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Spielname:
Metroid Prime: Federation Force

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Shooter

Release:
02.09.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-6 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Metroid Prime: Federation Force

Hands-On: Metroid Prime: Blast Ball

Sebastian Mauch, 25.06.2015

2814°

4

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Als Nintendo auf der diesjährigen E3 in Los Angeles an der Reihe waren, waren die Erwartungen der Fans groß. Wird es ein neues 2D-Metroid geben, oder wird es womöglich ein neues Hauptspiel der eigentlich abgeschlossenen Metroid Prime-Trilogie geben? Spekuliert wurde im Vorfeld viel, doch schon während der Pressekonferenz trat Ernüchterung beim Publikum ein. Mit Metroid Prime: Federation Force wagt Big N ein kooperatives Experiment unter dem Namen einer grandiosen Marke. Darüber regten sich in den Stunden und Tagen danach viele Leute aus aller Welt auf, und auch von der guten, alten Samus war keine Spur. Zumindest einen Teil des Spiels, also das Minispiel Blast Ball durften wir bei Nintendo in Frankurt am Main im Rahmen des Post-E3-Events anspielen. Wie sich der kleine Fußballklon spielt, lest ihr am besten in den folgenden Zeilen!

Ohne große Erwartungen
Nach der Enttäuschung während der Pressekonferenz näherten wir uns der Demo-Station relativ erwartungsfrei und wurden prompt von ein paar Nintendo-Mitarbeitern gefragt ob wir Lust auf eine Drei-Gegen-Drei-Partie hätten. Da nahmen wir natürlich dankend an und stürzten uns direkt ins Getümmel. Aus dem Menü ging schon hervor, dass das Spiel sowohl lokal als auch online spielbar sein wird, wodurch sich das Minigame vor allem als kurzweiliger Zeitvertreib anbietet. Haben sich alle Spieler eingefunden, beginnt ein Countdown und alle Spieler stehen auf ihrer Hälfte der Arena bereit. Bei Null fällt der überdimensionierte Ball herunter und alle gehen auf ihn los. Wichtig dabei – während des Countdowns kann man seinen Beam schon krätig aufladen, was sehr wichtig für einen erfolgreichen Start ist! Geht alles glatt, hat man den Ball erst einmal schön in der Hälfte des Gegnerteams platziert. Ab da heißt es dann – volle Kanüle drauf da! Und ohne direkt alles vorweg zu nehmen, das Geballere um das Runde macht richtig Laune.

Ohne Taktik nichts los
Was sich im vorigen Abschnitt noch nach wildem, sinnlosen Draufhalten anhört, benötigt aber tatsächlich auch eine Prise Taktik. Anfangs stürmte unser Team nämlich blindlings in die fremde Hälfte, und prompt fielen wir kräftig auf die Nase. Kaum ließen wir nämlich unsere Hälfte unbewacht, nutzen unsere Widersacher die Chance gnadenlos aus und versenkte den Cyberball im Eckigen. Da wurde klar – ok, einer muss hinten bleiben. Und siehe da, mit einem Hintermann war es schon wesentlich leichter die Kugel bei Ballverlust wieder zurück zu schicken. Von da an war der Erfolg fast sicher und Punkt für Punkt ritten wir weiter. Der Clou dabei: Mit jedem Tor, das man erzielt, verkleinert sich die Torfläche immens, sodass die Zurückliegenden bessere Chancen zum Aufschließen haben. Außerdem ist es unabdinglich, nicht direkt in den Ball hinein zu rennen. Der teilt nämlich bei Berührung Schaden aus, steckt dann sogar noch ein Charge Beam des Gegners dahinter, dann kann man sich direkt verabschieden. Nach etwa zehn Sekunden gibt es zwar einen Respawn, jedoch ist man mit reduzierter Teamstärke mehr als nur leichtes Futter.

Von Power-Ups und Spielregeln
Natürlich wäre der Spielablauf nach einigen Matches vorhersehbar und eintönig, zum Glück gibt es aber ein paar Power-Ups die das Geschehen unvorhersehbarer machen. Besagte temporäre Upgrades tauchen beliebig in der Arena auf und können von jedem Spieler eingesammelt werden. Dann winken unter Anderem ein verstärkter Schild oder aber ein unbegrenzter Energievorrat für die Strahlenwaffe. Man kann nämlich nicht nach Lust und Laune alles rausballern, nach ein paar Sekunden Dauerfeuer oder ein paar geladenen Schüssen geht der Armwaffe die Puste aus und man ist für einen Moment verwundbar. Auch das bringt wieder etwas mehr Tiefe in die Schlacht, da man gezwungenermaßen auch mal kürzer treten muss. Was aber wenn die Teams relativ ebenbürtig sind? Nach ein paar Minuten findet der Countdown ein Ende und wertet die geschossenen Tore aus. Bei einem Unentschieden geht es erneut ab in die Arena zu einem Golden Goal, dann allerdings wieder mit normaler Torgröße um die ganze Sache etwas zu beschleunigen.

Prognose:
Abschließend hat Blast Ball einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die anfängliche Skepsis war schnell wieder weg und nach drei hitzigen Partien mussten wir schon die Notbremse ziehen. Die Steuerung funktioniert sehr gut und funktioniert in etwa wie die der Serienväter. Klar wird Federation Force kein richtigen Singleplayer-Abenteuer, trotzdem könnte uns da ein super Zeitkiller ins Hause fallen, das am Rande erwähnt auch gar nicht mal so übel aussieht.

Ist schon sehr gespannt auf den Rest des Spiels: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post-E3-Event

Leserwertung:

Noch keine
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-
Spaßige Teamballerei für Zwischendurch, das macht Lust auf mehr!

Prognose
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