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Spielname:
Kirby's Dream Land

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
Game Boy

eShop Preis:
4,00 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
30.06.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Kirby's Dream Land

Kevin Jensen, 16.07.2011

5916°

10

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Willkommen zur kleinen Nintendo-Geschichtsstunde. Es begab sich zu der Zeit als noch neue Ninendo-Helden geboren wurden, dass 1992 ein kleiner rosa Edelknödel erstmals das Licht der Welt erblickte und seine Geburtskonsole ein Handheld war, genau genommen der uralte Game Boy. Just dieses Erstlingsabenteuer des immer-hungrigen Kirbys können Besitzer des Nintendo 3DS erneut erleben. Doch wie gut ist der Klassiker wirklich? Und erschreckend aber wahr: In seinem ersten Abenteuer war Kirby noch nicht quietsch-pink, sondern weiß wie die Unschuld.

Zunächst ein kleiner Storyeinschub: Unser noch nicht rosafarbener Freund wacht eines Morgens auf und stellt voller Entsetzen fest, dass er das gesamte Essen im Traumland gestohlen wurde. Für jemanden der ein gutes Abendessen gegessen hat, mag diese Tatsache zwar egal sein, doch braucht der kleine Nimmersatt sein Futter. König Nickerchen hatte seinen finsteren Plan in die Tat umgesetzt und die gesamten Essensvorräte aus dem Traumland eingesackt. Schlimmer noch, er hat nun vor sie alle selbst zu futtern! Das Traumland braucht einen Helden!

Beim Gameplay handelt es sich um ein typisches Jump 'n Run in Kirby-Manier. So springt, fliegt und frisst der knuddlige Protagonist alles was sich in seinen Weg stellt und versucht so nach und nach durch zahlreiche Level zu kommen. Insgesamt kann er sechs mal getroffen werden, bevor das Lebenslicht erlischt, oder auf dem Weg zahlreiche Gegenstände einsammeln, die ihn wieder munter machen. Doch was ist essentiell an Kirby?

Der Clou an jedem Kirby-Titel ist jedoch, dass der rosa Luftikuss nicht nur über normale Sprung-, Kletter-, und Flugmanöver verfügt, sondern auch die Fähigkeiten seiner Gegner kopieren kann. Dazu muss der gefräßige Geselle einfach sein Gegenüber einsaugen und verdauen. So können zahlreiche Attacken wie Feuerspucken, Schwertgekämpfe, Frostatem, Stacheln oder Laserstrahlen dazu genutzt werden, leichter durch die Level zu kommen und Endgegner zu besiegen. Doch Stoooppp! Dem ist nicht so! Zumindest nicht bei Kirbys Debüt auf dem Game Boy. Denn in diesem Spiel werdet ihr nur die essentiellen Fähigkeiten von Kirby nutzen können: Springen, Schweben und Schlucken. Die Verwandlungsoption kam erstmals in Kirbys Adventure zum Tragen, das ein Jahr später auf dem NES veröffentlicht wurde. Einzig und allein Elemente wie Feuerspucken nach dem Verzehr des Superscharfen Kirby-Chillis sind mit von der Partie.

Insgesamt 4 Hauptlevel mit einigen Untermissionen und je einem Endboss warten darauf bezwungen zu werden. Über die fehlende Speicherbatterie tröstet die Schnellspeicherfunktion des Nintendo 3DS hinweg. Leider muss man feststellen, dass das Spiel erneut sehr kurz ist; denn binnen 2-3 Stunden ist alles sprichwörtlich gegessen. Durchzocker können aber, ähnlich wie in Super Mario Land, einen Hardmodus freispielen, der zum erneuten Zocken einlädt.

Fazit:

Kirby’s Dream Land ist, keine Frage, ein Klassiker. Nicht umsonst gehört er mit mehr als 5 Millionen verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Titeln seiner Serie. Dennoch ist das erste Abenteuer des damals weißen Edelknödels noch sehr rudimentär und auf die Grundelemente des Spielprinzips reduziert. Dazu kommt eine mit 2-3 Stunden relativ kurze Spieldauer. Demnach ist das Spiel heutzutage nur noch bedingt zu empfehlen. Klar wird man als Jump 'n' Run-Freund seinen Spaß haben, doch wer Kirby spielen möchte, wie er ihn kennt und liebt, der wird auf die Virtual Console-Veröffentlichung von Kirby‘s Dream Land 2 warten müssen. Denn die Fortsetzung bot nicht nur mehr Inhalt, sondern auch neue Reittiere sowie Kirbys Verwandlungsmöglichkeiten.

Macht jetzt Mittagspause: Kevin Jensen [Iceman] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Ok
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-
Kirbys Erstling noch ohne Verwandlung, dennoch ein Klassiker.

Wertung

Kennenlernmomente mit Kirbys Debütauftritt

Knuffiger Klassiker

Einsteigerfreundlich

Kurze Spielzeit

Keine Kirby-typischen Verwandlungsmöglichkeiten

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10 Kommentare