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Spielname:
6180 the moon

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
3,99 €

Publisher:
Turtle Cream

Developer:
Turtle Cream

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
16.03.2017 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: 6180 the moon

Tjark Michael Wewetzer, 18.03.2017

1120°

0

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Was wäre, wenn sich die Sonne eines Tages einfach mal aus dem Staub macht? Dann wird uns ziemlich kalt, das ist klar. Dank 6180 the moon wissen wir aber nun, dass zumindest der Mond an uns denkt. In diesem Jump 'n' Run macht sich der Himmelskörper nämlich auf die Reise, um die verschwundene Sonne zu finden. Mag von der Geschichte her ziemlich abgehoben klingen – und allzu viel darüber nachdenken sollte man nicht – und doch verbirgt sich dahinter ein recht normaler Hüpfer mit einem interessanten Twist.

Ein Fall für die Unendlichkeit
Die insgesamt 50 Level des Spiels erstrecken sich über beide 3DS-Bildschirme, was bedeutet, dass ihr bei euren Eskapaden stets das Gesamtbild im Auge behalten müsst. Klar, das ist jetzt kein neues Konzept und wurde schon von anderen Genrevertretern auf dem Doppelbildschirmer umgesetzt. Allerdings gibt es in 6180 the moon keinen durch Abgründe verschuldeten Tod. Fällt der Mond unten durch den Touchscreen, kommt er oben auf dem 3D-Display – welches übrigens hier keinen tatsächlichen Tiefeneffekt bietet – wieder ins Spiel. Umgekehrt lässt sich natürlich auch vom oberen Screen hoch in den unteren Bildschirm springen, gerade weil sich der Mond als ziemlich sprungstark erweist.

Diese Idee nutzt 6180 the moon für einige richtig kreative Level. Jede der fünf Welten kommt zudem mit einem kleinen Gimmick daher, um das ihr euch herumarrangieren müsst. Das können zum Beispiel Plattformen sein, die nach vorgegebenem Muster auftauchen und wieder verschwinden. Dadurch kommt nie wirklich langeweile auf, auch wenn die Umsetzung nicht immer vollständig durchdacht wirkt. Bei einigen Stufen haben wir nämlich durch simple Manöver souverän die eigentlichen, kniffligen Hindernisse komplett umgehen können. Was ebenfalls schmerzt: Die 50 Level sind in nicht einmal einer Stunde bereits erledigt. Zwar wartet danach ein Extra-Modus auf euch, dieser wärmt allerdings auch nur die bereits erledigten Stufen noch einmal auf.

Fazit:
Manchmal reicht ein simpler Einfall, um ein schönes Spiel zu erschaffen. 6180 the moon besticht durch sein eingängiges und schnell erlerntes Konzept, das in der kurzen Spielzeit für viel Freude und Abwechslung sorgt. Die Stufen sind moderat anspruchsvoll und teilweise extrem tückisch, wenn auch stets fair und kompakt genug, um nicht unnötig zu frustrieren. Der simple Grafikstil und die ruhige Soundkulisse sorgen ebenfalls für einen entspannenden Kontrast zum teils kniffligen Gameplay. Daher schmerzt es umso mehr, dass das Spiel dermaßen kurz ausfällt – was wir gespielt haben, macht nämlich unheimliche Lust auf mehr! Wenn ihr jedoch ein schönes Spiel für zwischendurch sucht und für einen interessanten, ungewöhnlichen Plattformer zu haben seid, der euch zum Umdenken verleitet, solltet ihr euch dieses Kleinod trotz des genannten Mankos unbedingt anschauen.

Mann im Mond: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein einfallsreiches, kurzweiliges Jump 'n' Run, von dem wir gerne mehr hätten!

Wertung

Vielfältige Level

Interessante Kernmechanik

Viel zu schnell wieder vorbei

Einige Stufen lassen sich zu leicht austricksen

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