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Spielname:
Spongebob Schwammkopf: Planktons fiese Robo-Rache

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Activision

Developer:
Behavious Interactive

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
11.10.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Spongebob Schwammkopf: Planktons fiese Robo-Rache

Review: Spongebob Schwammkopf: Planktons fiese Robo-Rache

Niklas B, 18.02.2014

2781°

1

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Die amerikanische Zeichentrick-Serie rund um den sprechenden Schwamm Spongebob Schwammkopf begeistert Zuschauer rund um den Globus. Doch schon lange ist es nicht nur bei dem Auftritt im TV geblieben, auch diverses Merchandise und sogar mehrere Musik-CDs gibt es schon mit dem ikonischen Meeresbewohner. Mehrere Auftritte auf verschiedenen Videospielplattformen hat Spongebob auch schon hinter sich und mit Spongebob Schwammkopf: Planktons fiese Robo-Rache macht er auch schon zum zweiten Mal den Nintendo 3DS unsicher.

Ich bin bereit!
Es gibt mal wieder Schwierigkeiten in der Stadt Bikini Bottom, da der häufig in der Serie gesehene Widersacher Plankton durch sogenannte Enerjolt-Batterien in der Lage war eine riesige Roboter-Armee zu bauen. Dabei verfolgt er natürlich das selbe Ziel wie immer: Er möchte die Geheimformel mit dem Rezept für die beliebten Krabbenburger stehlen. Doch diesen Plan wollen Spongebob und seine Freunde Patrick, Sandy, Mr. Krabs und Thaddäus natürlich vereiteln und so nehmen sie seine Verfolgung auf und jagen ihn quer durch die Unterwasserwelt. Doch hier wird auch schon die erste verpasste Chance des Spiels deutlich. Zwar bewegt man sich während des Spiels unter anderem durch Rock Bottom und Bikini Bottom, interessante Orte, die man aus der Serie kennt, werden allerdings nicht besichtigt und man erkennt nur selten Schauplätze wieder.

Nach dem kurzen Storyeinstieg - danach kommt leider wirklich nicht mehr viel Geschichte - spielt ihr euch also linear durch verschiedene Level und müsst es dabei mit Planktons Robotern aufnehmen, die sich unglücklicherweise gerade zu Beginn nur wenig voneinander abheben. Zur Verfügung steht euch dabei sowohl ein direkter Nahkampfangriff als auch unterschiedlichste Fernkampfwaffen wie beispielsweise die Gürkchenpistole. Diese schaltet ihr nach und nach frei indem ihr in den Leveln durch das Besiegen von Feinden oder das Zerstören von Fässern Zahnrädersammelt und diese an im Level verstreuten Automaten ausgebt. Es ist auch möglich in beliebiger Reihenfolge Upgrades zu kaufen, eure Waffen dadurch zu verbessern und so zum Beispiel eine höhere Feuerrate zu erhalten oder mehr Schaden anzurichten.

Humor als stärkste Waffe?
Wenn ihr allerdings euren Charakter wechselt habt ihr nicht mehr auf euer zuvor erspieltes Waffenarsenal Zugriff, sondern ihr müsst alles für jeden Charakter einzeln freischalten, was einen davon abhält zwischen den Leveln die Spielfigur zu wechseln. Doch das ist auch gar nicht nötig, unterscheiden sie sich doch kaum in ihrer Spielweise. Nur die verfügbaren Spezialattacken von Spongebob und seinen Freunden, die ihr gelegentlich einsetzen dürft, werden durch eure Wahl bestimmt. Während Mr. Krabs beispielsweise kurze Zeit lang als eine Anspielung auf den Geiz in der TV-Serie die doppelte Anzahl an Zahnrädern erhält, kann Sandy dank ihrer Karate-Fähigkeiten stärker im Nahkampf austeilen.

