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Spielname:
Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Square Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
20.01.2017 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs

Hands-On: Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs

Tjark Michael Wewetzer, 07.12.2016

2045°

6

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Da sag noch mal einer, Bitten und Betteln helfe nicht! Nachdem uns das 3DS-Remake von Dragon Quest VII bereits den September versüßen konnte, steht gleich zum Start des Jahres 2017 der nächste Teil in den Startlöchern. Bei der 3DS-Fassung von Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs handelt es sich allerdings weniger um ein vollständiges Remake des zugrundeliegenden PS2-Rollenspiels als um einen Port, auch wenn Square Enix natürlich die ein oder anderen Extras hinzugefügt hat. Im Zuge unserer Anspielrunde mögen wir davon leider noch nicht viele gesehen haben – unsere Uhr zählt gerade mal zarte acht Stunden Spielzeit –, doch wir können euch zumindest schon mal verraten, welchen Eindruck die Handheld-Umsetzung macht und was Neulinge überhaupt von dem Spiel zu erwarten haben.

Ein Gnom, ein Bandit, ein Pferd und ein Wachmann wandern in eine Stadt…
Die titelgebende Reise ist zum Spielstart bereits im vollen Gange und unser kleiner Trupp schon ein wenig rumgekommen. Die aus dem verfluchten Schloss Trodain entkommene Gruppe bestehend aus König Trode – nun ein grüner Gnom -, der in ein Pferd verwandelten Prinzessin Medea und dem einzigen unversehrt entkommenen Wachmann, den ihr verkörpert, las unterwegs bereits den Banditen Yangus auf und macht gerade im beschaulichen Farebury Rast. Tatsächlich ist die bunte Gruppe aber nicht zum Vergnügen hier, sondern erhofft sich von einem alten Freund Trodes Informationen über den heimtückischen Magier Dhoulmagus, der für den Fluch von Trodain verantwortlich ist. Dumm nur, dass genau besagter Weggefährte vor kurzem kaltherzig umgebracht wurde – da ist guter Rat teuer!

Unser erstes richtiges Abenteuer bahnt sich jedoch gleich an: Die Tochter des hiesigen Wahrsagers bittet uns darum, die Kristallkugel ihres Vaters aufzutreiben – vielleicht, so erhoffen wir uns, könne er uns ja einen Anhaltspunkt über die Machenschaften Dhoulmagus' geben! Und so reisen wir zur Höhle am Wasserfall und lernen innerhalb von nur wenigen Stunden bereits das Kampfsystem von Dragon Quest VIII kennen – ein deutlich schnelleres Tempo, als es noch Dragon Quest VII an den Tag legte! Ganz wie im 3DS-Remake eben jenen Spiels erfreut sich Die Reise des verwunschenen Königs hier direkt auch einigen Verbesserungen. So sind alle Monster auf der Weltkarte sichtbar und können bei Bedarf umgangen werden. Die allgemeine Dichte der Kreaturen sorgt jedoch dafür, dass ihr unweigerlich in einige Begegnungen stolpern werdet. Im nach wie vor strikt rundenbasierten Kampf erfreuen wir uns wiederum am optional einschaltbaren, hohen Kampftempo, das die wohlanimierten aber teils eben auch recht ausschweifenden Animationen gehörig beschleunigt. In Windeseile sammeln wir so im Kampf gegen Grinseschleime und Maulwurf-Monster unsere ersten Erfahrungspunkte und nach einigen Levelaufstiegen auch Attributspunkte. Letztere können fünf Eigenschaften zugeordnet werden, die unsere Helden auf bestimmte Waffen spezialisieren – investieren wir genug Punkte, schalten wir besondere Fähigkeiten frei. Auf diese Weise können wir die in ihren Rollen insgesamt doch recht starr festgelegten Charaktere zumindest etwas unseren Wünschen anpassen.

