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Spielname:
Chibi-Robo: Zip Lash

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
skip/Vanpool

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
06.11.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Hands-On: Chibi-Robo: Zip Lash

Tjark Michael Wewetzer, 24.06.2015

1170°

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Alles ist im Wandel, so auch die Welt des blechernen Seelenklempners Chibi-Robo. Seit er seine Tage als Adventure-Held an den Nagel gehängt hat, versucht er sich nun an diversen anderen Genres und hofft auf einen großen Erfolg. Let's Go, Photo war leider eher schwach und auch von der ersten Vorstellung her sah Chibi-Robo: Zip Lash auch nicht unbedingt nach einem wahnsinnig herausragenden Titel aus. Schlimmer noch: Der Plattformer wirkte extrem durchschnittlich. Im Zuge von Nintendos Post-E3-Event in Frankfurt konnten wir nun aber selbst Hand anlegen und herausfinden, ob dieser negative Ersteindruck tatsächlich gerechtfertigt war.

Moderne Cowboys schwingen Stecker
Die uns vorgelegte Demo verfügte über insgesamt vier Level und ein Tutorial. Letzteres übersprangen wir waghalsig und stürzten uns sogleich ins Einführungskapitel, in dem Protagonist Chibi-Robo letztlich doch mit seinen Fähigkeiten vertraut gemacht wird. Hüpfen kann er, klar, aber sein Angriff fällt etwas außergewöhnlich aus: Um Gegnerscharen vom Bild zu putzen und störende Blöcke zu entfernen, schleudert der Miniatur-Held einfach seinen Stecker durch die Gegend. Das geschieht durch einen beherzten Druck auf die X-Taste, der Wurfwinkel ist dabei jedoch stark eingegrenzt. Schnurgerade nach oben lässt sich der Stromsauger beispielsweise nicht bewegen. Der Stecker dient aber nicht nur zur Räumung, sondern kann auch als Greifhaken verwendet werden, mit dem ihr euch entweder zu bestimmten Plattformen ziehen oder sie zu euch runterholen könnt.

Schnell sammeln wir zudem unsere ersten Upgrades ein. Der titelgebende Zip Lash erlaubt es uns etwa, Chibi-Robos improvisierte Peitsche deutlich weiter und in weiteren Winkeln zu werfen. Ein weiteres Power-Up später prallt unser Hilfsmittel sogar an Wänden ab und erreicht damit Schatztruhen, an die wir mit unseren kleinen Metallfüßen niemals rankämen. Allerdings solltet ihr bei all den gut klingenden Features etwas Einarbeitungszeit mit einberechnen. Wir empfanden die Gesamtsteuerung nämlich beizeiten etwas hakelig und ungewöhnlich. Es soll übrigens noch weitere Upgrades geben und die Münzen, die wir bei unseren Abenteuern einsacken, haben natürlich auch einen Zweck, der sich uns in dieser Demo noch nicht erschloßen hat.

Hilfe aus der realen Welt
Neben der charmanten Hüpfkost mit nett anmutenden Steckerschwingereien bot man uns noch ein Minigame und einen Bossfight an. So düsen wir mit Chibi-Robo am Heck eines Miniatur-Schnellbootes über das Meer und versuchen dabei, unsere Energiereserven durch das Einsammeln grüner Kugeln aufrecht zu erhalten. Spielt sich nach Konsum einiger Turbo-Kugeln äußerst flott und unterhaltsam. Im Obermotz-Kampf bekamen wir es mit einem Robo-Känguru zu tun, dessen unheimliches Äußeres dezent an Kraid aus Metroid erinnert. Aus Panik haben wir hier gleich zu einem Helfer gegriffen, der dem fertigen Spiel auch beiliegen wird: Der Chibi-Robo-amiibo. Die ultra-niedliche Figur verwandelt unseren Protagonisten in Super-Chibi-Robo, wodurch er stärker wird und sich seine Energiekapazitäten verdoppeln. Das ist nicht unbedingt das ultimative I-Win-Manöver, denn trotz zusätzlichem Polster sollten wir eigene Treffer nach Möglichkeit vermeiden, öffnet euch dafür aber mehr Spielraum für Fehler. Außerdem ist das Power-Up für die Dauer des Levels unbegrenzt, was auch die Touren durch die normalen Spielabschnitte erleichert.

Prognose:
Wie eingangs erwähnt, wirkt Chibi-Robo: Zip Lash auf den ersten Blick wirklich wie ein simpler 2D-Hüpfer von der Stange. Zugegebenermaßen ist er das auch in den ersten paar Minuten, sobald ihr aber erst einmal richtig den Stecker schwingen könnt, präsentiert das Jump 'n' Run erst seine Vielfältigkeit. Die Rätsel wirken so weit noch recht simpel und doch befriedigend, das Spielerlebnis erinnert dabei ganz dezent an Sayonara Umihara Kawase - und das nicht unbedingt im Schlechten! Die niedliche Aufmachung tut dann ihr Übriges. Dennoch gibt es hier noch einige Baustellen, die uns vorsichtig stimmen. Potential für tolle Spielereien mit dem Kabel ist definitiv vorhanden, aber ob das auch wirklich im vollen Umfang umgesetzt wird, wagen wir fast schon zu bezweifeln. Zum anderen taten wir uns noch mit der Steuerung etwas schwer, die dank der etwas seltsamen Tastenbelegung noch nicht so intuitiv wirkt. Aber hey, vielleicht wird daran ja noch geschraubt und dann steht uns ein kleiner Überraschungshit im Haus. Bis dahin vergeben wir ein vorsichtiges „Ok“.

Metall-Belmont: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS. de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Post-E3-Event.

Leserwertung:

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-
Solider Hüpfer mit guten Ansätzen – jetzt müssen die nur noch ausgebaut werden!

Prognose
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