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Spielname:
The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Action Adventure

Release:
03.03.2017 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Hands-On: The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Tjark Michael Wewetzer, 15.01.2017

2278°

2

Test mögen: Weitersagen:

Der wohl mit Abstand meisterwartete Titel für Nintendos neue Konsole ist einer, auf den Wii U-Besitzer nun schon seit mehreren Jahren warten. The Legend of Zelda: Breath of the Wild hatte leider mit einer sehr turbulenten Entwicklungsgeschichte zu kämpfen, was angesichts der Ambitionen vom Team rund um den leitenden Zelda-Kopf Eiji Aonuma nur zu verständlich ist. Breath of the Wild soll eine große, weitreichende Welt bieten, die mit vielerlei Geheimnissen aufwartet und den Entdecker in euch anstacheln soll. Im vergangenen Jahr durften wir uns bereits die damals noch sehr ruckelige Wii U-Version anschauen, nun haben wir dieselbe Demo auf der Switch zocken können. Hat sich etwas getan und passt das Spiel so hervorragend auf Nintendos neues Gerät?

Willkommen in der Wildnis!
Bevor wir auf die technischen Feinheiten eingehen, wollen wir der Demo selbst ein bisschen Platz einräumen. Zu Beginn unseres 20-minütigen Erkundungstrips erwacht Link in einer mysteriösen Gruft. Wie er da hineingeraten ist? Was dieses merkwürdige Konstrukt, das ihn augenscheinlich am Leben hielt, soll? Wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht und werden wir in den 20 Minuten wohl auch nicht herausfinden können. Eine geheimnisvolle Stimme ruft uns dazu auf, ein Objekt aus einer nahegelegenen Steinplatte zu nehmen: Die Shiekah-Tafel. Das kleine Gerät versorgt uns fortan mit Karteninformationen, der aktuellen Temperatur und dient sogar als Fernglas. Wenn das für euch nach einem High-Tech-Tablet klingt, liegt ihr goldrichtig. Die ungewöhnliche Technik in dieser mittelalterlich erscheinenden Welt mutet etwas seltsam an, doch sicherlich gibt es auch dafür noch eine Erklärung. Eine, die nicht „das Spiel wurde ursprünglich für Wii U entwickelt und wir wollten das GamePad irgendwie einbauen“ lautet.

Nachdem wir in umstehenden Kisten ein paar Klamotten gefunden haben, begeben wir uns zum Ausgang und schreiten hinaus in die große, weite Welt. Tatsächlich wirkt der erste Schritt aus der Höhle ziemlich eindrucksvoll, erstreckt sich doch eine gewaltige, offene Fläche vor unseren Augen – und das am Fuße einer nicht minder beeindruckend hohen Klippe. Da herunterzustürzen dürfe schmerzhaft sein… Stattdessen folgen wir einem Weg am Berghang und treffen auf einen alten Mann, der uns ein wenig über die Welt aufklärt. Außerdem stecken wir an dieser Stelle eine Fackel ein, die fürs Erste als unsere Waffe herhalten muss. Anders als in bisherigen Zelda-Spielen gibt es hier nämlich eine Vielzahl von Offensiv-Werkzeugen, die sich allesamt in ihrer Haltbarkeit und Kraft unterscheiden. Von in der Gegend befindlichen Bokblins können wir etwa Bögen oder Knüppel erbeuten, sofern uns die Meute nicht zuerst kaltstellt. Auf diese Weise gewinnt Breath of the Wild einen gewissen Survival-Aspekt hinzu - wie dieser jedoch im fertigen Spiel zum Tragen kommen könnte, lässt sich schwerlich abschätzen.

