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Spielname:
Azure Striker Gunvolt

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
12,99 €

Publisher:
Inti Creates

Developer:
Inti Creates

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
02.04.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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Azure Striker Gunvolt

Kurztest: Azure Striker Gunvolt

Tjark Michael Wewetzer, 19.04.2015

3496°

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Eigentlich sind Inti Creates und MegaMan-Schöpfer Keiji Inafune ja mit dem Kickstarter-Projekt Mighty No. 9 reichlich beschäftigt, doch wer hat denn nicht Zeit für ein kleines Nebenprojekt? Erst recht wenn dabei noch mehr Action-Kost für geprellte MegaMan-Fans herausspringt. Mit Azure Striker Gunvolt bewegt sich der Trupp auf den Spuren von MegaMan Zero und geht doch einiges anders an als im GBA-Klassiker. Warum der rasante Hüpfspaß definitiv euer Geld wert ist, verraten wir euch in unserem Kurztest.

Der azurblaue Blitz schlägt ein
Es beginnt mit einem einfachen Auftrag. Die Muse Joule soll ausgeschaltet werden – diese stärkt nämlich mit ihrem magischen Lied den Sumeragi-Konzern, der wiederum die mit übersinnlichen Kräften ausgestatteten Adepten gänzlich unter seine Kontrolle bringen und damit deren Herrschaftsposition sichern will. Als Teil der Organisation KIEL stellt sich Protagonist Gunvolt anfangs noch gegen den Konzern, bringt es aber schlussendlich nicht übers Herz, das Mädchen umzubringen. Stattdessen rettet er Joule, steigt aus KIEL aus und lebt als Flüchtling weiter. Um über die Runden zu kommen, nimmt er allerlei gefährliche Aufträge an – größtenteils über KIEL, was seine alten Brötchengeber und Kollegen nur zu gerne anmerken.

Ganz nach bewährtem MegaMan-Muster dürft ihr dabei entscheiden, in welcher Reihenfolge ihr die Missionen angeht. Es ist also ganz euch überlassen, ob ihr euch zunächst beispielsweise dem Hitzkopf Viper oder dem Gierschlund Stratos stellen wollt. Bevor es zur Boss-Konfrontation kommt, will allerdings zunächst ein umfassender Level überstanden werden. Dabei geht es generell linear voran, es lassen sich jedoch hier und da kleine Verstecke abseits des Hauptpfades aufspüren. Auch haben sich die Macher in Sachen Level-Design einiges einfallen lassen und bieten euch verwirrende Gravitationsspielereien, Schleuderausflüge und mehr.

Schockierende Ereignisse
Auftretende Gegner werden mit Gunvolts Adepten-Fähigkeiten beiseite geräumt. Anders als in den offensichtlichen Vorlagen richtet eure Pistole hier übrigens recht wenig Schaden an. Stattdessen markiert jeder Schuss einen Feind, den ihr dann auf Knopfdruck mächtig unter Strom setzen könnt – das allerdings auch nur solange wie euer EP-Vorrat reicht. Ist der auf Null reduziert worden, steht ihr bis zum Ende des Ladevorgangs schutzlos dar. Das sorgt insbesondere bei den Bossfights für reichlich Taktik, zumal ihr bei bestimmten Ausrüstungsgegenständen auch einen Schadensschutz genießt, sofern eure EP ausreichen. Diese Hilfe werdet ihr zu Beginn auch brauchen, denn die Level-Endgegner teilen extrem gut aus. Viel Geduld und eine gute Beobachtungsgabe sind Pflicht!

Wer sich davon jetzt abgeschreckt fühlt: Keine Bange, übermäßig schwer ist Azure Striker Gunvolt nicht. Gerade dank des EP-Schilds und der Anthem-Fähigkeit von Joule, die euch nach dem Ableben mit einer geringen Chance wieder ins Leben zurückholt und euch zudem unendlich EP verleiht, sollten selbst Anfänger gut klarkommen und geübte Genre-Fans keinerlei Schwierigkeiten beim Erreichen des Abspanns verspüren. Schade ist dabei lediglich, dass das Abenteuer nach rund fünf Stunden bereits wieder vorbei ist, allerdings reizen aus Beutestücken erstellbare Ausrüstungsobjekte, Herausforderungs-Quests und das kurzweilige Gameplay immer wieder zu erneuten Anläufen. Nicht zuletzt könnt ihr an euren rein kosmetischen Rängen arbeiten, die eure Leistungen nach Gründlichkeit und Schnelligkeit bewerten.

Fazit:
Während sich die Startbeilage Mighty Gunvolt nur auf Nostalgie ausruht und damit für sich gesehen nicht ganz so rund wirkt, schafft Azure Striker Gunvolt es, sich seine eigene Identität zu schaffen und durch brillante Spielbarkeit, abwechslungsreiche Level und gutes Design zu punkten. Zwar fällt der Trip mit rund fünf Stunden auch ein klein wenig kurz aus, dabei hinterlassen aber die fordernden Boss-Gefechte und vertrackten Stufen einen bleibenden Eindruck. Dank zahlreicher Zusatz-Herausforderungen, die ihr im Spielverlauf freilegt, gibt es auch nach dem Durchspielen noch allerlei Gründe dafür, wieder mit dem azurblauen Blitz auf Adepten-Jagd zu gehen. MegaMan-Fans sollten sich diesen geistigen Nachfolger des Zero-Erbes sowieso nicht entgehen lassen, wenn ihr allerdings auch einfach nur einen richtig guten 2D-Hüpfer sucht, seid ihr bei Gunvolt ebenfalls an der richtigen Adresse.

Unter Strom: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
Famoser Action-Plattformer, der fordert und sich nicht nur auf Nostalgie ausruht.

Wertung

Fordernde Boss-Kämpfe…

Abwechslungsreiche Level

Flotte Action

…Level aber dank EP-Schild einen Tick zu leicht

Nach fünf Stunden leider wieder vorbei

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