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Spielname:
Pokémon Sonne/Mond

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Game Freak

Genre:
Rollenspiel

Release:
23.11.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Review: Pokémon Sonne/Mond

Alexander Schneider, 23.11.2016

3392°

1

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Man mag es kaum glauben - es ist mittlerweile sage und schreibe neun Monate her, dass Pokémon Sonne und Mond angekündigt wurden. Nun ist sie da, die siebte Pokémon-Generation und mit ihr zahlreiche neue Pokémon, Alola-Formen altbekannter Taschenmonster, völlig neue Protagonisten und natürlich eine unerforschte Region, die allen Spielern ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird: Alola. Kein anderes Spiel in der Ära des 3DS hat es geschafft, für derartige Aufregung und Vorfreude zu sorgen. Doch ist all die Ekstase überhaupt gerechtfertigt? Bietet der Handlungsstrang mehr Tiefe als jener von Pokémon X/Y, welcher die Pokémaniacs seinerzeit ein wenig unzufrieden dreinblicken ließ? Und welchen Eindruck macht Alola mitsamt seiner vielen Städte, der wilden Natur und all der Pokémon, auf die ihr im Verlaufe eures Abenteuers treffen werdet? All das und noch viel mehr wollen wir euch in unserem Reisebericht verraten.

Umzug ins tropische Paradies
Das wäre glatt eine Idee für's echte Leben: Zusammen mit unserer Mutter und Mauzi, unserem vorwitzigen Mitbewohner, ziehen wir von Kanto in die sommerliche Alola-Region und lassen unser altes Leben endgültig hinter uns. Aus einem gemütlichen Urlaub wird allerdings nichts, da sich gleich zu Beginn Professor Kukui bei uns meldet. Natürlich fragt er zuerst, ob wir dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht zugehörig sind, er interessiert sich zudem für unser Äußeres und möchte sogar Details wie unsere Haarfarbe in Erfahrung bringen. Und er ist in überraschend freudiger Erwartung, immerhin ersehnt er unsere Ankunft förmlich und macht uns geschwind mit den Bräuchen und Gepflogenheiten von Alola vertraut. Im beschaulichen Dorf Lili'i treffen wir dann Inselkönig Hala, einen grauhaarigen Veteranen im Hawaii-Hemd, der uns letztlich unser Starter-Pokémon überreicht, nachdem wir uns zwischen der pfiffigen Eule Bauz vom Pflanzen- und Flug-Typ, der Feuerkatze Flamiau und dem kecken Wasser-Pokémon Robball entschieden haben.

Gemäß der alten Pokémon-Tradition dürfen wir prompt gegen unseren neuen Rivalen, Halas Enkel Tali, antreten und ihn in den Boden stampfen, denn er entscheidet sich - und nicht nur das unterscheidet Pokémon Sonne/Mond so deutlich von seinen Vorgängern - für das Starter-Pokémon, welches unserem gegenüber im Nachteil ist. Tali jedenfalls nimmt seine Niederlage gelassen, so wie er auch das Leben selbst ganz locker sieht und es damit dem Inselvolk der Alola-Region - unglaublich entspannten Leuten - gleichtut. Anders ist da lediglich Lilly, die Professor Kukui assistiert. Wir treffen sie ganz in der Nähe des Dorfes, an der Hängebrücke des Mahalo-Bergpfades, und werden Zeuge eines Unglückes: Wölkchen, ein Cosmog und Lillys niedlicher Begleiter, wagt sich auf die Brücke und wird von wilden Habitak angegriffen. Unsere Rettungsaktion verläuft jedoch nicht nach Plan, denn die Brücke reißt und wir fliegen dem Abgrund entgegen - zumindest, wenn da nicht Kapu-Riki wäre. Der heilige Schutzpatron der Insel Mele-Mele fängt uns tatsächlich auf und erweist uns die größte Ehre, die einem zuteil werden kann: Er überlässt uns einen Glitzerstein, der uns später noch überaus nützlich sein wird. Der Startschuss für unsere Inselwanderschaft!