Jungheld auf Abwegen
Normalerweise sollen wir nach dem Programm, auf das uns die mysteriöse Stimme aus dem Off nach kurzer Zeit hinweist, einen Shiekah-Turm aktivieren und so unsere Tafel-Karte aktualisieren. Tatsächlich merken wir aber schon in dieser kurzen Demo, wie viel Bewegungsfreiheit uns gegönnt wird. Was passiert etwa, wenn wir nach dem Verlassen der Gruft eine Klippe über uns beäugen und da hochkraxeln? Links extrem flexible Kletterfähigkeit macht's möglich und ist nur durch seine großzügige Ausdauer beschränkt. Durch gute Routenplanung lassen sich einige schier unüberwindbar wirkende Mauern erklimmen, so wie etwa die von uns angesprochene Klippe. Dahinter entdecken wir einen malerischen Eissee samt weniger freundlichen Frost-Schleimen, die uns sogleich mit der Temperatur-Mechanik von Breath of the Wild bekannt machen – und zum Kältetod führen. Kurios auch: Zumindest in der Demo genießen Zwischensequenzen gegenüber dem Ableben Priorität – was in unserem Fall dazu führte, dass wir mit einem halben Herz zu überleben glaubten, nur um nach dem kurzen Dialog sang- und klanglos umzukippen.

Aber genug von unseren Nah- und Volltoderfahrungen, wie sieht's denn nun aus? Tatsächlich haben wir das Gefühl, dass der grafische Sprung von Wii U zu Switch nicht allzu groß ausfällt. Auf dem großen TV-Bildschirm fallen uns sogar noch einige grobkörnige Kanten auf, was aber auch schlichtweg an der Größe des uns vorliegenden Screens gelegen haben könnte. Auf dem Tablet der Switch selbst hingegen wirkt das Spielerlebnis gleich gestochen schärfer, dem recht kompakten Bildschirm sei Dank. Der größte Unterschied zur von uns vorher gesehenen Wii U-Fassung liegt darin, wie flüssig Breath of the Wild läuft. Die Demo des letzten Jahres ruckelte noch merklich, auf der Switch läuft hingegen alles weitestgehend sauber – lediglich beim fliegenden Wechsel zwischen Tablet- und TV-Modus sind uns kurze Knicke in der Bildrate aufgefallen. Ob das jetzt jedoch der Power der Switch zu verdanken ist oder einfach an der zusätzlichen Arbeitszeit der Entwickler liegt, lässt sich anhand der Demo natürlich nicht ausmachen. Erfahren werden wir das wohl erst zum Release des Spiels!



Prognose:
Ein Wort: Wow. Im Wettrennen um die größten Spielwelten schindet Nintendo zumindest allein mit dem Erstkontakt nach der Gruft mächtig Eindruck, so gewaltig wirkt das neue Hyrule. Nintendo scheint sich bei der Gestaltung eines Open-World-Abenteuers auch Gedanken darum gemacht zu haben, was der Spieler an Freiheiten haben möchte. Klar können wir direkt der Handlung folgen und uns mit einem alten Kauz über den Zustand der Welt unterhalten. Ebenso steht es uns aber offen, Links Kletterkünste auf die Probe zu stellen und zu schauen, was die Wildnis noch so auf Lager hat – und seien es nur ein paar wortwörtliche Bokblin-Lager, die wiederum mit kleinen Schätzen locken. Wir haben angesichts der bestehenden Ambitionen immer noch Bedenken in Bezug auf die Füllmenge der Welt, denn die größte Spielwiese bringt nichts, wenn sie entweder mit viel zu viel Kleinkram zugemüllt wird (Grüße an Assassin's Creed) oder schlichtweg nichts bietet, was sich zu erkunden lohnt. Doch wir haben Vertrauen in die Entwickler und glauben, dass sie uns ein einmaliges Zelda-Spielerlebnis liefern werden, wie wir es noch nie zuvor erlebt haben und an das wir uns noch lange zurückerinnern werden!

Klippenspringer: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetSwitch.de

Leserwertung:

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Die riesige Welt ist beeindruckend, das Gefühl der Freiheit einmalig. Hoffentlich gibt’s im fertigen Spiel aber auch reichlich zu sehen!

Prognose
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