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Spielname:
Animal Crossing: Happy Home Designer

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Simulation

Release:
02.10.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Animal Crossing: Happy Home Designer

Hands-On: Animal Crossing: Happy Home Designer

Alexander Schneider, 01.09.2015

1944°

1

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Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her, dass Animal Crossing: Happy Home Designer im Rahmen einer Nintendo Direct-Ausgabe angekündigt wurde. Dem ersten Erstaunen innerhalb der Fangemeinde folgte viel Kritik - zu eindimensional sei das Spielprinzip, zu gering die spielerischen Möglichkeiten. Manch einer behauptete gar, man hätte die Features des Spiels lieber in einen regulären Animal Crossing-Ableger einbetten sollen. Doch was hat es mit dem virtuellen Innenarchitekten-Dasein wirklich auf sich? In unserem kurzen, aber knackigen Hands-On wollen wir euch über unsere ersten Erlebnisse als Mitarbeiter bei ImmoNook berichten.

Eine Frage des Geschmacks
Schon beim Einstieg ins Geschehen dürfen wir uns augenblicklich heimisch fühlen - wir werden von Tom Nook, einem alten Bekannten und obendrein unserem neuen Chef, begrüßt. Leider hat der Gute prompt unseren Lebenslauf verlegt, weshalb wir uns erst einmal vorstellen müssen. Dabei geht es nicht nur um plumpe Informationen wie unseren Namen und unser Geschlecht, sondern auch um äußere Merkmale wie unsere Frisur und unsere Hautfarbe, die wir selbst bestimmen können. Doch so vertraut uns unsere Umgebung zuerst auch erscheinen mag, so neuartig fällt unser Arbeitsauftrag aus. Nein, wir sind kein Bürgermeister mehr wie noch in Animal Crossing: New Leaf, wir sind lediglich ein simpler Einrichtungsexperte bei ImmoNook. Passend dazu bekommen wir auch gleich unsere rote Uniform spendiert.

Unsere Arbeitskollegin Karlotta weist uns sogleich in unsere neue Tätigkeit ein. Es geht schlicht und ergreifend darum, einen Raum nach der Vorstellung des Kunden mit Möbeln und Deko-Artikeln einzurichten. Passend, dass sie sogar die erste Kundin ist! Wichtig: Bei jedem Auftrag wird ein Thema vorgegeben, in dessen Rahmen sich der Innenarchitekt bewegen muss. In unserer Trainingseinheit etwa ist ein Raum für eine weibliche Person, die süße und romantische Dinge mag, gewünscht. Doch vor der eigentlichen Arbeit müssen wir erst die Kartons öffnen, die inmitten des ansonsten leeren Raums herumstehen - bei den verpackten Sachen handelt es sich nämlich um persönliche Dinge, die wir bei der Einrichtung zwingend berücksichtigen müssen. In unserer Möbelliste wird sehr schnell offensichtlich, welche Reihe zum Thema passt. Natürlich kann man auch ein paar eigene Ideen einbringen, doch einheitlich sollte das Gesamtwerk am Ende trotzdem aussehen! Die Ausrichtung der Möbel lässt sich überdies kinderleicht ändern: Da jedes Möbelstück auch auf dem Touchscreen abgebildet wird, müssen wir es dort so oft berühren, bis es perfekt ausgerichtet ist. Selbstredend dient der Touchscreen auch dazu, die Möbel zu verschieben oder wegzuräumen. Die Kundenwünsche werden im Laufe der Zeit natürlich immer anspruchsvoller. Schon am nächsten Tag wartet Bienchen, ein Hund, auf uns und möchte in ihrer Behausung von vielen Büchern umgeben sein. Das schwarze Schäfchen Marion dagegen verlangt eine finstere Gothic-Wohnung im Rokoko-Stil. Hilfreich: Sollte man den Kundenwunsch vergessen haben, kann man ihn während der Arbeit jederzeit nachschlagen.

Ich gestalte meine Stadt!
Wer jetzt denkt, es geht nun ewig mit den privaten Aufträgen der Dorfbewohner weiter, der täuscht sich gewaltig! Schon bald zieht man wesentlich größere Aufträge an Land und darf sogar öffentliche Gebäude einrichten, etwa die örtliche Schule. Ein Klassenzimmer mit Lehrerpult, Schulbänken, Büchern, einem Spind, einer Tafel, einem Globus, einem Mikroskop? Kein Problem für uns! Man merkt recht schnell, dass die Großaufträge deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als die anfänglichen Einführungsarbeiten, doch motivieren sie bedeutend wirkungsvoller, da man so aktiv in die Gestaltung seiner eigenen Stadt eingreifen darf. Das Tagewerk findet allerdings erst sein perfektes Ende, sobald man den eigens eingerichteten Raum in einer dreidimensionalen Videosequenz bewundern darf, welche das Zimmer aus allen Perspektiven zeigt. Eine Augenweide, wenngleich der grundsätzliche Grafikstil New Leaf entspricht.

Prognose:
Bisher scheint Animal Crossing: Happy Home Designer trotz aller Vorurteile der Fangemeinde ein überraschend erfrischendes Spielprinzip zu beherbergen, welches durch die Gestaltung öffentlicher Gebäude und die Verwendung von amiibo-Karten zusätzlich an Tiefe gewinnt. Natürlich wird das recht gleichförmige Gameplay nicht jedermanns Sache sein, doch vor allem Animal Crossing-Fans dürfen sich schon jetzt auf ein weiteres Highlight der Reihe gefasst machen. Unglaublich detailverliebt, charmant, entspannend - so kommt das Spinoff bis dato daher. Wie viel Substanz das Spielprinzip auf längerer Strecke hat, können wir natürlich noch nicht beurteilen - hoffnungsvoll darf man nach diesem außerordentlich gelungenen Start aber allemal sein!

Möbelschieber mit Auge für Stil: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Previewcodes.

Leserwertung:

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-
Erfreulich motivierendes und detailreiches Einrichtungsvergnügen, das hoffentlich auch länger Spaß bereitet!

Prognose
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