(Nicht gerade) Ein Inselurlaub
Doch was hat man sich unter einer Inselwanderschaft vorzustellen? In der Alola-Region ist es ein alter Brauch, dass sich alle 11-jährigen Pokémon-Trainer aufmachen, um die vier Hauptinseln der Region zu beschreiten und dort sowohl die ansässigen Captains als auch die noch mächtigeren Inselkönige zu schlagen. Doch während euch die Inselkönige in ihrer großen Prüfung schlicht zum Kampf herausfordern, haben die Captains völlig andere Aufgaben in petto - sie konfrontieren euch mit verschiedenen Herausforderungen, an deren Ende der Kampf gegen ein starkes Herrscher-Pokémon steht. Bei jenen Herrscher-Pokémon handelt es sich um besonders große und kräftige Exemplare eines heimischen Pokémon, darüber hinaus rufen sich die Herrscher stets Hilfe in Form von weiteren Taschenmonstern herbei.

So erwartet euch zum Beispiel im Schattendschungel die Prüfung von Captain Maho, eine leidenschaftliche Köchin, die sich auf Pflanzen-Pokémon spezialisiert hat. Der tropische Wald jedoch hält eine gänzlich andere Mission für euch bereit: Ihr müsst mithilfe des PokéMobil-Pokémon Bissbark, das in Pokémon Sonne/Mond den einstigen Detektor ersetzt, drei essbare Items finden. Am Gipfel des Wela-Vulkanparks erwartet euch wiederum Captain Kiawe mit seinen tanzwütigen Alola-Knogga. Seine Gefährten führen euch sogleich einen Tanz vor, und dessen abschließende Pose solltet ihr genau im Kopf behalten - denn anschließend führen sie einen weiteren Tanz vor und ihr müsst den Unterschied zwischen den finalen Körperhaltungen erkennen. Was die Kämpfe angeht, so sind die auftretenden Herrscher-Pokémon keine allzu große Hürde, da sie sich, sollte man sein Team ausreichend trainiert haben, recht leicht aus dem Weg räumen lassen. Und doch sind die sieben Inselprüfungen eine willkommene Abwechslung, passen sie sich doch nicht nur der tropischen Region an, sondern ersetzen darüber hinaus auch noch das frühere Arena-System, das hier komplett wegfällt.

Die volle Breitseite!
Wo wir doch schon von den Kämpfen gegen die Inselkönige sprechen, da müssen wir natürlich auch auf das zu großen Teilen bekannte Kampfsystem eingehen. Natürlich stellen sich euch nicht nur Trainer jeglicher Couleur entgegen, im hohen Gras warten natürlich auch wilde Pokémon auf euch. Diese könnt ihr wie immer fangen oder aber bekämpfen, um eure eigenen Pokémon zu trainieren. Natürlich haben die Wechselwirkungen zwischen den 18 Typen weiterhin Bestand, und somit hat jedes Pokémon seine ureigenen Stärken und Schwächen. So sind Feuer-Pokémon besonders wirksam gegen Pflanzen-Pokémon, Elektro-Pokémon hingegen sind effektiv gegen den Flug- und Wasser-Typ. Sicherlich müssen wir euch das nicht ausschweifend erklären. Erwähnenswert ist hier jedoch die weitere Vereinfachung der Gefechte: Solltet ihr ein Pokémon bereits gesehen haben, wird euch fortan schon bei der Attackenauswahl angezeigt, welche eurer Angriffe effektiv, sehr effektiv, nicht effektiv oder sogar wirkungslos ist. Wer also Schwierigkeiten hat, sich den vollen Umfang der Wechselwirkungen zu merken, wird hier perfekt bedient! Klickt ihr auf dem Touchscreen euer kämpfendes Pokémon an, dann könnt ihr euch im gesamten Verlauf des Kampfes anschauen, ob und wie sich die Werte eures Taschenmonsters durch etwaige Statusangriffe verändert haben - eine weitere Denkhilfe.

Die einschneidenste Veränderung im Kampfgeschehen sind allerdings die sogenannten Z-Attacken. Diese werden möglich, sobald ein Pokémon mit einem Z-Kristall ausgestattet ist, die übrigens von mehreren gleichzeitig getragen werden können. Es gibt aber auch einige Haken an der Sache. Zum einen kann pro Kampf nur eine Z-Attacke eingesetzt werden, zum anderen gibt es typspezifische und Pokémon-spezifische Z-Kristalle sowie Z-Attacken. Ein Z-Kristall kann nur getragen werden, sofern er mit dem Typ des Monsters übereinstimmt, darüber hinaus kann die ihm innewohnende Attacke nur Verwendung finden, wenn das kämpfende Pokémon einen Angriff kennt, dessen Typ mit dem des Z-Kristalls übereinstimmt. Noch spezieller wird es mit den Pokémon-spezifischen Z-Kristallen. Pikachium Z etwa kann nur von Pikachu getragen werden und befähigt dieses zur Attacke „Perfektes Pika-Projektil“. So findet man im Zuge seines Abenteuers zahlreiche Z-Kristalle und ist immer überrascht, welch großen Einfluss die mächtigen Attacken auf die Schlachten haben. Und noch dazu sind sie allesamt umwerfend animiert!

