie eine gewaltige Geduldsprobe dar. Ein Glück, dass ihr im weiteren Verlauf Portalex-Portale finden und aktivieren könnt, um euch von Ort zu Ort zu teleportieren.

Steuerung:
Viel hat sich im Bereich der Handhabung nicht getan, wenn man Yo-Kai Watch 2 mit dem Erstling vergleicht. Noch immer bewegt man sich per Schiebepad durch die alten und neuen Versionen von Lenzhausen und Petzlingen, weiterhin spricht man umherstehende NPCs mit der bewährten A-Taste an und auch durch die Dialoge wühlt man sich mit eben jenem Button. Die X-Taste ruft auch im zweiten Teil das Hauptmenü inklusive Inventar auf, während ihr mit B zum Sprint durch die Straßen ansetzen könnt. Ist euch selbst rennen nicht schnell genug, dann nutzt einfach das Steuerkreuz und packt das Fahrrad in Windeseile aus! Der Touchscreen hingegen hat nicht nur den Zweck, euch die Kontrolle über das Menü zu ermöglichen, er wird auch während der Kämpfe ausgiebig genutzt - ganz wie in Yo-Kai Watch. Wollt ihr etwa die mächtigen Ultiseelschläge ausführen, dann bleibt euch nichts anderes übrig, als vorher in kleinen Minispielen Muster nachzuzeichnen oder den Stylus im Kreise zu drehen. Auch im Jahre 2017 sorgen die schon nach wenigen Malen monotonen und vor allem unnötigen Touchscreen-Exzesse nicht für Begeisterung, doch erfassen sie eure Handlungen zumindest präzise und sorgen so nicht auch noch für Frust. Man sieht also: Nichts Neues in Lenzhausen. Und auch in Petzlingen nicht. Doch warum etwas ändern, was ohnehin gut funktioniert?

Grafik:
Auch in puncto Optik hat sich nichts Wesentliches getan, doch haben wir die Grafik und all ihre liebevoll gestalteten Details schon im Vorgänger gepriesen und nichts anderes ist auch in diesem Falle angebracht. In Lenzhausen hat sich zwar nicht wirklich viel verändert, die Oberwelt ist durch das Umland und das ländliche Petzlingen aber noch facettenreicher geworden. Zwar verlangen die Städtchen dem 3DS bei weitem nicht alles ab, doch sind sie allesamt kunterbunt und ansehnlich. Und das Wichtigste: Sie laden zum Erkunden ein! Vor allem für Liebhaber traditioneller japanischer Architektur gibt es ordentlich was zu sehen, immerhin strotzt Petzlingen nur so vor historischen Gebäuden, Bambuszäunen und Shōji-Türen! Yo-Kai Watch 2 ist also nicht nur japanisch angehaucht, wenn es um seine niedlichen Protagonisten geht, sondern auch hinsichtlich seiner belebten Spielwelt. Während Lenzhausen vor allem mit umherfahrenden Autos und zahlreichen Passanten überzeugen kann, findet man auf den Gemüsefeldern und Feldwegen von Petzlingen die pure Idylle vor. Selbstredend wollen wir natürlich auch die Yo-kai nicht vergessen! Diese sind wie immer reine Geschmackssache, auch im zweiten Ableger wird jeder gelungene und weniger gelungene Exemplare sichten. Da über 100 neue Yo-kai hinzugekommen sind, besteht auch reichlich Auswahl - vom kampfeslustigen Löwen Leonidas bis zum Putzteufel Schwammurai gibt es alles, was das Herz begehrt! Und das auch noch in hübscher Darstellung, sowohl in den Kämpfen als auch im Medaillium.

Sound:
Die Macher von Level-5 haben auch in Yo-Kai Watch 2 wieder eine kompositorische Meisterleistung vollbracht, liefern sie uns doch wieder einen Ohrwurm nach dem anderen! Einmal mehr übertrifft die Begleitmusik den optischen Part, doch das ist aufgrund des hohen Gesamtniveaus überhaupt nicht als Kritik zu verstehen. Wie schon im ersten Teil werden die Spielerohren mit mal sommerlichen, mal schaurigen, aber immer schönen Melodien verwöhnt. Noch dazu kommen die Themes kleinerer Städtchen wie Petzlingen oder Stadenstedt, die stets beruhigend wirken und den idyllischen Eindruck nochmals verstärken. Wie im Vorgänger könnte einem das häufige Aufkommen mancher Tracks sauer aufstoßen, doch insgesamt hat sich die Vielfalt durch einige neue Stücke merklich erweitert. Noch immer viel zu selten werden wir mit der deutschen Synchronisation beglückt, denn diese bekommen wir nur ab und an in Zwischensequenzen zu Gehör. Wenn sie aber zu hören ist, dann passen die Stimmen auch zu den jeweiligen Personen. Im Falle der Yo-kai-Rufe sieht es allerdings anders aus, denn die Stimmen der frechen Fabelwesen gleichen sich meist viel zu sehr und wirken auch zu menschlich, um wirklich zu den teils doch sehr animalischen Monstern zu passen.

