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Spielname:
Rodea: The Sky Soldier

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
NIS America

Developer:
Prope

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
13.11.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Rodea: The Sky Soldier

Hands-On: Rodea: The Sky Soldier

Tjark Michael Wewetzer, 06.11.2015

2361°

7

Test mögen: Weitersagen:

Es fühlt sich immer noch ein wenig unwirklich an, dieses Spiel in den Händen zu halten. Rodea: The Sky Soldier hat nämlich einiges durchmachen müssen, bis es bei uns landen durfte. Nicht nur verschwand der einst für Wii (ohne U) und 3DS angekündigte Titel kurz nach seiner Erstvorstellung im Jahre 2011 für rund drei Jahre von der Bildfläche, nach seinem Japan-Start im April 2015 wurde auch der Europa-Release zwei Mal verschoben. Dass wir jetzt wider all dieser Umstände tatsächlich das vollständige Spiel vor uns liegen haben, erstaunt uns sehr. Das gilt auch für einige andere Dinge, die wir euch im Zuge dieses kurzen Hands-ons vorab näherbringen möchten.

Alte Kriege rosten nicht
Bevor wir uns in das eigentliche Abenteuer stürzen dürfen, erleben wir den vorangegangenen Krieg mit dem finsteren Naga-Imperium – satte eintausend Jahre vor dem Hauptspiel. Der Prolog dient dabei vornehmlich als Tutorial, das wir aber auch bitter nötig haben. Auf Knopfdruck lassen wir unseren Protagonisten, den Roboter Rodea, springen oder angreifen, das ist klar. In der Luft können wir dann nahe wie ferne Objekte anpeilen, woraufhin der Himmelsritter gemächlich in die festgelegte Richtung segelt. Per B-Taste lässt sich das Flugtempo dabei sogar erhöhen, allerdings kann sich Rodea nicht unendlich lang in der Luft halten. Ist seine Energie aufgebraucht, muss er in irgendeiner Form Boden unter die Füße kriegen, um seinen Akku ruck-zuck wieder aufzuladen.

Klingt recht simpel, ist allerdings alles andere als einfach zu steuern. Das erste richtige Kapitel, welches uns in die Gegenwart des Spiels versetzt und nach der Restauration Rodeas durch die Bastlerin Ion einsetzt, bietet uns daher ein weitreichendes, offenes Trainingsgelände, auf dem wir uns mit den Feinheiten der Flugsteuerung vertraut machen können. Gerade das Anpeilen per Circle Pad wirkt beizeiten etwas hakelig – hier merkt man, dass der Titel ursprünglich für die Wii und damit auch die Wii-Fernbedienung konzipiert war. Die bockige Kamerakontrolle, die sich lediglich mit den L- und R-Tasten vornehmen lässt und bei kurzen Betätigungen der Tasten zu recht großen Sprüngen neigt, hilft da auch nicht gerade. Aber nachdem wir eingangs noch ein paar Einkerbungen in diversen Wänden hinterlassen haben, konnten wir uns bereits langsam an die Fliegerei gewöhnen – auch wenn sie sich weiterhin nicht intuitiv anfühlt.

In technischer Hinsicht zeigt sich Rodea: The Sky Soldier bislang ebenfalls nicht gerade von seiner Schokoladenseite. Die vorgerenderten Zwischensequenzen – die, man höre und staune, für den Publisher NIS America untypisch über deutsche Untertitel verfügen! – sind nett anzusehen, die 3D-Umsetzung fällt dabei aber eher schlecht als recht aus. Auch im normalen Gameplay sieht es mit dem Tiefeneffekt nicht wirklich viel besser aus – oder überhaupt mit der Grafik. Einige Umgebungstexturen wirken arg verwaschen, die Areale bislang noch relativ lieblos statt malerisch und einladend. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das im Spielverlauf ändert!

Prognose:
Jetzt bleibt natürlich die große Frage: Hat sich das lange Warten auf das neue Baby vom Sonic-Erfinder Yuji Naka gelohnt? Gerade angesichts der Tatsache, dass Publisher NIS America Rodea: The Sky Soldier sogar extra deutsche Texte für den hiesigen Markt spendiert? Unser Ersteindruck ist eher gemischt. Zwar kann uns das Fluggefühl schon in den ersten Kapiteln angenehm beeindrucken und diverse verborgene Medaillen laden zu ausgiebigen Erkundungstrips abseits der abgetretenen Pfade ein, die Kontrolle des Himmelsritters will jedoch auf jeden Fall zunächst erlernt werden. Das eindeutig auf die Wii-Fernbedienung ausgelegte Steuerungskonzept lässt sich mit dem Circle Pad des 3DS eher hakelig bedienen und die Kamera haben wir ebenfalls nicht so sehr im Griff, wie wir es gerne hätten. Nichtsdestotrotz scheint noch Potential durch und wir hoffen, dass sich unsere ungelenken ersten Schritte schon bald in Spielfreude verwandeln. Mehr dazu erfahrt ihr demnächst in unserem ausführlichen Test!

Hinterlässt merkwürdige, Rodea-förmige Löcher in den Wolken: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an NIS America für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Nicht sonderlich hübsch und die Steuerung will gelernt sein, doch das Fluggefühl ist schon jetzt eine Klasse für sich!

Prognose
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