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Spielname:
Monster Hunter Generations

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Capcom

Genre:
Action Adventure

Release:
15.07.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Monster Hunter Generations

Hands-On: Monster Hunter Generations

Sebastian Mauch, 27.06.2016

3667°

5

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Fanservice ist schon etwas Feines. Zuletzt entzückte in diesem Punkt vor allem Hyrule Warriors Legends. Doch auch Capcom weiß was es bedeutet, Fans bei Laune zu halten. Das bald erscheinende Monster Hunter Generations strotzt nämlich geradezu vor Nostalgie und Fanservice. So war der Titel aber auch von Anfang an konzipiert. In Japan schon seit einiger Zeit unter dem Titel Monster Hunter X (Cross, wie Crossover) erhältlich, beschäftigt sich dieser Ableger der Monsterhatz damit, den Spieler auch mal wieder in altbekannte Gefilde zu führen. Während die Öffentlichkeit (zumindest in Europa) seit der E3 die Demo über Nintendos Homepage beziehen kann, durften wir vorab schon einen Blick in die Vollversion werfen. Was euch in Monster Hunter Generations so alles erwartet, erfahrt ihr im nun folgenden Hands-On!

Willkommen zurück, Jäger!
Eines sollte klar sein: Dieses Spiel wird das Komplexeste seiner Serie werden. Oberflächlich betrachtet bietet Generations nämlich all die Vorzüge der Vorgänger und bringt ein weiteres Mal einige sinnvolle Gameplay-Ergänzungen mit. Schon zu Zeiten von Monster Hunter Freedom Unite (PSP) war das Spiel der reinste Zeitfresser, doch mittlerweile gibt es mehr Monster, mehr Waffenarten und generell viel mehr Inhalt. Capcom hat es aber wieder einmal geschafft, ein pickepackevolles Spiel noch komplexer zu gestalten, ohne dabei beispielsweise das astreine Kampfsystem durch den Dreck zu ziehen. Nun haben wir aber genug um den heißen Brei geredet, schauen wir uns die Neuerungen mal im Detail an.

Im Vorfeld wurde in den digitalen Medien vor allem über zwei neue Features sehr viel berichtet – den neuartigen Pirschermodus und die Kampfstile. Zum Pirschermodus möchten wir an dieser Stelle mangels Spielerfahrung noch nicht allzu viel erzählen, außer, dass man statt mit seinem Jäger als putzige Elite-Felyne auf Quests geht. Das machte bisher einen ziemlich guten Eindruck, bietet durch die etlichen Trainingsmöglichkeiten der kätzischen Krieger sogar auch eine recht hohe Komplexität. Die wohl wichtigste Neuerung sind aber die Kampfstile. Schon vorher hatten die Jäger aus aller Welt einen recht großen Spielraum, seinen ganz persönlichen Jagdstil zu entwickeln, doch nun werden diese Dimensionen ein weiteres Mal gesprengt – und zwar mit dem Gildenstil, dem Schlägerstil, dem Luftkampfstil und dem Konterstil.

Welcher Stil darf's denn sein?
Der Gildenstil bietet dabei im Grunde das, was wir traditionell an Moves gewohnt sind. Skeptiker können also wie gehabt weiterkämpfen. Der Schlägerstil richtet sich vor allem an offensive Gemüter und Einsteiger. Mit dem leicht reduziertem Standardmoveset hat man hierbei jedoch Zugriff auf die meisten Jagdtechniken – das sind komplett neue aufladbare Supermoves, die sich je nach Waffenart unterscheiden. Beim Schlägerstil darf man alle drei Slots mit den nützlichen Skills belegen, wählen kann man diese nach Freischaltung je nach Belieben. Der Luftkampfstil bietet nur einen Slot für Jagdtechniken an. Auch einige normale Attacken fallen weg, dafür bekommt der Jäger aber akrobatische Fähigkeiten verliehen. Mit Hilfe der Umgebung und der neuen Luftrolle kann man nämlich von Mitspielern, Katzenkameraden und Monstern abspringen und das Zielsubjekt von oben herab angreifen. Am Beispiel des Langschwerts fällt zum Beispiel die Elankombo am Boden flach, denn die darf standesgemäß in luftigen Höhen aktiviert werden. Bei kleinen Zielen wie den raptorartigen Neuzugang Groß-Macao endet das oft in Fehlschlägen und Chaos, für größere Monster wie den Riesenelefanten Gammoth stellte sich der Stil im ersten Anspielen aber als sehr nützlich heraus. Vor allem im Multiplayer sollte jede Gruppe mindestens einen Luftkämpfer in petto haben, um durch Aufsitzvorgänge maximalen Schaden zu erwirken. Bisher waren dafür immer die Lanzen und Insektenglefen zuständig, nun darf aber jede Waffenart munter herumhüpfen. Am Rande: Beim Aufsitzen können Verbündete nun sorglos weiterattackieren, ohne einen Abwurf des Reiters befürchten zu müssen. Außerdem sehen Mitspieler neuerdings vorübergehend den Fortschritt der Reiterleiste statt der HP-Leiste der Verbündeten, damit wurde also eine weitere Kommunikationshürde aufgrund des fehlenden Voice-Chats überwunden. Vorbildlich, Capcom!

Der letzte im Bunde ist der berüchtigte Konterstil. Einige von euch werden sicher schon einmal vom sogenannten „Evade-Lancing“ gehört haben. Dabei handelt es sich um eine fortgeschrittene Technik, bei der man mit einer speziell abgestimmten Rüstung den Ausweichskill erhält und per Ausfallschritt der (Gewehr-)Lanze einfach durch alle Angriffe der Monster hindurchhuscht. Der Konterstil macht diese Technik nun serienreif und ohne spezielle Ausrüstung möglich. Dafür bedarf es aber einer guten Kenntnis der gegnerischen Angriffsmuster und einem sehr präzisen Timing, denn erst dann kann man gekonnt durch eingehende Attacken hindurchspringen und diese Ausweichrollen sogar mit mächtigen Angriffen verketten. Der Konterstil richtet sich also offensichtlich an fortgeschrittene Spieler.

Prognose:
Was ist sonst noch neu in Monster Hunter Generations? Nun, da sind wir einfach mal so fies und sparen uns den Rest vom Schützenfest für den großen Test auf. Lasst euch aber gesagt sein: Der Beiname „Generations“ ist Programm, denn viel Altbekanntes aus den Vorgängerspielen findet seinen Weg zurück auf die Bühne. Die großen gameplaytechnischen Neuerungen haben uns aber schon jetzt auf ganzer Linie überzeugt. Sicher muss man vieles neu erlernen, überladen ist das tolle Kampfsystem damit jedoch keineswegs, stattdessen bekommen die Spieler nun noch viel mehr Möglichkeiten seinen eigenen Stil zu entwickeln und damit zum Erfolg der Jagd beitragen, sei es allein oder in der Gruppe. Auch die Pirscher, oder generell das ganze Felyne-Ökosystem ist nun noch komplexer und macht Lust auf genaueres Studieren und Abstimmen. Zum Warmmachen vor dem Release am 17. Juli möchten wir also jedem Fan oder Neueinsteiger die vorzügliche Demoversion ans Herz legen. Die diese zeigt schon ganz gut, was einen letztendlich erwarten wird. Hier steht uns definitiv ein weiterer großer 3DS-Hit ins Haus. Man darf gespannt sein!

Die Monster sollten sich besser anschnallen, denn jetzt kommt: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Previewcodes.

Leserwertung:

Hitkandidat
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Aus alt macht neu: Die Erfolgsserie wird noch größer und besser.

Prognose
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