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Spielname:
Futuridium EP Deluxe

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
9,99 €

Publisher:
Mixed Bag

Developer:
Mixed Bag

Genre:
Shoot em up

Release:
15.09.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Futuridium EP Deluxe

Alexander Schneider, 07.10.2016

1202°

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Bereits im Mai dieses Jahres ist Futuridium EP Deluxe, ein rasantes Shoot 'em Up aus dem italienischen Hause MixedBag, für die Wii U erschienen und erfreute sich schon damals recht großer Beliebtheit - vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die Download-Software hierzulande recht unbekannt war. Mittlerweile hat man sich allerdings einen Namen gemacht und verfrachtet des actionreiche Game im Retro-Look kurzerhand auf den New 3DS. Verständlich, immerhin hat der Spaß ja auch auf der PS Vita funktioniert! Warum also nicht auf Nintendos Handheld? Wir jedenfalls sind für euch ins Raumschiff gestiegen und durch die schier unendliche Schleife gejagt. Welche Erkenntnisse uns dabei gekommen sind und ob die futuristische Ballerei auch in technischer Hinsicht überzeugen kann, verraten wir euch wie immer in unserem folgenden Kurztest. Anschnallen!

Zielsichere Raserei
Wie beschwerlich das Leben sein kann, beweist schon der Einstieg ins turbulente Spielgeschehen von Futuridium EP Deluxe: Als einsamer Pilot, der nach einem Kampf gegen feindliche Allianzen von seinen Kameraden getrennt wurde, streift ihr durch die Galaxie - oder besser gesagt durch die dreidimensionale Futuridium-Schleife. Das wäre an sich noch keine Herausforderung, würden sich euch dabei nicht zahlreiche Hindernisse in den Weg stellen! Zu Spielbeginn könnt ihr leider nur auf die Deluxe-Kampagne zurückgreifen, welche in fünf Zonen gespielt werden kann. Wenig später ist es möglich, auch die Classic-Kampagne freizuschalten - und die bringt obendrein noch weitere Spielmodi mit sich. In Sachen Spielwelt und Design unterscheiden sich die verschiedenen Spielmodi ganz und gar nicht voneinander, lediglich die euch auferlegten Maßstäbe sind unterschiedlich. Was alle Modi des Shoot 'em Ups eint, ist die Marschroute, der ihr folgen müsst: Zerstört die in jedem Level verteilten, blauen Energiewürfel und die immer wieder auftauchenden, gegnerischen Raumschiffe mit präzisen Schüssen eures eigenen Vehikels.

Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei rapide an, wenngleich euch die ersten Schritte nach ein wenig Eingewöhnungszeit nicht allzu schwer fallen werden. Habt ihr alle Energiewürfel, die der Spielabschnitt bereithält, irgendwann zerstört, dann offenbart sich euch der jeweilige Kern des Levels. Schafft ihr es, auch diesen abzuschießen, dann habt ihr das Level erfolgreich abgeschlossen. Hört sich leichter an, als es ist! Die Energie eures Fliegers ist knapp bemessen und sinkt stetig - zwar könnt ihr mit jedem getroffenen Würfel ein wenig Kraft tanken, letztlich werdet ihr aber allein an eurem Tempo gemessen. Seid ihr zu langsam - wenigstens kann man mit der rechten Schultertaste beschleunigen -, dann ist das flotte Spielchen vorbei und ihr könnt von vorne anfangen.

Olympische Belohnungen, knackige Bosse und rätselhafte Ebenen
Wie wir euch bereits hinreichend erläutert haben, müsst ihr im Laufe eurer Würfeljagd immer wieder Hindernissen ausweichen. Optisch gesehen fliegt ihr dabei stets auf einer Ebene, könnt euch aber wenn gewünscht einmal um die eigene Achse drehen und den Rückflug in die Richtung, aus der ihr gekommen seid, antreten. Ehrlich gesagt würde das Konzept ohne dieses Feature auch eher schlecht als recht funktionieren, da ungeübte Spieler ihre Probleme damit haben werden, die Vollzahl der versammelten Würfel gleich beim ersten Mal zu vernichten. Habt ihr die jeweilige Zone beizeiten hinter euch gebracht, dann wartet noch ein Bosskampf auf euch - der sollte euch zwar nicht allzu sehr fordern, wenn ihr mit dem Spiel vertraut seid, unterschätzen sollte man ihn aber keinesfalls. Schafft ihr es, dabei nicht zu sterben, eine gewisse Zeit zu unterbieten oder möglichst viele Treffer in Serie zu landen, dann winkt euch einer oder mehrere der hübschen Preise.

