PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
Mega Man 7

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
SNES

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Capcom

Developer:
Capcom

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
14.07.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: Mega Man 7

Tjark Michael Wewetzer, 17.07.2016

2502°

0

Test mögen: Weitersagen:

Die NES-Ableger der Reihe gibt es mittlerweile in einem schönen Gesamtpaket, doch anders als in der alten Anniversary Collection blieb Mega Man 7 bei der Legacy Collection auf der Strecke. Ein schamloser Versuch, Fans mit dem Virtual Console-Release extra zur Kasse zu bitten? Das lassen wir euch entscheiden, denn wir sind hier, um die Qualität des SNES-Einstands der klassischen Mega Man-Reihe auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen.

Wilys Weg zur Weltherrschaft
Es wäre kein neues Abenteuer des Blauen Bombers ohne Schabernack vom bösen Wissenschaftler Dr. Wily. Der wurde zwar endlich eingebuchtet, hatte aber mit einem Notfallplan vorgesorgt und so neue Chaos-Roboter auf die Welt losgelassen. Jetzt ist er wieder frei und Mega Man muss die Suppe auslöffeln. Anders als in den NES-Vorgängern wird diese Geschichte sogar in kleinen Zwischensequenzen vorangetrieben, die mitunter den mysteriösen Bass und seinen wolfsähnlichen Gefährten Treble auf den Plan rufen, welche ebenfalls hinter Dr. Wily her sind. Die Handlung ist dennoch nicht der Fokuspunkt dieses Action-Hüpfers.

In zwei Runden mit jeweils vier Robot Mastern kämpft ihr euch nach und nach durch die von Wilys Blecharmee beherrschten Gebiete und verarbeitet die lokalen Herrscher zu Altmetall. Ganz wie in den späteren NES-Teilen verfügt Mega Man dabei über die Möglichkeit, seinen Schuss aufzuladen oder über den Boden zu rutschen – nicht selten ein entscheidender Faktor, der über Sieg oder Bildschirmtod bestimmt. Mit jedem besiegten Boss erweitert sich zudem das Waffenarsenal des Helden. So eignet ihr euch etwa den Schrottschild von Junk Man an, der dem Blätterschild aus Mega Man 2 verflixt ähnlich sieht, oder übernehmt Cloud Mans Kugelblitz, mit dem ihr an bestimmten Stellen sogar Maschinen in Gang setzen könnt. Da jeder Boss gegen mindestens eine der Extra-Waffen empfindlich ist, was die grundsätzlich fordernden Kämpfe gehörig vereinfacht, lohnt sich das Herumexperimentieren mit euren Werkzeugen.

Trotz der 16-Bit-Generalüberholung spielt sich Mega Man 7 praktisch genau so, wie man es von den Vorgängern gewohnt ist. Das hat leider auch zur Folge, dass sich die Steuerung nun etwas steif anfühlt. Beim Anlaufen kommt es einem beinahe so vor, als würde der Blaumann mit Eingabeverzögerung lossprinten – und das ist bei haarigen Sprungpassagen kein angenehmes Gefühl! Mit etwas Einspielzeit hat man das aber auch verinnerlicht. Positiv hervorzuheben ist hingegen, dass die Waffen mit den Schultertasten ausgetauscht werden können. Das ständige Aufrufen des dafür zuständigen Menüs entfällt damit – so soll es sein!

Fazit:
Wenn man gerade erst von den NES-Teilen kommt, fühlt man sich bei Mega Man 7 praktisch wie zu Hause. Gut, die ausführlicheren Zwischensequenzen sind neu und die Stages nun in zwei Sets mit je vier Stufen aufgeteilt, doch dahinter schlägt immer noch dasselbe, spaßige Hüpfspielherz. Die Level bieten einiges an Abwechslung, hier und da einige kleine Geheimnisse und die Bosse haben es teilweise wieder einmal in sich – auch wenn wir bei den erbeutbaren Waffen mal wieder ein paar weniger kreative Vertreter dabei haben. So ganz perfekt ist die Umsetzung allerdings nicht. Mega Mans verzögerter Anlauf zum Beispiel hat uns gerade zu Spielbeginn einiges an Nerven gekostet. Auch vermissen wir bei dem Spiel etwas wirklich Eigenes. Es fühlt sich trotz des hübscheren Äußeren wie ein routinierter Nachfolger an, der die bewährte Formel kompromisslos fortführt. Dennoch können wir Mega Man 7 allen Freunden guter Jump 'n' Run-Kost ans Herz legen – erst recht, wenn sie durch die Legacy Collection Blut geleckt haben.

Altmetallwiederverwerter: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Routiniert gute Mega Man-Kost im schmucken 16-Bit-Gewand.

Wertung

Abwechslungsreiche Areale

Forderndes Gameplay

Gelungener Soundtrack

Mega Mans Anlauf stört bei haarigen Sprungpassagen

Kein Quantensprung der Mega Man-Formel

Kommentare anzeigen

0 Kommentare