Vier Inseln mit zwei Bergen
Doch besteht eure epische Reise natürlich nicht nur aus Kämpfen und Inselprüfungen - nein, die vier Hauptinseln Alolas wollen auch hinreichend erkundet werden. Beginnend auf dem Eiland Mele-Mele arbeitet ihr euch über Akala und Ula-Ula bis nach Poni, einem wahren Naturparadies, vor. Ganz gleich, wohin es euch im Laufe der Zeit auch treibt, eines haben zumindest die Hauptinsel gemeinsam: Sie sorgen für die schönste Region der Pokémon-Historie! Zu jeder Zeit springt einem das tropische Flair von Hawaii - immerhin wurden die neuen Editionen von der Inselkette im Pazifischen Ozean inspiriert - ins Auge und sorgt augenblicklich für gute Laune, so trist das Herbstwetter momentan auch sein mag. So erklärt es sich von selbst, dass die teils sehr weitläufigen Routen von Palmen, Stränden und Sonnenstrahlen geprägt sind, es gibt storybedingt aber auch verlassene, beinahe finstere Gegenden. Und natürlich regnet es in Pokémon Sonne/Mond auch mal.

Als ob die farbenfrohe Vielfalt der Umgebungen nicht schon genug Anlass zur Freude wäre, begegnen euch selbstredend immer wieder NPCs, die manchmal sogar spannende Geschichten preisgeben, gelegentlich aber auch nur mit Phrasen um sich werfen. Und solltet ihr noch nicht ausgelastet sein, gibt es sogar ein wenig Arbeit für euch - am Hanohano-Strand wird euch aufgetragen, die an den Strand gespülten Guma wieder ins Wasser zu befördern, während jemand anderes euch bittet, seine entlaufenen Velursi einzusammeln. So also senkt Alola seine Arbeitslosenquote! Arbeitslos wären wahrscheinlich auch die Schergen von Team Skull, wenn sie ihr Heim nicht unter dem Dach ihres Bosses Bromley gefunden hätten. Die Rüpel mit früheren Teams à la Team Flare und Team Rocket zu vergleichen würde ihnen noch zur Ehre gereichen, denn sie unterbieten deren geistiges Niveau nochmals. Yo, Alter! Dies mag zwar ab und an für urkomische Situationen und Lacher sorgen, ansonsten wirkt das Betragen viel zu aufgesetzt.

Royale Kämpfe, Streicheleinheiten, Shopping und Rotom
Das Spielgeschehen wird natürlich auch von kleineren Gameplay-Elementen bereichert. Der Rotom-Pokédex etwa ist zentraler Bestandteil der Spiele, immerhin redet er nun mit euch und fungiert obendrein als Navigationssystem, dass euch auf der Karte stets zeigt, welchen Ort ihr als nächstes besuchen müsst - eine Vereinfachung, die Abhilfe schafft, ebenso aber noch mehr Linearität als ohnehin schon. Als Nachfolger von PokéMonAmi wurde die PokéPause installiert - hier könnt ihr eure Freunde nicht nur streicheln und füttern, um ihre Anhänglichkeit zu steigern, ihr könnt sie nach den Kämpfen auch säubern und pflegen. Sogar Statusveränderungen wie Vergiftung oder Paralyse können auf diesem Wege behoben werden, ohne ein Gegenhift oder einen Para-Heiler zu verwenden. Besucht ihr den Dome Royale, dann könnt ihr euch sogleich im neuen Kampfformat namens Battle Royale ausprobieren. In diesem wählt ihr drei teilnehmende Pokémon aus und messt euch mit drei weiteren Trainern. Sollten alle Pokémon eines Trainers besiegt worden sein, endet die Schlacht - und derjenige, der die meisten Pokémon bezwungen hat, geht siegreich aus ihr hervor. Keine Revolution, aber eine gelungene Abwechslung!

