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Spielname:
Mario's Picross

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
Game Boy

eShop Preis:
4,00 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Jupiter

Genre:
Denkspiel

Release:
14.07.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Mario's Picross

Kevin Jensen, 16.07.2011

5432°

12

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Vor rund fünfzehn Jahren setzte Nintendo auf dem Game Boy ein für uns Europäer bis dahin völlig unbekanntes Rätselprinzip um, das unter dem Namen "Mario's Picross" beworben wurde. Das Spiel selbst hatte zwar mit Mario, bis auf sein Gesicht in einer Ecke des Bildschirms, absolut nichts zu tun, aber bei Nintendo hoffte man wohl darauf, mit Mario als Werbefigur das Spiel vermarkten zu können.

Im Gegensatz zu Sudoku konnte sich das Prinzip hinter Picross bei uns aber leider fast überhaupt nicht durchsetzen und scheinbar verkaufte sich Mario's Picross bei uns so schlecht, dass keiner der Nachfolger bei uns oder in den USA erschienen ist. In Japan hingegen folgten mit "Mario's Super Picross", "Picross 2" und der in monatlichen Intervallen veröffentlichten "Picross NP"-Reihe noch über 10 weitere Spiele. Fast sieben Jahre nach dem Release von "Picross NP Vol. 8" folgte eine DS-Version des Spielprinzips, das in die "Touch Generation"-Reihe natürlich prima reinpasste und das Konzept erneut im Westen vorstellte.

Doch heute schauen wir uns nicht die Neuauflagen für den Nintendo DS oder potentielle Umsetzungen für den Nintendo 3DS an, sondern riskieren den Blick in Vergangenheit und betrachten das Original in Form eines Virtual Console-Titels. Die Zeitreise ins Jahr 1995 beginnt!

Für Leute, die mit dem Begriff "Picross" noch überhaupt nichts anfangen können, folgt hier eine kurze Erläuterung des Spielprinzip. Picross wird auf einem rechteckigen Raster gespielt, welches prinzipiell eine beliebige Größe haben kann. Am linken und oberen Rand stehen für jede Reihe Zahlen, die angeben, wie viele Blöcke in dieser Reihe ausgemalt werden müssen und aus wie vielen Feldern ein Block besteht. Steht z.B. auf einem 10x10 Felder großen Raster neben oder über einer Reihe eine 10, müssen alle Felder in dieser Reihe ausgemalt werden. Steht dort lediglich eine 7, müssen 3 Blöcke frei bleiben, man weiß jedoch zunächst nicht welche drei Blöcke das sind - es lässt sich nur sicher sagen, dass die 4 mittleren Blöcke in dieser Reihe ausgemalt werden müssen. Meistens steht bei den Zahlen jedoch so etwas wie "3 1 3". Das heißt dann im Klartext, dass zunächst ein Dreierblock, dann ein einzelnes Feld, und zuletzt wieder ein Dreierblock in dieser Reihe ausgemalt werden müssen. Wo genau sich diese Blöcke befinden und wie viele Felder dazwischen frei gelassen werden sollten, muss durch logisches Kombinieren der Beschriftungen der Spalten und Zeilen herausgefunden werden. Was zunächst sehr einfach erscheint, kann verdammt knifflig werden, und von einfachem Kombinieren bis hin zu gezieltem Ausprobieren gibt es überraschend viele Strategien und Lösungsmöglichkeiten.

Mario‘s Picross für den Game Boy überraschte mit über 250 verschiedenen Rätseln - in diversen Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Natürlich durfte man auch das ein oder andere Mal Nintendo-Figuren wie Gumbas oder Koopas aus den Steinchen hauen. So gab es die einfachen Puzzle-, die Kinoko-, Star- und Time Trial-Varianten.

Alle Puzzles nutzten das gleiche Spielprinzip wie beschrieben und konnten direkt gespielt werden. Time Trial hingegen kann nur ausgewählt werden, wenn man zuvor alle anderen 192 Rätsel erfolgreich löst. In diesem Modus sieht man beispielsweise nicht, welche Fehler man macht, was den Härtegrad noch hoher schnellen lässt. Wie in klassischen Spielen üblich sorgte eine Highscoreliste dafür, dass man sich mit anderen messen darf. Mit drei Speicherplätzen kann man das Spiel gerne auch an Freunde weiterreichen.

Fazit:
Mario‘s Picross ist ein Klassiker schlechthin und Knobelfreunde bekommen auch heute noch eine ordentlich Packung Inhalt für ihr Geld. Das schöne am Konzept ist, dass die Grafik keinerlei Einfluss auf das Spielgeschehen hat und auch Jahre danach kann man sich mit dem „Haue-die-Pixel-aus-den-Steinen“-Konzept anfreunden. Wer also schon Freude an den diversen Picross-Umsetzungen für den Nintendo DS hatte, kann sich auch gerne das Game Boy-Original zu Gemüte führen.

Meißelt weiter Rätsel aus dem Stein: Kevin Jensen [Iceman] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Das Picross-Konzept in seiner Ur-Form ist auch heute noch ein Klassiker.

Wertung

256 Puzzle = Viel Inhalt für Knobelfreunde

Zeitloses Spielprinzip

Auf Dauer eventuell etwas eintönig

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12 Kommentare