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Spielname:
Super Mario Maker for Nintendo 3DS

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
02.12.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Super Mario Maker for Nintendo 3DS

Hands-On: Super Mario Maker for Nintendo 3DS

Tjark Michael Wewetzer, 17.11.2016

1628°

2

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Am 1. September 2016 hatte Nintendo eine gute und eine schlechte Nachricht für Fans des rot bemützten Klempners. Die Gute: Super Mario Maker for Nintendo 3DS (und ja, das ist immer noch der finale Titel der Umsetzung) werde bereits am 2. Dezember für Nintendos aktuelle Handheld-Konsole erscheinen. Die Schlechte: Dies allerdings ohne die Möglichkeit, seine Level online zu teilen oder gezielt Kreationen von Spielern aus aller Welt anzusteuern. Das ist bereits ein ziemlich heftiger Wermutstropfen, den die 3DS-Version schlucken muss. Und leider sind uns in unseren ersten Anspielrunden direkt noch weitere ins Auge gestochen.

Stein auf Stein, so ist's fein
Doch immer der Reihe nach, zu Beginn will nämlich etwas Speicher für eure zukünftigen Kreationen auf der SD-Karte bereitgemacht werden, während ihr der Taube Herr Yamamura – seines Zeichens ein Levelbaumeister – beim Futtern zuseht. Der Prozess dauert gut und gerne ein bis zwei Minuten, soll aber nur die erste der Hürden darstellen, mit denen wir uns fortan abgeben müssen. Besagter Täuberich führt uns zusammen mit Assistentin Mashiko nach Einrichtung des Spiels durch ein umfassendes und vollkommen optionales Tutorial, bei dem wir nach und nach lernen, wie die Levelbausteine von Super Mario Maker funktionieren. An Demo-Leveln erläutern die beiden zudem Kniffe in Sachen Leveldesign – ein idealer Schnellkurs für Einsteiger, die sich in Anbetracht der stattlichen Anzahl an Baumöglichkeiten erst einmal einen Überblick verschaffen und nicht direkt ins kalte Wasser geworfen werden wollen!

Der Editor ist dabei so eingängig wie eh und je. Über eine Toolbox am oberen Rand des Touchscreens können wir unser in mehrere Schnelleisten aufgeteiltes Objektinventar aufrufen und so beispielsweise zerstörbare Blöcke, Münzen oder Gumbas auswählen, die wir danach direkt mit dem Stylus platzieren. Je nach persönlichen Präferenzen lassen sich die Icons auch allesamt frei anordnen. Am linken Bildrand befinden sich Einstellungsmöglichkeiten für den Grafikstil – Super Mario Bros. 3, Super Mario World, New Super Mario Bros. und das Original-Super Mario Bros. stehen zur Auswahl – und den Hintergrund eurer Stufe, der rechte Rand beheimatet Korrektur-Tools, die Speicherfunktion und eine allgemeine Löschfunktion für alle eure im Level platzierten Objekte. Das intuitive Grunddesign hat man in Windeseile drauf, lediglich die Tatsache, dass man gewisse Bauteile schütteln kann, um ihre Eigenschaften zu verändern, bedarf etwas Einleserei im Tutorial – oder eben eine gewaltige Schippe Experimentierwillen.

…bitte was muss man machen, um alle Bauteile zu erhalten?
So, die Lektionen sind überstanden bzw. man hat direkt auf die Einweisung gepfiffen und man ist für den eigentlichen Levelbau gewappnet. Unbegrenzte Möglichkeiten, ahoi! Oder etwa nicht? Ein erster Blick in die Toolbox sorgt für Ernüchterung, denn gerade mal dreieinhalb der sieben Leisten sind gefüllt. Immerhin sind Dinge wie Checkpoints, Bowser, Kugelwillis und Feuerbarrieren dieses Mal sofort verfügbar, unser Starterkit ist also nicht so extrem limitiert wie im Heimkonsolen-Gegenstück. Aber wie schaltet man nun mehr Dinge frei? Indem wir, ganz wie auf der Wii U, so lange Objekte platzieren, bis uns eine Meldung mit neuem Stoff auf den morgigen Tag vertröstet? Indem wir alle Tutorials über uns ergehen lassen?

Nein. Das geschieht, indem wir uns den von Nintendo vorgespeicherten Leveln stellen. Der dazugehörige Modus nennt sich Super-Mario-Herausforderung und scheucht euch im Marathon durch immer schwerer werdende Stufen, die von den Entwicklern erdacht wurden. Den Anfang macht dabei noch ein liebevoller Nachbau des allerersten Super Mario Bros.-Levels, danach folgen bereits einige kreativere Kreationen, die unter anderem Koopa-Türme und Blockbildkonstrukte umfassen. Jeder vierte Level schaltet neue Tools für den Maker-Modus frei – es steht also ein ganzes Stück Arbeit bevor, wenn ihr euch mit allen Werkzeugen des Spiels austoben möchtet. Und wenn ihr es nur auf die Baukomponente abgesehen habt, wo doch das Spiel Super Mario MAKER heißt, dann schaut ihr – pardon – ziemlich in die Röhre.

Prognose:
Warum, Nintendo? Einer der größten Kritikpunkte der Wii U-Version war, dass das Freischalten von Baufunktionen schlichtweg zu lange dauert. Die an sich löbliche Idee, den Spieler erst mit einer begrenzten Anzahl an Werkzeugen vertraut zu machen, fühlte sich einfach zu limitiert an – und man gab den Spielern damals Recht! Ein Patch lockerte die Freischaltbedingungen und beschleunigte den Prozess. Warum also müssen wir nun bei Super Mario Maker for Nintendo 3DS erst mühsam den langen Marsch durch die vorgespeicherten Level – von denen immerhin 100 versprochen wurden! – durchmachen, bevor wir den Editor komplett ausschöpfen können? Wirkliche Baufreude kommt da trotz des zugegebenermaßen ergiebigeren Objektsets zum Start nicht gerade auf. Weiterhin wiegt schwer, dass der Levelaustausch wirklich nur lokal erfolgt und Online-Funktionen sich lediglich auf den Download zufälliger Stufen von Wii U-Nutzern im Zuge der 100-Mario-Herausforderung beschränken. Da wirkt die Tatsache, dass das eigentliche Gameplay dann noch nicht mal komplett im Vollbild dargestellt wird, sondern ein kleiner schwarzer Kasten das Bild umrahmt, wie das geringste Problem des 3DS-Ports. Dennoch wollen wir die Mobilversion nicht komplett abschreiben und werden fleißig Bauteile freispielen sowie Level erstellen, um euch in unserem kommenden Test ausführlich über die Qualitäten des mobilen Mario Makers zu informieren.

Hat 'ne Menge Mario vor sich: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

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Kein Online-Levelsharing und neue Freischaltbedingungen für Bauobjekte: Kein toller Ersteindruck vom an sich tollen Leveleditor.

Prognose
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