Für eine Revolution sorgt hingegen das neue Feature PokéMobil, welches VMs aus den RPGs verschwinden lässt. Ja, richtig gehört! Es gibt nun keine Versteckten Maschinen mehr, stattdessen könnt ihr nach und nach immer mehr Pokémon herbeirufen, die ihren Dienst übernehmen. Trainer, die sich schon immer gewünscht haben, ihre eigenen Pokémon von VMs verschonen zu können, werden absolut glücklich darüber sein. Und wem all das noch nicht genug ist, der darf sich über die Wiederkehr der X/Y-Individualisierung freuen: Die meisten Städte können mit Boutiquen und Friseuren aufwarten und lassen euch neue Kleidung wie Hüte, Shirts, Hosen und Schuhe kaufen oder aber eure Haare schneiden und färben. Wollt ihr zudem eure Augenfarbe verändern, dann müsst ihr auf die Kontaktlinsen zurückgreifen. Ganz nach eurem Geschmack! Und nach unserem sowieso.

Steuerung:
So häufig in Pokémon Sonne/Mond auch mit Traditionen gebrochen wird, so altbekannt erscheint die Handhabung der neuen Editionen. Weiterhin steuert ihr eure Spielfigur via Schiebepad durch die Alola-Region, mit X ruft ihr das Menü auf und mit A leitet ihr wie immer Aktionen ein und sprecht beispielsweise NPCs an. Auch die Kämpfe laufen nach dem gewohnten Schema ab, die Attacken lassen sich also ebenso wie die Z-Angriffe auch auf dem Touchscreen auswählen. Zudem außerhalb der Kämpfe äußerst lobenswert: Die bereits erwähnten PokéMobil-Pokémon lassen sich auch per Steuerkreuz-Kommando aufrufen. Endlos praktisch!

Grafik:
Die Phrase aus dem Kurzfazit muss schon jetzt herhalten: Sonne und Mond erstrahlen im hellsten Glanz! So schön war noch keine Pokémon-Edition vorher, und das liegt vor allem an der strahlend schönen Alola-Region sowie an ihren zumeist genial gestalteten Pokémon. Man schaue sich allein die Wasserspinne Aranestro oder die Alola-Formen von Pokémon wie Vulnona, Sandamer oder Raichu an - besser geht es wahrlich nicht. Alola selbst ist durchgängig vom tropischen Klima, welches sich auch auf seine Optik auswirkt, geprägt, nichtsdestotrotz gibt es eine nie dagewesene Vielfalt an Architektur und Detailreichtum. Romantische Küstenstraßen erfreuen unser Auge ebenso wie dicht bewachsene Wälder und eigenwillige Städte, und genau der Aufwand, der hier betrieben wurde, sorgt für einen herauragenden Gesamteindruck. Dieser wird lediglich von einigen Rucklern in Herrscher- und Doppelkämpfen getrübt, wenngleich diese auf den älteren Modellen häufiger auftreten als auf dem leistungsstärkeren New Nintendo 3DS. In Anbetracht dessen erscheint es sogar vernünftig, dass man bei Game Freak komplett auf einen 3D-Effekt verzichtet hat. Dieser tritt nun nur noch auf, wenn man sich aufmacht, um mit dem Pokémon-Sucher Photos von Pokémon zu schießen. Auch hier läuft's nicht wirklich flüssig, das Feature nutzt man aber ohnehin selten.

Sound:
Die zuständigen Komponisten haben ein musikalisches Bild gezeichnet, das malerischer nicht sein könnte! Pokémon Sonne/Mond verwöhnt uns mit einem schier atemberaubenden Soundtrack, welcher die Musik aller anderen Generationen in den Schatten stellt. So hat jede der Inseln ihr eigenes Haupttheme - Mele-Meles Tune etwa ist fast schon von karibischem Flair durchzogen -, in der Nacht aber wandeln sich die Klänge recht deutlich und werden wesentlich beruhigender. Auch der Schattendschungel besticht mit Melodien, die den Hörer förmlich in die Tiefen des Waldes hineinzieht. Wenn gegen Ende sogar noch epische Chorgesänge erklingen, dann kommt sogar noch Gänsehaut auf. Selbst im Pokémon-Center geht es musikalisch wesentlich heiterer zu als bisher und nicht selten ertappt man sich dabei, wie man die höchst eingängigen Tracks mitsummt. Musik mit unwiderstehlicher Sogwirkung - und wäre der Begriff „Meisterwerk“ nicht so ausgelutscht, dann müsste man ihn hier definitiv verwenden.

