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Spielname:
Shovel Knight: Treasure Trove

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
24,99 €

Publisher:
Yacht Club Games

Developer:
Yacht Club Games

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
06.11.2014 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Shovel Knight: Treasure Trove

Hands-On: Shovel Knight

Tjark Michael Wewetzer, 17.06.2014

2099°

1

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Bevor hier irgendwelche Missverständnisse aufkommen: Bei Nintendos Post-E3-Event in Frankfurt gab es NICHT die 3DS-Version von Shovel Knight zu sehen. Stattdessen machte es sich der Titel zusammen mit drei anderen Indie-Games auf einer einsamen Wii-U-Demo-Station gemütlich und wartete geduldig auf Spieler. Da die Versionen jedoch weitestgehend inhaltsgleich werden sollen, haben wir uns an das Wii-U-GamePad geklemmt, eine Proberunde gedreht und verraten euch nun, warum ihr den Kickstarter-Erfolg von Yacht Club Games unbedingt im Auge behalten solltet.

Ein Mann und seine Schaufel
Zwei Level gaben uns die Macher, um mit dem Spiel vertraut zu werden und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Zunächst wagten wir uns an ein simples Wald-Areal, in welchem Käfer, Höhlen und natürlich jede Menge Schätze auf uns warteten. Die Steuerung ist dabei ganz wie der Grafik-Stil simpel gehalten: Eine Taste dient zum Springen, mit einer anderen schwingt unser Ritter die Schaufel. Letzteres dient nicht nur zum Ausbuddeln von Edelsteinen, die sich in Erdhäufchen verstecken, sondern auch zur Selbstverteidigung – so ein Schaufelblatt vor der Stirn kann schließlich ziemlich schmerzen! Aber auch die großzügig verstreuten Geheimgänge mit ihren zusätzlichen Schätzen lassen sich erst mit einem beherzten Spatenstich an mal mehr, mal weniger offensichtlichen Punkten freilegen.

Sehr schnell wird uns im Spielverlauf auch klar, wovon sich die Macher inspirieren lassen haben. Ihr bewegt eure Figur häufig durch Gebiete, die euch auf einem einzigen Bildschirm vor ein kleines Geschicklichkeits-Puzzle setzen, bevor ihr euren Weg fortsetzen dürft – das erinnert ein wenig an die Mega Man-Reihe zu NES-Zeiten, nur dass eure Hauptwaffe hier eher für den Nahkampf geschaffen ist. Die Schatzsuche mit den zahlreichen Geheimgängen und verborgenen Juwelen wiederum hat etwas von Capcoms DuckTales-Videospielumsetzung. Der Ritter der eisernen Schaufel kann sein Hilfsmittel sogar als Pogo-Stock verwenden, sofern er auf einem zerstörbaren Objekt landet. Nicht selten müsst ihr auch genau auf diesen Trick zurückgreifen, wenn ihr euch alle Schätze krallen wollt.

Ich sehe was, was du nicht siehst
Schon in den gezeigten Leveln beweisen die Macher einiges an Kreativität. Der andere spielbare Abschnitt, ein Friedhof samt geräumiger Grabkammer, wird in tiefster Nacht angegangen und später sogar von einem Gewitter begleitet. Dabei ist die Umgebung im weiteren Verlauf teils so dunkel, dass ihr in den Sekundenbruchteilen nach einem Blitzeinschlag kurz das Level-Layout ausmachen könnt und euch anhand dieser Informationen voranzukämpfen habt. Außerdem versprechen die Macher ein Upgrade-System, dank dessen ihr euren Ritter mit dem erbeuteten Geld neu ausstatten und mit zusätzlichen Power-Ups versehen könnt. Wir trafen beispielsweise auf einen Händler, der uns ein magisches Unverwundbarkeits-Amulett verkaufte.



Prognose:
Rein oberflächlich betrachtet erscheint Shovel Knight eigentlich nur wie einer der zahlreichen anderen Indie-Hüpfer im Retro-Stil und als genau solchen hatten wir das Spiel bislang auch auf dem Schirm. Nachdem wir jetzt aber selbst Hand anlegen durften, sind wir doch extrem gespannt auf das fertige Produkt. Dies ist dem wunderschön simplen und doch fordernden Spielprinzip, den vielen Geheimnissen und intelligenten Ideen zu verdanken. Dass der Held sich mit einer Schaufel durch die 8-Bit-Welten kämpft, wird wunderbar ins Gameplay eingebunden und erlaubt stellenweise sogar ein wenig taktischen Spielraum. Auch der Schwierigkeitsgrad ist anständig und erinnert ein wenig an alte Capcom-Klassiker. Wer noch nicht die Schnauze voll von Pixel-Grafik hat, sollte sich Shovel Knight unbedingt vormerken. In Amerika erscheint die 3DS-Version bereits am 26. Juni, Europa soll aber sehr bald ebenfalls versorgt werden.

Wühlt im Pixel-Dreck: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Leserwertung:

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-
Wie ein Mix aus DuckTales und Mega Man: Ein herrlich unterhaltsames Old-School-Jump-'n'-Run, das Lust auf mehr macht.

Prognose
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