PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
Drancia Saga

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
5,00 €

Publisher:
Circle Entertainment

Developer:
Skipmore

Genre:
Action

Release:
25.05.2017 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: Drancia Saga

Tjark Michael Wewetzer, 26.05.2017

1395°

0

Test mögen: Weitersagen:

Was kann es Schöneres geben als Gold? Glänzende Münzen, funkelnde Statuen, ein verführerisch gelber Glanz, der eines Königs würdig ist… Oder eben einer Gruppe von Abenteurern, die in Drancia Saga im Arcade-Stil um eben jener Beute wegen Unmengen von Gegnern um die Ecke bringen. Und ehrlich gesagt haben wir damit eigentlich schon alle Spielinhalte aufgeführt und könnten direkt zum Fazit übergehen. Machen wir aber nicht, denn euch interessiert sicherlich brennend, wie diese spaßige Goldsammelei überhaupt funktioniert.

Der fleischgewordene Bulldozer rollt an!
Das Spielprinzip ist einfach: Auf einem bildschirmgroßen Gebiet schwirren Massen an Gegnern herein und ihr müsst sie umhauen, um an wertvolle Münzen zu kommen. Das Wertgut dient einerseits zum Auffüllen eurer Lebensenergie und andererseits zum Spontaneinkauf von Upgrades auf dem Touchscreen. Die Regenerationsfunktion ist dabei nicht gerade unwichtig, rennt ihr die Feinde doch primär schlichtweg um. Kein Witz: Solange eure Waffe einen Fremdkörper berührt, wird Schaden zugefügt. Gelegentlich finden sich Feinde mit kleinen Kniffen – Stachelschildkröten müssen zum Beispiel erst aufs Kreuz gelegt und dann von oben ausgeschaltet werden –, im Prinzip rennt ihr jedoch hin und her und macht dabei alles platt.

Doch so flach das Gameplay klingen mag, so spaßig ist es umgesetzt. Zunächst ist der reine Goldhagel auf eurem Trip durch die acht Stufen extrem befriedigend, zumal lange Kombos – also Angriffsketten, ohne dabei selbst eine gewischt zu kriegen – mit Punkte- und Goldboni belohnt werden. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Charakteren, darunter viele freischaltbare Monster, die sich allesamt etwas anders spielen. Ein Menschenfresser zum Beispiel verfügt über keine Waffenreichweite, nimmt aber andererseits von direktem Seitenkontakt auch keinen Schaden. Lediglich Projektile und Attacken aus der Luft oder dem Boden können schmerzhaft werden. Das sorgt bei dem possierlichen kleinen Spielchen im charmanten Pixel-Look doch für einiges an Abwechslung. Außerdem lassen sich mit den erbeuteten Punkten Edelsteine abgreifen, die wiederum in Hilfsgegenstände für kommende Runden investiert werden können. Ein schöner, wenn auch eher kleiner Motivationsfaktor!

Fazit:
Für Spiele wie Drancia Saga wurde das Sprichwort „Klein, aber fein“ erdacht. Hinter dem arcadigen Pixelspielchen verbirgt sich im Prinzip nicht viel und auch ein ausführlicher Blick unter die Haube enthüllt keine tiefgründigeren Tricks. Doch der unkomplizierte Action-Trip fürs kleine Geld macht schlichtweg Laune und erweist sich als perfekter Spaß für zwischendurch. Das Spielprinzip ist schnell erlernt und das Umrennen von Gegnerhorden, die teilweise ziemlich groß ausfallen können, auf eine simple Art und Weise unterhaltsam. Zudem sorgen die vielen freischaltbaren Figuren, zu denen sich übrigens bei Besitz der entsprechenden Spiele auch einige Indie-Gäste wie der Titelheld aus Gunman Clive oder der Biker aus Urban Trial Freestyle zählen, für den richtigen Schuss Abwechslung. Lasst euch also nicht täuschen: Drancia Saga sieht nicht nach viel aus und ist es im Prinzip auch nicht, macht dafür aber enorm Laune!

Legt gleich noch eine Runde ein: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein schöner Minispiel-Happen für Goldsammler.

Wertung

Unkompliziertes Spielvergnügen

Vielfältige Figuren

Ideal für zwischendurch

Extrem wenig dran

Kann leicht repetitiv werden

Kommentare anzeigen

0 Kommentare