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Spielname:
Resident Evil: Revelations

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Capcom

Genre:
Action

Release:
27.01.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre

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Preview: Resident Evil: Revelations

Tjark Michael Wewetzer, 10.06.2011

5404°

14

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Der Horror endet nie... Schließlich sorgt er bei Capcom stets für klingelnde Kassen! Besonders seitdem sich die Resident Evil-Reihe mit dem vierten nummerierten Teil selbst neu erfunden hatte. Dies allerdings auch zum Bedauern einiger bestehender Fans, denn anstelle des klassischen „Buh!“-Horrors setzte der damals neue Teil auf ein Gefühl der Panik. Zwischenzeitlich verkam „Resident Evil 5“ dann zum reinen Action-Spiel ohne großen Grusel und auch die Spin-offs wie die Chronicles-Teile für Wii vermittelten einem immer mehr das Gefühl, dass die Survival-Horror-Wurzeln der Serie irgendwo begraben liegen und in Frieden ruhen. Doch vielleicht schafft es ja ausgerechnet der Handheld-Ableger „Resident Evil: Revelations“, alles wieder auf die alte Spur zu lenken. Was wir bisher wissen, haben wir anlässlich der E3 für euch zusammengefasst.

Verkehrte Welt: Jill sucht Chris
War einer der großen Aufhänger des fünften Heimkonsolen-Teils noch Chris Redfields Suche nach Hinweisen auf Jill Valentines eventuelles Überleben nach einer gescheiterten Mission, darf in diesem Ableger die zierliche Frau Valentine nach dem stämmigen Chris suchen. In dem zeitlich zwischen „Resident Evil 4“ und Teil 5 angesiedelten Spiel ist der Raccoon-City-Veterane nämlich auf einem Schiff im Mittelmeer verschwunden. Um ihn da rauszuholen, bekommt Jill auch einen neuen Partner zugeweisen: Den BSAA-Agenten Parker Luciani. Und den wird sie auch brauchen, denn wie ihr euch sicherlich denken könnt: Auf dem Schiff sind zahlreiche verstörende Kreaturen zuhause.

Was folgt, sind atmosphärische Areale, ein paar kleine Puzzles und heiße Tänze mit den grotesken Gestalten des Kreuzers. Gesteuert wird das Spiel in etwa so, wie man das von den jüngeren Serienablegern her kennt. Sogar die Option, sich mit gezogener Waffe zu bewegen, die in „The Mercenaries 3D“ ihr Resident Evil-Debüt feiert, ist mit an Bord. So gibt man selbst mit Pistole am Anschlag noch lange kein leichtes Ziel ab. Blind durch die Gegend ballern sollte man aber natürlich trotzdem nicht, denn Munition ist auf dem Schiff knapper als es einem lieb ist. Da muss schon jeder Schuss sitzen, wenn man es mit den Feinden aufnehmen möchte.

Ein wichtiges, neues Werkzeug im Arsenal der Helden ist der so genannte Genesis Scanner. Diesen könnt ihr auf Knopfdruck herauskramen, um eure Umgebung nach Hinweisen oder versteckten Gegenständen abzusuchen. So etwa lassen sich zusätzliche Kugeln für euer Schießeisen lokalisieren oder für das Lösen von Rätseln wichtige Dinge aufstöbern. Apropos Puzzles: Bei diesen kommt übrigens auch der Touchscreen des 3DS zum Einsatz. So müssen etwa Kabel in einem Sicherungskasten neu gelegt werden, um eine Tür freizugeben.

Düster, dreckig und unheimlich schaurig
Wenn wir „Revelations“ nun mit „Resident Evil: Deadly Silence“ für den DS vergleichen... Ja, da hat sich in den letzten Jahren wirklich mächtig viel getan! Die komplett in Echtzeit berechneten Umgebungen sehen nämlich bisher schlichtweg atemberaubend aus und laufen auch noch zu jeder Zeit flüssig. Wenn der Detailgrad im weiteren Spielverlauf mit den ersten Eindrücken mithalten kann, erwartet uns hier auf jeden Fall eine Technik-Referenz. Bleibt nur abzuwarten, wie sehr der 3D-Effekt zur Geltung kommt und ob er den Horror wirklich noch besser auf den Bildschirm bringen kann - aber da sind wir guter Hoffnung.



Prognose:
Panik, Panik und jede Menge Action. Das war die Formel, nach der Resident Evil in der jüngsten Vergangenheit funktioniert hat. Mit „Resident Evil: Revelations“ besinnen sich die Macher aber anscheinend wieder auf alte Tugenden und liefern ein bisher düsteres und atmosphärisches Spielerlebnis, welches auch hoffentlich vom stereoskopischen 3D-Effekt profitieren wird. Auch wenn der Ausgang der Handlung in groben Zügen leider bereits vorhersehbar ist - es ist immerhin vor Resident Evil 5 angesiedelt - versprechen wir uns eine spannende Story um die Geheimnisse des Kreuzfahrtschiffes und seine gefährliche Fracht. Das wird auf jeden Fall ein spannendes Jahr 2012!

Sammelt schon mal all seinen Mut zusammen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Vielversprechender und düsterer Handheld-Ableger der renommierten Horror-Reihe.

Prognose
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