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Spielname:
Weapon Shop de Omasse

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Level-5

Developer:
Level-5

Genre:
Simulation

Release:
20.02.2014 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Weapon Shop de Omasse

Kurztest: Weapon Shop de Omasse

Tjark Michael Wewetzer, 28.02.2014

2499°

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Wenn das Böse sich erhebt, dann braucht es tapfere Recken, die sich ihm entgegenstellen. Aber was kann schon ein Held ausrichten, wenn er nicht über die richtigen Werkzeuge verfügt? Deswegen sind zur Rettung der Welt auch fleißige Schmiede und Händler notwendig, welche die Kämpfer mit allerlei Utensilien versorgen. In Weapon Shop de Omasse dürft ihr euch am Handwerk eines Waffenhändlers in einer Fantasy-Welt versuchen und unterstützt dabei sowohl Helden von Rang und Namen als auch eine ganze Horde beliebiger NPCs, die alle nur eines im Kopf haben: Quests! Klingt nach einem hirnrissigen Konzept? Vielleicht. Warum ihr das eShop-Spiel von Level-5 trotzdem nicht ignorieren solltet, verraten wir euch in unserem Kurztest.

Held sucht Waffe
Es kann einfach keinen dauerhaften Frieden im J-RPG-Land geben. Da wurde der Böse Lord (der heißt wirklich so) vor vielen Jahren bereits geschlagen und nun droht er wieder auf der Matte zu stehen. Immerhin hat die Bevölkerung das Abenteuerdasein noch nicht verlernt und begibt sich auf gefährliche Missionen. Eure Aufgabe als Schmiedelehrling Yuhan ist es, diese Möchtegern-Helden mit passenden Waffen zu versorgen. Da ihr die Schwerter, Äxte und Co. nur vermietet und ihr erst bezahlt werdet, wenn sie wieder heile von ihren Abenteuern zurückkehren, solltet ihr bei der Arbeit auch möglichst nicht schlampen!

Dabei ist das Schmiedehandwerk gar kein kompliziertes: Habt ihr erst einmal entschieden, was ihr basteln wollt, liegt auch schon ein heißer Klumpen Metall vor euch und Musik erklingt im Hintergrund. Dann wird euch vom Lehrmeister Oyaji ein Schlagrhythmus vorgegeben, den ihr direkt danach nachhämmern müsst. Im Prinzip ist Weapon Shop de Omasse also fast schon ein kleines Musikspiel. Indem ihr vor Beginn eurer Arbeit besondere Materialien aussucht, könnt ihr den Waffen darüber hinaus besondere Attribute verleihen. Trotzdem entscheidet nicht selten das Glück, ob das Resultat von den Werten her wirklich so ausfällt, wie ihr es euch vorgestellt habt. Zwar lassen sich mit bestimmten Gegenständen die Punkte-Chancen für gewisse Kategorien erhöhen, wir haben aber gerade gegen Ende des Spiels so einige Momente erlebt, in denen wir trotz dieser Würfelspielerei einfach nicht die Boni erhalten haben, die wir wollten – was sich natürlich schlecht auf die Qualität der Waffe ausgewirkt hat.

Weapon Shop de Omasse de FUN!!!
Das simple und vielleicht gerade deshalb beinahe schon suchterregende Gameplay ist es zwar, was euch einen Großteil der rund zehn Spielstunden bis zum Abspann beschäftigen wird, aber auch der besondere Humor des Spiels weiß zu begeistern. Weapon Shop de Omasse zieht nämlich so ziemlich alle guten RPG-Klischees japanischer Geschmacksrichtung durch den Kakao. Das beschränkt sich nicht nur auf Kundengespräche, sondern bezieht sich auch auf deren eigentliche Abenteuer, die ihr über den sogenannten Grindcast verfolgt – eine Art Fantasy-Twitter, bei dem eure Klienten und gelegentlich auch zufällige Personen allerlei Kommentare ablassen. Die Geschichten laufen parallel zu euren Schmiedearbeiten ab und lassen sich jederzeit über den oberen Bildschirm mitverfolgen. Alternativ geht das aber auch über eine vom Spiel angelegte Chronik. Einziger Wermutstropfen dabei: Eine deutsche Übersetzung fehlt leider. Wer etwas vom Humor haben möchte, muss also des Englischen mächtig sein.

Fazit:
Als einfacher Waffenschmied sein Dasein fristen, während andere spannende Abenteuer erleben – was wie programmierte Langeweile klingt, wird in Weapon Shop de Omasse zum großen Spaß. Dafür sorgen die witzigen Gespräche und Grindcast-Logs, welche nur zu gerne klassische RPG-Konventionen aufs Korn nehmen. Selbst die Übertragungen namenloser NPCs beinhalten nicht selten den ein oder anderen Schmunzler. Das rhythmische Schmiede-Gameplay macht ebenfalls Laune und ist in Windeseile verinnerlicht. Dank der abwechslungsreichen, aber leider auch relativ wenigen Musikstücke, die ihr dabei hört, wird das Waffenbasteln auch nicht so schnell langweilig. Ärgerlich ist dabei lediglich, dass die Werte eurer Kreationen nicht nur durch eure Fertigkeiten, sondern auch vom Glück beeinflusst werden – und zumindest uns war es trotz Hilfsgegenständen gegen Ende des Spiels nicht gerade treu. Dennoch: Wenn ihr nach einem etwas anderen Spaß für zwischendurch sucht, könnt ihr mit dem letzten fehlenden Puzzlestück der Guild 01-Spielesammlung von Level-5 nicht viel verkehrt machen.

Aufstrebender Schmied: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
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-
Kurzweiliger, humorvoller Schmiedespaß mit überraschend hohem Suchtfaktor

Wertung

Kurzweiliges Spielprinzip

Humorvolle Aufmachung

Waffenwerte teils stark vom Zufall abhängig

Komplett in Englisch

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