Multiplayer:
In Yo-Kai Watch 2 ist es erstmals möglich, lokal und sogar online gegen andere Spieler anzutreten! Doch das ist nicht alles, denn auch Tauschgeschäfte gewährt man euch nun auf beiden Wegen und sie erlauben es euch, euer Medaillium zu vervollständigen - das geht aufgrund der Yo-kai, die nur in einer der beiden Versionen vorkommen, nämlich nur per Tausch. Im Minispiel Yo-kai Watch Blasters, das nur lokal funktioniert, könnt ihr mit Freunden kooperieren und euch als einer eurer Yo-kai in der Schreckenszeit beweisen, wobei jeder der vier Spieler eine spezielle Rolle zugewiesen bekommt. Insgesamt sind die neuen Multiplayer-Features eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger, die sicherlich auch positiven Einfluss auf eure Spielzeit haben wird!

Fazit:
Zurück in die Zukunft! So oder so ähnlich könnte das Motto von Yo-Kai Watch 2, das bisher in den Versionen Knochige Gespenster und Kräftige Seelen erschienen ist, lauten. Allein die regelmäßigen Zeitreisen, die die Spielwelt durch ihr bloßes Vorhandensein vergrößern, werten das wie immer liebevoll gestaltete Universum beträchtlich auf. Doch nicht nur die Reisen in Opas Zeiten sind es, die die Oberwelt anwachsen lassen, auch die neuen Städtchen à la Petzlingen und Stadenstedt wirken sich positiv auf Größe und Vielfalt aus. Anfangs ist der Zeitreise-Mechanismus zwar noch gewöhnungsbedürftig, da man sich häufig zwischen den Zeitebenen hin- und herbewegt, und auch die kindgerechte Story kommt erst spät in Gang, doch im weiteren Verlauf fallen dem Spieler die Unterschiede zwischen den Epochen auf und sie sorgen dabei gleich mehrfach für beeindrucktes Staunen. Hinzu kommt die ansprechende Optik, welche zwar wie immer nicht alles aus dem 3DS herausholt, dank der Liebe zum Detail aber durchweg gelungen ist - und natürlich der sommerliche Soundtrack, der die Atmosphäre zusätzlich zu den über 350 Yo-kai erst richtig belebt. Auch in den Kämpfen gibt es nun mehr Möglichkeiten, dem Yo-kai Watch-Prototypen sei Dank! Und wer noch immer nicht genug hat, der kann sich einfach in den Multiplayer stürzen und sowohl kämpfen als auch tauschen, was das Zeug hält! Yo-Kai Watch 2 bietet einen kurzweiligen Einblick in die geheimnisvolle Welt der japanischen Mythologie und kann dabei zwar nicht mit einer tiefgreifenden Story, aber mit jede Menge Umfang, sinnvollen Neuerungen und einer gehörigen Prise Charme glänzen. Yo-kai sind eben überall!

Reist furchtbar gern nach Petzlingen und erholt sich auf dem Lande - wenn da nicht die lästigen Fiesa-Yo-kai wären: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein fieses Unterfangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart - auch im zweiten Teil überzeugen die Yo-kai mit Charme und trotz spürbarer Längen.

Wertung

STORY:

7.0

SPIELWELT:

9.0

SPIELTIEFE:

9.0
9
von 10

Über 350 Yo-kai…

Teils fordernde Bosskämpfe…

Größere Spielwelt dank zusätzlicher Städte

Kunterbunte Grafik mit viel Liebe zum Detail

Spaßige Zeitreisen in die Vergangenheit

Kurzweilige Nebenquests

Kämpfen und Tauschen online und lokal möglich

Amüsante Yo-kai-Suche über den Radar

Eingängiger Soundtrack von hoher Qualität

Durchweg gelungene Lokalisierung

…deren Design nicht immer begeistert

…Schwierigkeitsgrad insgesamt jedoch zu gering

Story benötigt langen Anlauf

Anfängliche Zugfahrten zu langatmig

Kampfsystem noch immer zu passiv

Mühsames Anfreunden mit Yo-kai

Wie werten wir?

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