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Spielname:
Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
16.09.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit

Hands-On: Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit

Alexander Schneider, 26.06.2016

3669°

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Mittlerweile ist es beinahe dreieinhalb Jahre her, dass das 3DS-Remake von Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit in Japan erschien - Mitte September soll es dann endlich auch bei uns veröffentlicht werden und die Herzen der Spieler hüpfen lassen. Erst nachdem die zahlreichen Fans der populären RPG-Serie ihren aufrichtigen Wunsch kundgetan haben, Publisher Square Enix möge den Titel doch bitte nach Europa bringen, haben sich die Verantwortlichen der tüchtigen Rollenspielschmiede tatsächlich dazu durchgerungen, das Spiel auch wirklich in unsere Gefilde zu verfrachten. Fasst man nun allerdings die Originalversion aus dem Jahre 2000 ins Auge, erscheint die Zeitspanne zwischen den neuerlichen Releaseterminen wie ein einziger Wimpernschlag. In der Tat ist Fragmente der Vergangenheit ein Relikt der Videospielhistorie - und ein solches verdient es, auch bei einer Runderneuerung durch die Entwickler mit Respekt und Bedacht verändert zu werden. Erst recht, wenn eine Spieleserie so viele Fans um sich schart wie diese! Als wir die Räumlichkeiten des Post E3 Events von Nintendo betraten, erblickten wir schon nach kurzer Zeit eine anspielbare Demoversion der Neuauflage und konnten natürlich gar nicht anders, als für euch Hand anzulegen. Wie spielt sich das Remake des über jeden Zweifel erhabenen Klassikers? Wie groß fällt der Sprung der Technik aus? Und werden Spieler der nie zuvor in Europa veröffentlichten Ursprungsversion überhaupt zufrieden sein? All das und noch viel mehr versuchen wir, in unserem sowohl kurzen als auch knackigen Hands-On zu beantworten.

Gemeinsam in die Wildnis
Um Dragon Quest VII zu verstehen, muss man es im Lichte der mehr oder minder simplen Ausgangslage der Story betrachten. Unser namenloser Held lebt zuerst auf der kleinen Insel Estard, erkundet die verbotenen Ruinen in näherer Umgebung seines Fischerdorfes und entdeckt dort seltsame Portale in eine andere Welt. Gemeinsam mit einem Freund findet unser Protagonist heraus, dass diese Portale die Möglichkeit bieten, in die Vergangenheit zu reisen - eine Vergangenheit, in der noch viele Kontinente außerhalb der idyllischen Heimatinsel existierten. Nun liegt es allein an unserem Recken und seinen Freunden, die Probleme der dortigen Bewohner zu lösen und bestimmte Artefakte zu sammeln, um die alten Kontinente wieder aufleben zu lassen. Ganz so ausführlich geht es die englischsprachige Demoversion natürlich nicht an, was die Hintergrundgeschichte angeht. Stattdessen lässt man uns in einem pittoresken Dörfchen starten, in dem uns gleich mal ein süßes Hündchen anknurrt. Man kann zudem ein wenig mit den Dorfbewohnern plaudern, danach aber geht es schnurstracks in Richtung Ausgang - und damit direkt in die Arme lauernder Monster.

Ausweichen oder auf in die Schlacht?
Anstatt euch andauernd mit nervigen Kontrahenten zu konfrontieren, zeigt euch das Remake von Dragon Quest VII schon auf der Weltkarte an, wo die Biester herumlaufen. Sofern man seine Mitstreiter und sich selbst also nicht gerade trainieren will, dann kann man den Fieslingen also einfach ausweichen. Das ist allerdings weniger ratsam, wenn man später keine größeren Probleme riskieren möchte. Gerade die tückischen Bosskämpfe des Spieles können eine echte Herausforderung werden, sofern man seine Party nicht vernünftig auflevelt. Ansonsten beweist uns die Demo, worum es hier beim Kämpfen geht: Die Gefechte laufen selbstredend noch immer rundenbasiert ab, man greift die gegnerischen Monster wie den nimmermüden Schleim mit seiner Gruppe an und muss danach die Angriffe der feindlich gesinnten Mannschaft einstecken. Ihr könnt dabei natürlich versuchen, die Attacken der Gegner zu blocken und den Schaden dadurch zu mindern, dies müsst ihr allerdings vor den gegnerischen Offensivaktionen tun und damit Gefahr laufen, mit den falschen Charakteren zu verteidigen. Ansonsten gab es in der uns vorliegenden Testversion lediglich die Möglichkeit, normale Angriffe abzufeuern - weitere Waffen, spezielle Fähigkeiten und Zaubersprüche soll es dann in der finalen Fassung geben.

Der Torwächter
Ansonsten ging es für uns recht schnell in Richtung eines abseits gelegenen Turmes, der am Ende seiner Außentreppe den ersten Bossgegner beherbergt. Der gigantische Golem, der eine hinter ihm liegende Tür versperrt, hält letztlich zwar bedeutend länger durch als seine kleineren Pendants, die in der normalen Umgebung unterwegs sind, muss sich unseren Hieben in Kombination mit ausreichend Medizin aber auch nach wenigen Minuten beugen. Da wir auch in diesem Bosskampf nicht wirklich taktieren und variieren können, was schlicht am Fehlen von Zaubersprüchen und Fähigkeiten liegt, erweist sich das Gefecht als monoton - in der endgültigen Fassung wird man aber allerlei Strategien austüfteln können.

Grund genug für die Existenzberechtigung eines derartigen Remakes ist auch die deutliche Aufbesserung der Technik - während die Grafik vollständig überarbeitet wurde und nun in einer opulenten 3D-Welt erstrahlt, wird das Gedudel des Originals durch eine orchestrale Klangkulisse ersetzt. Darüber hinaus wird es im Spiel Bonus-Dungeons geben, die sich via Street- und Spotpass freischalten lassen, noch dazu warten die Entwickler mit neuen Handlungssträngen und über 100 Stunden Spielspaß (ohne Einberechnung der zahlreichen Sidequests!) auf.

Prognose:
RPG-Fans dürfen sich freuen! Publisher Square Enix bringt mit dem Remake des ursprünglich auf der PlayStation erschienenen Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit einen Titel nach Europa, dem die Auffrischung scheinbar auch wirklich gutgetan hat. Die für uns anspielbare Demo brachte zwar nicht allzu viele Erkenntnisse, da neben den normalen Gefechten lediglich ein Bosskampf auszutragen war, ansonsten aber ist die neue Grafikpracht wirklich beeindruckend und auch der präsentierte Teil der Welt macht einen stimmigen Eindruck, zumal das Kampfsystem dynamisch ist wie eh und je. Bisher deutet alles auf eine liebevolle 3DS-Umsetzung des Klassikers hin - und diese Perle hat eine solche auch wirklich verdient!

Schreckt noch nicht einmal vor Giganten zurück: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

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Runderneuerte Optik und schleimige Kämpfe - ein prächtiges 3DS-Remake des Klassikers!

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