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Spielname:
Shovel Knight: Plague of Shadows

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
9,99 €

Publisher:
Yacht Club Games

Developer:
Yacht Club Games

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
17.09.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Shovel Knight: Plague of Shadows

Kurztest: Shovel Knight: Plague of Shadows

Tjark Michael Wewetzer, 21.02.2017

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Mit der Aufspaltung der Shovel Knight-Kampagnen in einzelne Spiele wird es unsererseits Zeit für etwas Aufholarbeit. Als das erste, für die zukünftig unter dem Namen Shovel Knight: Treasure Trove bekannten Edition kostenlose Update erschien, berichteten wir zwar darüber, prüften den neuen Handlungsstrang aber nicht auf Herz und Nieren. Das möchten wir hiermit ändern und haben uns kurz vor der Aufspaltung des Gesamtpakets noch einmal ausführlich mit Shovel Knight: Plague of Shadows beschäftigt.

Das perfekte Experiment
Plague of Shadows spielt parallel zu den Abenteuern des blauen Buddlers und erzählt, was der Alchemist Plague Knight insgeheim plant. Sein Ziel ist es nämlich, den ultimativen Trank zu brauen – blöderweise benötigt er dafür jedoch die Essenzen seiner Kollegen vom Orden ohne Gnade. Und die wollen ihre Zutaten nicht einfach so rausrücken. Also heißt es: Selbst ist der Giftmischer, weswegen Plague Knight loszieht und jedes einzelne Mitglied des Schurkenordens in die Knie zu zwingen plant – mit reichlich Krach und Bumm.

Eine recht gewöhnliche Geschichte, die sich spielerisch allerdings merklich von der Shovel Knight-Basiskampagne unterscheidet. Diverse Tränke, die zu Beginn noch in simplen Flugbahnen durch die Luft segeln und nach wenigen Sekunden explodieren, dienen Plague Knight als Waffe. Der Kniff dabei: Er kann sich durch Gedrückthalten und anschließendes Loslassen der Wurftaste auch mit einer Explosion voranschleudern lassen. Auf diese Weise verfügt Plague Knight bereits von Beginn an über mehr Mobilität als Shovel Knight, das hat jedoch seinen Preis.

Versuch macht klug
Plague of Shadows verfügt nämlich über eine ziemlich steile Lernkurve. In den ersten Leveln werdet ihr euch erst langsam an das ungewöhnliche Angriffsmuster und die Fortbewegungstechniken des Alchemisten gewöhnen müssen, bevor ihr in der zweiten Hälfte und nach reichlich Einspielzeit allerlei Tricks und gewagte Sprünge lässig aus dem Ärmel schüttelt. Die Kampagne wird später auch deswegen einfacher, weil ihr mit der Zeit mehr von Plague Knights Tränken freischaltet. Über im Spiel verstreute Chiffre-Münzen und mit etwas Gold im Geldbeutel lassen sich bei der charmanten Giftmischerin Mona allerlei Modifikationen für die Gemische freischalten, mit denen etwa die Schwebezeit nach dem Sprengsprung oder die Art der Explosion eurer Trank-Waffe verändert wird. Und natürlich verfügt auch der Alchemist über eine Reihe von hilfreichen Relikten, die ihm manabasierte Spezialfähigkeiten verleihen.

So spannend die Gameplay-Neuerungen auch klingen mögen, ist es doch irgendwie enttäuschend, dass sich Plague of Shadows bei den Leveln größtenteils auf Recycling aus dem Basis-Spiel verlässt. Zwar wurden die Stufen um jeweils einen neuen Korridor erweitert und teilweise etwas angepasst, um von der erhöhten Beweglichkeit von Plague Knight Gebrauch zu machen, man beschreitet jedoch trotzdem hauptsächlich bekanntes Terrain. Das trifft dementsprechend auch auf die Bosse zu, die eindeutig nicht nach Plague Knights Tricks ausgerichtet wurden – viele von ihnen werden aus diesem Grund fast schon lächerlich einfach.

Fazit:
Man merkt in gewisser Weise, dass Shovel Knight: Plague of Shadows als kostenloser Zusatz für den Hüpfspielhit mit dem blauen Buddler vorgesehen war. Zwar war Yacht Club Games darauf aus, dem Abenteuer des Plague Knights einen eigenen Charme zu verleihen, doch das beinahe vollständige Level-Recycling stößt trotzdem etwas sauer auf – zumal man trotz einiger Anpassungen merkt, dass sie nicht ganz um die Fähigkeiten des Alchemisten gestrickt sind. Dass ihr Plague of Shadows dennoch nicht ignorieren solltet, verdankt die Kampagne ihrem spaßigen Protagonisten. Klar, seine Moves sind alles andere als einfach zu erlernen und verlangen selbst gestandenen Shovel Knight-Meistern etwas Umgewöhnung ab. Doch wenn es dann endlich klick macht und ihr erst einmal ein paar der vielfältigen Trank-Upgrades freigeschaltet habt, dann sprengt ihr euch geschwind durch die Lüfte und zerlegt gezielt selbst die Bosse, bei denen ihr mit dem Schaufelritter vielleicht noch Probleme hattet. Neueinsteigern würden wir aufgrund der hohen Hürde jetzt nicht unbedingt den Direkteinstieg mit Plague of Shadows empfehlen, wenn ihr euch jedoch schon an Shovel of Hope sattgespielt habt und Lust auf einen etwas anderen Spieldurchmarsch habt, seid ihr bei diesem Download an der richtigen Adresse.

Braucht mehr Explosionen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
Beginnt hart und wiederholt viel, doch die explosiven Abenteuer des Alchemisten machen richtig Laune.

Wertung

Ungewöhnliche Tränke-Schleuderei…

Vielfältige Upgrades

Nach wie vor einmaliger Soundtrack

…die gelernt sein will

Wiederholt viel aus dem Hauptspiel

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