Multiplayer:
In den letzten Pokémon-Ablegern stand das PSS stellvertretend für den Multiplayer. Das ändert sich nun, da das frühere System vollständig entfernt wurde. Stattdessen könnt ihr nun etwa das Feature Sofort-Link nutzen, um euch auf der Stelle mit einem lokalen Mitspieler zu verbinden. Der Fixpunkt des Mehrspieler-Treibens ist jedoch die Festival-Plaza - ein geräumiges Areal, welches um ein Schloss herum erbaut wurde und zahlreiche Dienste anbietet. Ihr könnt dort nicht nur Kleidung umfärben oder bestimmte Items beziehen, sondern auch auf die Globale Tausch-Station (GTS) zugreifen. Auch der Wundertausch sowie die Spielsynchro sind wieder mit von der Partie, Online-Kämpfe können in der Kampf-Plaza ausgefochten werden. An einigen Buden der Festival-Plaza dürft ihr sogar die Werte eures Teams verbessern - alle Services, die man an den Ständen in Anspruch nehmen kann, kosten jedoch Festival-Münzen. Diese kann man sich in sogenannten Spektakeln verdienen, in denen ihr andere NPCs und Spieler ansprecht, um zum Beispiel herauszufinden, ob sie euer Fan sind. Sammelt man genug Münzen, dann wird die Festival-Plaza sogar erweitert und erhält mehr oder bessere Buden.

Fazit:
Ein Testbericht reicht gar nicht aus, um die schiere Bandbreite dessen zu würdigen, was die Entwickler von Pokémon Sonne und Mond in ihren Spielen zelebrieren. Allein das sagt schon genug über den gigantischen Umfang aus, der euch hier geboten wird. Doch dieser sorgt nicht allein dafür, dass wir es mit den bis dato besten Pokémon-Editionen überhaupt zu tun haben! Eine zauberhafte, immerzu lebendige Region, die mit vier grundverschiedenen Hauptinseln verzaubern kann, zumeist absolut gelungene Pokémon, ein bestechender Soundtrack, angenehme Neuerungen im Gameplay, unterhaltsame Multiplayer-Features und unfassbar liebenswürdige Charaktere vervollständigen unser beinahe ungetrübtes Gesamtbild einer erfrischenden Pokémon-Generation voller Überraschungen und Wunder. Lediglich das bemitleidenswerte Team Skull sowie die vor allem auf älteren Geräten auftretenden Ruckler lassen leise Zweifel aufkommen, ansonsten beschert man uns hier aber eine „Aromakur“ für alle Pokémaniacs! Sonne und Mond erfüllen die Ansprüche, die X und Y nicht erfüllen konnten und setzen dem Spektakel mit einer gerade zum Ende hin mitreißenden Story die Krone auf. Von den tollen Alola-Formen und den Ultrabestien ganz zu schweigen! Wie gerne würden wir noch viel länger schwärmen, doch letztlich können wir euch nur wärmstens empfehlen, euch von Sonne und Mond bescheinen zu lassen. Alola!

Lässt die Palmen wackeln: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

Leserwertung:

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-
Erfrischendes Abenteuer im paradiesischen Alola - Sonne und Mond erstrahlen im hellsten Glanz!

Wertung

STORY:

9.0

SPIELWELT:

10

SOUND:

10
10
von 10

Farbenfrohe und charmante Optik…

Paradiesische Spielwelt voller Vielfalt

Großartige Idee der Alola-Formen und Ultrabestien

Meist ansehnliches Pokémon-Design

Liebenswürdige, eigenständige Charaktere

Gelungene Story mit epischem Finale

Herrscher-Kämpfe bringen Abwechslung

Bildschöner Soundtrack

PokéMobil als guter VM-Ersatz

Praktische Multiplayer-Features

Charakter-Individualisierung wieder möglich

Battle Royale als unterhaltsame Kampfform

…die von einigen Rucklern gestört wird

Lächerliches Team Skull

Teils unterfordernd

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