Bitte lächeln!
Während vieles davon noch Kennern des PS2-Originals bekannt sein dürfte, können wir direkt zu Spielbeginn aber auch schon auf eine nette Spielerei zurückgreifen, die für die 3DS-Umsetzung neu hinzugefügt wurde. Per Druck auf die Start-Taste schalten wir in den Foto-Modus und den aktuellen Moment in Form eines Screenshots festhalten. Spielereien wie besondere Posen, einen Begleiter-Charakter aus der Gruppe und natürlich auch kleinere Kamerawinkel-Anpassungen sind ebenfalls mit an Bord. Außerdem lassen sich die Schnappschüsse mit Stickern dekorieren und Rahmen verzieren, die Ergebnisse dann per StreetPass oder mit zufälligen Tauschpartnern über das Internet verteilen. Das Feature dient übrigens nicht nur zur persönlichen Freude, sondern ist auch Teil einer neuen Nebenbeschäftigung, über die wir nach einigen weiteren Haltestellen unserer Reise am Hafen von Port Prospect stolpern. Der Fotograf Cameron Obscura überreicht uns hier nämlich eine Foto-Fibel, die uns zum Ablichten verschiedener Merkmale der Welt auffordert. Als Lohn winken kleinere Hilfsgegenstände.

Ein nettes Feature, das jedoch ohne eine schöne Spielwelt zum Einfangen nichts bringt. Glücklicherweise ist die Welt von Dragon Quest VIII noch so lieblich wie zu PS2-Zeiten. Zwar wurde für den 3DS-Port eindeutig der Detailgrad runtergeschraubt, insgesamt beeindruckt uns allerdings, wie stimmig die Areale eingefangen wurden und wie gut die detaillierten Charaktermodelle den Systemtransfer überstanden haben. Der Mantel des Spielercharakters flattert beim Laufen sogar weiterhin! Dennoch bemerken wir gerade auf der Weltkarte immer wieder, wie bestimmte Dinge ins Bild springen – vornehmlich jedoch Grashalme und Monster anstelle von ganzen Bäumen. Dafür läuft das Spiel auch flüssig, wobei das auch gut daran liegen kann, dass wir es auf einem New 3DS testen.

Prognose:
Mit Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs machte Square Enix uns Europäer damals erstmals mit der Dragon Quest-Hauptreihe bekannt und erntete trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – des traditionellen Spielsdesigns großes Lob. Nach nur wenigen Minuten wurde uns auch schon wieder bewusst, warum dem so ist: Ohne große Umschweife starten wir mitten im Abenteuer und lernen auf natürliche Art unsere schrulligen Begleiter kennen. Egal ob wir es mit dem treuen, wenngleich etwas groben Gauner Yangus oder dem gerne etwas überdramatisch plaudernden König Trode zu tun haben, für Schmunzler und Lacher ist gesorgt! Die Suche nach Dhoulmagus, der eine Spur des Leids zurücklässt, motiviert ebenfalls, denn wir sehen direkt, was für Schaden der Schurke anrichten kann und wie wir den Leidtragenden zu helfen vermögen. Die verfeinerten Spielelemente wie etwa das höhere Kampftempo und die Abschaffung der Zufallskämpfe sorgen zudem dafür, dass wir uns nicht allzu lang unnötig an den vielen, für die Stärkung unserer Kampftruppe wichtigen Gefechten aufhalten. Und trotz kleinerer Downgrades macht die 3DS-Umsetzung des PS2-Klassikers zumindest am Anfang auch optisch einiges her. Insofern sind wir guter Dinge und glauben, dass uns Die Reise des verwunschenen Königs auch noch über viele weitere Stunden bis zu seinem fulminanten Abschluss begeistern wird. Ob das wirklich gelingt und was die neue Version noch an Neuerungen mitbringt, erfahrt ihr demnächst in unserem ausführlichen Test!

Stockt seine Käsevorräte auf: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Preview-Codes.

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Ein malerisches Rollenspiel-Highlight zum Mitnehmen bahnt sich an!

Prognose
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