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Spielname:
Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
19,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
20.03.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars

Kurztest: Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars

Nicola Hahn, 14.03.2015

2363°

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Mit Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars wird die Mario vs. Donkey Kong-Reihe, die 2004 auf dem GameBoy Advance ihren Anfang nahm, auf dem 3DS fortgesetzt und erscheint auch zum ersten Mal für die Wii U. Beide Versionen sind inhaltsgleich, soviel können wir euch vorab schon verraten. Bleiben nun die wichtigste Frage zu klären: Wie sieht es mit dem Inhalt selbst aus?

Back to the roots
Nachdem Mario und Donkey Kong im letzten Titel noch kooperiert haben, löst die Story von Tipping Stars ein leichtes Déjà-vu-Gefühl aus: Donkey Kong hat Pauline entführt und Mario muss sie retten. Das geschieht wie in den Vorgängern mit der Hilfe von Mini-Marios, die einmal aktiviert in Richtung Ziel wackeln. Dabei lassen sie sich nicht von gefährlichen Fallen beeindrucken und stürzen sich so oft selbst in den Tod. Hier müssen wir als Spieler dann eingreifen und im Stil von Lemmings die kleinen Aufziehroboter wohlbehalten ins Ziel geleiten.

Jeweils acht Level beinhalten die insgesamt elf Welten, die mit ansteigendem Fortschritt neue Elemente präsentieren. So müssen wir anfangs nur hier und dort ein paar Brücken setzen und entfernen, im späteren Verlauf können wir sogar ganze Teleportationsröhren verschieben und Sprungfedern versetzen. Aber auch die Hindernisse werden immer vielfältiger: Besessene Mini-Marios müssen beispielsweise erst durch einen Schlag mit einem Hammer auf den Kopf befreit werden, bevor sie durch das Ziel laufen können. Auch Marios Freunde Toad, Peach und Luigi laufen in ihren Mini-Versionen durch die Level und müssen in ihre eigenen Ausgänge gelangen.

Was hat der Titel mit all dem zu tun?
Als ob die Level nicht so schon knifflig genug sind gibt es zahlreiche Möglichkeiten ein Game Over zu bekommen. So müssen die Roboter die Stufe möglichst in einem Rutsch bewältigen, denn mit Betreten des Ausgangs wird ein Countdown aktiv, der bei Ablauf die Türe sperrt. Fallschaden gibt es übrigens ebenso, also sollten höhere Stürze vermieden werden. Und natürlich wird euch ein aus anderen Mario-Spielen bekanntes Zeitlimit in Höhe von 300 Sekunden auferlegt, in dem man das Rätsel lösen muss. Mit erfolgreichem Abschluss eines Levels werden Punkte für eingesammelte Items und verbleibende Zeit vergeben. Diese Punktzahl ergibt dann einen Pokal, der entweder in Bronze, Silber oder Gold gefärbt ist und zur Freilegung neuer Abschnitte benötigt werden.

Abhängig von der Anzahl der Gold-Pokalen werden auch Bonuslevel freigeschaltet, die insgesamt 24 weitere Stufen bieten. Wem das nicht genug ist, der kann sich im Baukasten selbst Level bauen und diese entweder mit seiner Wii-U-Version, die mit Kauf der 3DS-Version angefordert werden kann, oder mit dem Miiverse teilen. Hier finden auch die bereits im Titel erwähnten Tipping Stars ihre Anwendung: Für veröffentlichte Level können „Yeahs“ vergeben, Kommentare geschrieben oder besagte Sterne gespendet werden. Man erhält sie also für seine veröffentlichten Level, aber auch durch das Erspielen von Pokalen. Die Sterne können dann entweder weitergespendet oder zum Freischalten neuer Baukasten-Inhalte verwendet werden. Fleißige Sternspender haben zudem die Chance auf Stempel, die in den Kommentaren benutzt werden können.

Fazit:
Es ist eigentlich ganz nett, was sich Nintendo mit den Mario vs. Donkey Kong: Tipping Stars in Verbindung mit der bewährten Puzzle-Reihe überlegt hat. Ein bisschen schade ist es aber trotzdem, dass Nintendo die Neuerungen, die mit dem Vorgänger Minis on the Move kamen, nicht weiter verfolgte und wieder in der Serie einen Schritt zurückgegangen ist. So befinden wir uns wieder auf dem Status eines Mini-Land Mayhem mit hübscherer Grafik und mehr Inhalt ohne etwas am Grundprinzip verändert zu haben. Sogar der 3D-Effekt fällt unter den Tisch, womöglich eine Anpassung an die Wii-U-Version. Aber das alles ist nicht automatisch schlecht: Der Umfang des Spiels, das bewährte Gameplay und die Miiverse-Option sind starke Argumente für das Spiel. Wenn die Community fleißig ihre Möglichkeiten nutzt, könnte das Rätsel-Spaß noch lange weitergehen!

Hofft auf massig Community-Level: Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Gute Fortsetzung der Mario vs. Donkey Kong-Reihe mit Potential in der Community.

Wertung

Angenehmer Schwierigkeitsgrad

Regelmäßig neue Spielelemente

Community-Interaktion und -Inhalte

Keine große Neuerungen

3D-Effekt wird nicht genutzt

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