Zudem unterscheiden sich die fünf Charaktere in den teilweise lustigen Sprüchen, die sie von sich geben. Bei Patrick hört man Sätze wie „Mein Lieblingssport ist Rumsitzen“, während Mr. Krabs auch hier über Geld philosophiert. Das Spiel verschenkt aber auch hier eine Menge Potenzial, da der Humor der Serie eine der großen Stärken des Spiels hätte werden können. Leider bringt Planktons fiese Robo-Rache häufig nicht mehr als ein kleines Schmunzeln zustande und die Dialoge in den wenigen Zwischensequenzen sind häufig dumm und überzeugen nicht. Zudem wiederholen sich die Sprüche schnell und treffen nicht immer.

Steuerung:
Bei der Kontrolle des Spiels konnten die Entwickler von Behaviour Interactive zum Glück nicht viel falsch machen und so steuert man die verschiedenen Spielfiguren recht genau und ohne besondere Einfälle. Zwar hätte man den Touchscreen noch etwas mehr einbinden können, der Wechsel zwischen den Waffen, das Angreifen und Bewegen funktioniert jedoch einwandfrei und großartige Kombos gibt das Kampfsystem sowieso nicht her.

Grafik:
Technisch liegt das Spiel leider sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und kann überhaupt nicht überzeugen. Innerhalb einer Welt sieht sich alles sehr ähnlich, die Texturen sind verwaschen und die starren Modelle sehen eher gruselig als lustig aus. Außerdem geht die Framerate ab und zu in die Knie wenn zu viel auf dem Bildschirm los ist und auch die zeitweise sehr nette Weitsicht, die einen schon weiter entfernte, spätere Abschnitte eines Levels erkennen lässt, kann den schlechten Gesamteindruck nicht ändern. Einen 3D-Effekt gibt es zwar, er ist aber nicht der Rede wert und in den Zwischensequenzen leider überhaupt nicht vorhanden.

Sound:
Wenigstens bei der Musik kann Planktons fiese Robo-Rache etwas punkten und spielt erträgliche Musik die sich zwar nicht in den Mittelpunkt stellt, das Spielgeschehen aber gut untermalt. Zudem freuen sich Kenner der Serie über den Synchronsprecher von Spongebob den man auch aus der Serie gewohnt ist, leider haben alle Figuren bis auf den Star-Schwamm andere, größtenteils sehr schlechte Sprecher erhalten.

Fazit:
Nach bereits vier bis fünf Stunden ist man am Ende Spongebob Schwammkopf: Planktons fiese Robo-Rache angekommen und verspürt auch nicht den Drang, noch einmal von vorne zu beginnen. Wir haben zwar nichts anderes erwartet, trotzdem ist es schade um die Lizenz, da die Serie sicherlich viel Potenzial mit sich bringt. Im Grunde erinnert das Gameplay etwas an die Playstation-exklusive Videospielserie Ratchet & Clank, nur dass es in der Umsetzung noch eine ganze Menge an Feinschliff gefehlt hat. Die Level sind sehr linear, es gibt nicht viel am Rand zu entdecken und es ist einfach über weite Strecken sehr langweilig. Dazu kommt die sehr schwache Technik und das Fehlen von einigen Originalstimmen. Lediglich der Humor überzeugt zumindest in Ansätzen und Fans können sich über ein Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren aus der Serie freuen. Leuten, die bis jetzt noch keinen Kontakt zum Spongebob-Universum hatten, sei jedoch vom Kauf abgeraten und auch Fans sollten mehr als einmal über den Kauf nachdenken.

Wohnt in der Ananas ganz tief im Meer: Niklas B. [oojope] für Planet3DS.de

Vielen Dank an 4players für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Leserwertung:

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Deine Wertung:

-
Kurzer, spielerisch und optisch eintöniger Ausflug in die Unterwasserwelt – Da hilft auch die Lizenz nicht viel!

Wertung

SPIELWELT:

4.0

ABWECHSLUNG:

3.0

UMFANG:

3.0
4
von 10

Humor im Ansatz

Altbekannte Charaktere

Faire Rücksetzpunkte vermeiden Frust

Charaktere spielen sich sehr ähnlich

Keine bekannten Schauplätze

Kaum spielerische Abwechslung

Grafisch unterdurchschnittlich

Sehr kurz

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