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Spielname:
Yo-Kai Watch

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Level-5

Genre:
Rollenspiel

Release:
29.04.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Hands-On: Yo-Kai Watch

Sebastian Mauch, 26.06.2015

3315°

1

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Seit Anbeginn der Videospiele gibt es immer wieder Titel, die es nicht aus Japan heraus schaffen. Zwar nimmt dieser Trend langsam und stetig ab, dennoch schauen wir bei einigen Perlen immer noch in die Röhre. Das in Japan extrem beliebte Yo-Kai Watch ist da keine Ausnahme. Während man sich dort bereits auf Teil 3 freut, steht für uns erst einmal das erste Spiel ins Haus. Was mir als Yo-Kai-Laien so aufgefallen ist, erfahrt ihr direkt im Anschluss.

Ja wo ist denn der/die/das Yo-Kai
Zu Beginn der Demoversion bekamen wir erst einmal eine freundliche Einführung - sowohl durch das Spiel selbst als auch durch das Personal vor Ort. Danach starten wir auch direkt durch und finden uns in einer kleinen verschlafenen Stadt in Japan wieder. Außerdem stecken wir in der Haut des Jungen Nate. Der kam durch bestimmte Umstände mit einem geistartigen Wesen zusammen, das ihm stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit unserem Helfer und natürlich der namensgebenden Armbanduhr, der Yo-Kai Watch, machen wir uns also auf die Suche nach ein paar kleinen Yo-Kai. Es wäre natürlich viel zu einfach, würden diese uns einfach so zufliegen. Darum müssen wir gezielt nach den Biestern suchen. Vor allem die Yo-Kais, die negative Gefühle verursachen, stehen auf unserem Radar. Diese negativen Schwingungen machen sich auch bei besessenen Menschen bemerkbar, also ist ein Yo-Kai nicht weit. Natürlich können sich die neumodischen Pokémon aber auch in Gegenständen wie Motorhauben oder Büschen verkriechen. Ihr merkt schon, dem Detektivspiel steht nichts im Wege, außer…

Straßenüberquerung gemäß StVO
…man begegnet einer dieser heimtückischen Straßen. Kein Angst, man kann schon durch Straßen laufen wie man gerade Lust hat. Aber eben nicht immer. Es kam uns nämlich sogar einmal unter, dass wir bei roter Fußgängerampel die Straße überquert haben, was prompt in einer digitalen Ermahnung endete. Solche Gags reihen sich auch super unter dem Gesamtbild ein. Das Spiel lebt nämlich generell von einen lächerlich-lustigen Humor, was sich auch in der englischen Übersetzung widerspiegelt. Sowohl die Texte als auch die zusammengesetzen Namen der Yo-Kai brachten uns nicht selten zum Schmunzeln. Da bleibt natürlich zu hoffen, dass auch die deutschen Bildschirmtexte des fertigen Spiels nichts von dem Charme verlieren. Doch nicht nur die Texte des Spiels bergen einen gewissen Witz, sondern auch die urkomischen Superattacken der Yo-Kai. Ein Monster ist beispielsweise das Ebenbild einer typischen kleinwüchsigen Großmutter. Ihre Attacke: Die ultimative Omi-Schelle! Der Gegner, der die abbekommt, kann schon mal einpacken. Allerdings fühlten sich auch die Skills der anderen Helfer nützlich an. Manche attackieren sogar alle oder mehrere Gegner oder heilen gar verletzte Verbündete, wie es sich eben bei einem Rollenspiel gehört.

Wischen, Zeichnen, Kreiseln, Tippen!
Das prägnanteste Merkmal von Yo-Kai Watch ist unserer Meinung nach das Kampfsystem, was nicht heißen soll dass es unfehlbar ist. Der Ansatz ist aber schon mal etwas Erfrischendes. Wir haben nicht wie bei Pokémon ein oder zwei feste Monster die wir nach einer Runde wechseln können, sondern sehen auf dem Touchscreen stets unser ganzen Team in einem Radmenü. Per Schultertasten oder Stylus können wir so jederzeit unsere aktuelle Kampfformation aus drei Yo-Kai verändern. Die Biester attackieren von alleine, lediglich Sonderbefehle müssen wir per Hand auslösen, etwa die bereits genannten Supermoves, ein Fluchtversuch, ein Item oder das Wiederbeleben eines besiegten Teammitglieds. Die Spezualattacken laden sich allerdings je nach Typ immer unterschiedlich auf: Mal müssen wir wie verrückt Kreise ziehen, in anderen Fällen umherschwirrende Bälle antippen oder seltsame Runenzeichen nachziehen. Das lockert das zu Beginn sehr verwirrende Kampfgeschehen positiv auf. Am Anfang ist die Koordination des Teams noch etwas aufreibend, mit ein wenig Übung und mehr Wissen über unsere befreundeten Yo-Kai kann man da aber sicherlich noch einiges herausholen.

Prognose:
Yo-Kai Watch ist gewiss kein simpler Pokémon-Klon, so viel steht fest. Dennoch hat es ein paar der guten Dinge übernommen und das ohne dabei diebisch zu wirken. Mit einem frischen Kampfsystem und extrem putzigen Yo-Kai hat uns die Demo schon sehr gut gefallen. Da bleibt natürlich abzuwarten wie es dann letztendlich in der fertigen Fassung zugeht. Wir hoffen einfach mal auf eine große erkundbare Welt voller Geheimnisse und versteckten Yo-Kai, und wer weiß, vielleicht versteckt Level-5 auch die ein oder andere Hinweismünze in den Wimmelbildabschnitten.

Sucht auch in Mülleimern nach Yo-Kais: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post-E3-Event.

Leserwertung:

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Der Humor kann schon mal überzeugen, jetzt muss sich nur noch das fertige Spiel beweisen und Pokémon hat ernsthafte Konkurrenz!

Prognose
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