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Spielname:
AeternoBlade

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
14,99 €

Publisher:
Corecell Technology

Developer:
Corecell Technology Co.

Genre:
Action

Release:
27.02.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: AeternoBlade

Tjark Michael Wewetzer, 10.03.2014

3241°

3

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Man wächst in einem hübschen kleinen Dorf auf, ahnt nichts Schlimmes und von einem Tag auf den nächsten wird es von einem bösen Lord plattgemacht, sodass man obdachlos und mit einem Schwert in der Hand hinaus in die weite Welt wandert. Man kennt das alte Leiden der Videospielhelden. AeternoBlade vom thailändischen Entwickler Corecell Technology greift ebenfalls auf diese bewährte Plot-Struktur zurück, erweitert sie aber um Zeit manipulierende Relikte und setzt das Gemisch in ein leicht verdauliches Hack 'n' Slay ein. Mit Erfolg? Um das zu klären, sind wir mit der taffen Kämpferin Freyja losgezogen und schlugen uns durch Horden von Gegnern.

Zeitig zerhackt
Und derer gibt es reichlich, denn auf eurem 2D-Erkundungstrip durch die dreidimensional modellierten Gegenden stellen sich euch stets irgendwelche Monster in den Weg. Häufig sogar samt passender Barrieren, die euch erst dann weitermarschieren lassen, sobald alles unter der Erde ist, was euch an den Kragen möchte. Immerhin verfügt Freyja – zumindest im späteren Spielverlauf – über ein reichhaltiges Arsenal an Kombos, die wir mit mit der Y-Taste und geeigneten Richtungseingaben entfesseln. Zu Beginn spielen sich die Gefechte leider noch ein wenig träge, sehr früh schaltet ihr jedoch die Option frei, mit Hilfe von gewonnenen gelben Orbs eure Move-Liste zu erweitern. Wirklich komplex oder gar abwechslungsreich wird das Button-Gehämmere dadurch zwar auch nicht, woran auch die relativ öden Gegner Schuld tragen, aber zumindest geht es dann wesentlich flotter von der Hand.

Was AeternoBlade zu etwas Besonderem machen soll, ist die Zeitmanipulations-Mechanik, die uns die titelgebende Klinge ermöglicht. Primär wird diese in den teils gar nicht mal so einfachen Rätseln des Spiels genutzt. So könnt ihr zum Beispiel auf Knopfdruck die Zeit zurückspulen und damit bewegliche Plattformen zurückrufen. Ebenfalls möglich: Ganz im Stile von Prince of Persia: The Sands of Time die Uhr zurückdrehen, sobald man das Zeitliche segnet. Um davon zu profitieren, müsst ihr allerdings verflixt schnell auf das große Rettungs-Icon auf dem Touchscreen tippen. Nicht selten fanden wir uns nämlich entweder aufgrund zu langsamer Reflexe oder ungünstiger Sprünge in Situationen wieder, in denen uns auch das Drehen an der Uhr nicht retten konnte. Die großzügig gesetzten Checkpoints mindern immerhin den aufkommenden Frust.

Wo habe ich jetzt etwas übersehen?
Zusätzlich zu dieser netten Zeit-Idee will euch das Spiel mit weitläufigen Levels begeistern. Ganz im Stile von Castlevania und Metroid sind diese auch nicht völlig linear, sondern bieten Verstecke und Alternativ-Wege, die euch hilfreiche, ausrüstbare Relikte einbringen. Eine jederzeit aufrufbare Karte soll euch dabei helfen, in den großen Gebieten nicht den Überblick zu verlieren. Wir verirrten uns dennoch, da aus unerfindlichen Gründen keine Zugänge markiert sind. Soll heißen: Wenn wir irgendwo ein Tor oder einen Gang übersehen haben, müssen wir den ganzen Level von oben bis unten abklappern – vorausgesetzt, wir sind auf Vollständigkeit aus. Haben wir erwähnt, dass die Areale groß sind? Und öde? Und dass sich die Gegner ständig wiederholen? Und dass das Gemetzel auf Dauer langweilt? Nein? Dann sei das hiermit nachgeholt.

Fazit:
AeternoBlade hat ein paar gute Ideen. Aus der großen Zeitmanipulations-Prämisse wurden ein paar nette Rätsel gestrickt und das Kampfsystem bietet trotz einer überschaubaren Menge von Kommandos eine reichhaltige Anzahl an Angriffen. Außerdem läuft das Spiel selbst mit aktiviertem 3D nahezu durchweg flüssig. Leider ist das auch schon alles, was man dem Titel aus dem Hause Corecell positiv zuschreiben kann. Der Rest hingegen? Die Level sind öde designt, die Gegner – Bosse ausgenommen – ebenso, Erkundungslust will daher nicht so recht aufkommen, die schwache Übersichtskarte hilft dabei ebenso wenig, die Dialoge reichen von „okay“ bis „oh Gott, ist das schlecht“ und ganz fair spielt AeternoBlade in Sachen Schwierigkeitsgrad auch nicht immer. Gebt euch im Zweifelsfall vor dem Kauf die Demo, falls ihr trotz allem ernsthaftes Interesse an dem Action-Ausflug habt. Sagt hinterher allerdings nicht, dass wir euch nicht gewarnt hätten!

Würde jetzt auch gerne die Uhr zurückdrehen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Trotz einiger netter Ansätze bleibt die Geschichte um die Zeit beeinflussende Klinge optisch und spielerisch öde.

Wertung

Flotte Kämpfe…

Flüssige Grafik…

…gegen öde Gegner

…wobei „hübsch“ anders geht

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3 Kommentare