Optischer Offenbarungseid
Eigentlich ist man ja immer voller Hoffnung, wenn ein Spiel exklusiv für den New 3DS angekündigt wird, schließlich hat man sich wohl was dabei gedacht - denkste. Den Vergleich mit der wesentlich hübscheren Wii U-Version brauchen wir gar nicht erst anstellen, aber auch für die Voraussetzungen des New 3DS fällt die visuelle Darstellung extrem dürftig aus. Natürlich basiert die Optik auf dem einzigartigen Retro-Look, den man uns hier beschert, aber auch dieser darf gerne vernünftig ausgearbeitet werden. Kantenglättung scheint bei der Entwicklung von Futuridium EP Deluxe ein Fremdwort gewesen zu sein, auch kommen weiter entfernte Bestandteile der Level nicht selten deutlich zu unscharf daher. Es kann daher durchaus vorkommen, dass nicht der Härtegrad selbst euer schwerster Gegner ist, sondern die Grafik. Wenn sich dann noch ein paar Ruckler hinzugesellen und ganz selten sogar die Framerate in den Keller geht, dann muss man schon ein wenig mit dem Kopf schütteln. Musikalisch sieht es wesentlich besser aus, da die New 3DS-Version dieselben Songs enthält wie ihr großer Bruder von der Heimkonsole. Dabei verbleibt die Klangkulisse durchweg elektronisch, wie es sich bei einem derart futuristischen Spiel ja auch anbietet - allerdings gibt es neben furiosen Tracks, die das Spieltempo wunderbar begleiten, auch beruhigende Tunes zu vernehmen. Praktisch: Mit dem C-Stick des New 3DS könnt ihr den laufenden Song jederzeit wechseln.

Fazit:
Es hätte gerade in Anbetracht des nicht allzu hohen Preises von 9,99 Euro ein Fest werden können, insbesondere für Genre-Fans. Futuridium EP Deluxe macht leider ebenso viel richtig, wie es falsch macht, und erinnert in seinen lichten Momenten sogar an Vorreiter wie Star Fox. Wenn da nicht diese unsägliche Grafik wäre! Warum reißt man das an sich kurzweilige Gameplay wieder ein, indem man es durch optische Mängel ruiniert? Dafür gibt es kaum eine Erklärung, zumal es andere Versionen des Spieles ja auch besser hinbekommen haben. Das grundlegende Spielprinzip ist nämlich simpel und intuitiv, weiß vor allem in den späteren Leveln zu fordern und kann durch seinen Mix aus Tempo und notwendiger Vorsicht durchaus überzeugen. Natürlich muss man sich vor dem Kauf bewusst sein, dass es sich um einen sehr schlichten, gar minimalistischen Titel handelt, für seine begrenzten Möglichkeiten holt das Spiel im Verlauf der 50 Missionen aber enorm viel raus. Wir raten, sofern ihr dem Genre denn zugeneigt seid, eher zum Kauf der großen Versionen, zumal ihr die mobile Fassung via Cross-Buy ohnehin gratis bekommen könnt. Alles in allem weiß der Weltraumshooter, in welche Richtung er gehen will, nimmt durch seine unnötigen Fehler aber zahlreiche Umwege, die ihm die Weiterfahrt verhageln. Schade!

Sorgt sich noch immer um den Zustand seiner Augen: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
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-
Nette Highscore-Jagd mit spielerischen Glanzpunkten - wäre da nicht die hinderliche Technik.

Wertung

Kurzweiliges Spielprinzip…

Hörenswerter Soundtrack

Angenehme Schwierigkeitsgrade

…welches nur Genrefans gefallen wird

Grafikmängel, die das Gameplay stören

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