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Spielname:
Skylanders: SWAP Force

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Activision

Developer:
n-Space

Genre:
Action Adventure

Release:
18.10.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Skylanders: SWAP Force

Review: Skylanders: SWAP Force

Tjark Michael Wewetzer, 08.02.2014

3548°

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Schöner die Kassen nie klingelten… Jepp, Activisions Skylanders-Marke hält sich immer noch und schickte vergangenen Herbst den bereits dritten Teil der spielzeugbetriebenen Action-Adventure-Reihe ins Rennen. Natürlich ging dabei auch der 3DS nicht leer aus, der abermals mit einem kleinen Jump 'n' Run versorgt wurde. Kann der Blitz auch ein drittes Mal einschlagen? Oder besser noch: Kann Skylanders: SWAP Force aus dem einst lediglich „guten“ Hüpfvergnügen einen echten Renner machen? Wir haben uns für euch erneut in die Skylands gewagt und gehen der Sache auf den Grund!

Geld regiert die Welt
Wiedermals ignoriert die Mobilversion den großen Konflikt zwischen dem Erzbösewicht Kaos und den Skylandern, um eine eigene, kleine Geschichte zu Gehör zu bringen. Diese dreht sich um einen stinkreichen Untoten namens Graf Moneybones, der eines schönen Tages die Ortschaft Bummstadt – benannt nach dem Lieblingswort des Idols und vorlauten Möchtegern-Abenteurers Flynn – überfällt, die Skylands mit seiner Uhrwerkarmee unterdrückt und zu allem Überfluss auch noch eine Kameradin der Protagonisten entführt. Klarer Fall: Es muss gehandelt werden!

Das tut ihr, indem ihr den reichen Grafen über 19 Level verfolgt. Diese folgen allesamt den bereits aus den beiden Vorgängern bekannten Mustern: Ihr marschiert an einem nahezu komplett schnurgeraden Weg entlang, hüpft über Abgründe sowie andere Hindernisse und erledigt gelegentlich auf den Plan tretende Gegner mit den Angriffsfähigkeiten eurer Skylander. Auf welche Helden ihr dabei zurückgreift, ist dabei weitestgehend euren eigenen Vorlieben überlassen. Nur bei SWAP-Force- und Elementar-Toren werdet ihr dazu aufgefordert, mit einem Skylander eines bestimmten Typs aufzutreten.

Die Armee in meiner Hosentasche
In SWAP Force ist dies allerdings weitaus weniger ein Problem als in den beiden Vorgängern. Musstet ihr vor Betreten eines Levels bei Giants und Spyro's Adventure noch entscheiden, mit welchen beiden Figuren ihr in die Schlacht ziehen wollt, könnt ihr im neuen Ableger gleich vom Start weg eure gesamte Sammlung speichern und bei Bedarf über den Touchscreen einwechseln. Einerseits ist dies eine erfreuliche Entwicklung, denn damit ist die Mobilfassung noch weniger an das überarbeitete Portal of Power gebunden, über das ihr eure realen Skylander-Figuren per Infrarot-Verbindung ins Spiel transportiert. Habt ihr erstmal alle Helden eingescannt, könnt ihr das Plastik-Podest praktisch einmotten. Auf der anderen Seite verliert das Spiel so allerdings spürbar ein Alleinstellungsmerkmal, was wiederum verdeutlicht, dass Skylanders im Prinzip nur ein 08/15-Hüpfer ist.

Dabei hilft auch nicht, dass der neue 3DS-Ableger der Serie abermals kaum mehr als ein minimal erweitertes Level-Pack ist. Einerseits bringen die neuen SWAP-Force-Charaktere allesamt nette Fähigkeiten mit sich, die sich in ihren speziellen Zonen auch für erfrischend neue Spielelemente nutzen lassen – die Portalkraft der Zaubereule Hoot Loop zum Beispiel lässt uns in eine andere Dimension wechseln und so Dinge sehen, die uns vorher verborgen blieben. Da Activision und Entwickler n-Space das Spiel aber auch ohne den zwanghaften Kauf von Zusatzfiguren abschließbar machen wollten, werden diese SWAP-Force-Tricks nur selten bis gar nicht richtig ausgereizt.

Steuerung:
Wer bereits die beiden Vorgänger gezockt hat, wird sich sofort heimisch fühlen: Mit dem Circle Pad bewegt ihr euren Skylander durch die 3D-Areale, auf zwei Tasten liegen Angriffs-Aktionen, auf B der Sprung und mit A wird gesprintet. SWAP-Force-Aktionen werden gemütlich über die linke Schultertaste ausgelöst. Das Konzept klappt auch in dieser Runde gut, bei den gelegentlichen knapp bemessenen Sprungpassagen könnte die Handhabung aber dennoch einen Tick genauer ausfallen. Für großartigen Frust sorgt dies allerdings nicht.

Grafik:
Hübsch sind sie wieder einmal geworden, die farbenfrohen und abwechslungsreichen Skylands. Technisch sauber umgesetzt sind sie allerdings eher weniger. Die Framerate sinkt gerade bei aktivem 3D-Tiefeneffekt – welcher ohnehin für keine großen Wow-Effekte sorgt – stellenweise spürbar und größere Objekte in der Ferne sowie kleinere auf Mitteldistanz werden gerne mal zu spät eingeblendet. Letzteres nervt vor allem, wenn wir an Münzen vorbeilaufen, nur weil die erst ins Spiel geladen werden, als wir schon längst an ihnen vorbeimarschiert sind. Hier wäre definitiv einiges an Feinschliff nötig gewesen!

Sound:
Ein neues Skylanders-Spiel, ein neuer, beschaulicher Soundtrack, der euch euren Wolkentrip versüßt – oder zumindest unauffällig im Hintergrund dudelt. Die musikalische Untermalung ist bei weitem nicht schlecht, aber eben auch nicht hervorragend. Gute Standard-Kost eben. Von den durch die Bank weg deutsch vertonten Texten kann man das hingegen nicht sagen. Die Sprecherqualität schwankt ebenso stark wie die Audio-Qualität der Sprachausgabe. Ein eher unschönes Gesamtbild.

Features:
Wollt ihr einfach nur Graf Moneybones stoppen und gar nicht auf Vollständigkeit spielen, kommt ihr mit den drei mitgelieferten Figuren – ein normaler Skylander und zwei SWAP-Force-Charaktere – in etwa sechs bis acht Stunden sauber durch. Mehr vom Abenteuer habt ihr, wenn ihr alle Herausforderungen bestehen wollt, die allerdings in praktisch jedem Level gleich sind: Eine bestimmte Anzahl an Kisten zerdeppern, Elementar- und SWAP-Force-Tore öffnen, Time-Attack-Läufe bestehen, Münzen sammeln. Kennt man alles, größtenteils sogar von den Vorgängern, und ist alles andere als einfallsreich. Wer das Spiel komplettieren möchte, braucht darüber hinaus mindestens sechs weitere SWAP-Force-Figuren, um all deren Fähigkeiten und die fehlenden Elemente zu eurer Sammlung hinzuzufügen. Bei einem Preis von etwa 15 Euro pro Spezialfigur kein günstiges unterfangen. Aber hey, wenigstens braucht ihr keinen Riesen-Skylander aus dem Vorgänger und SWAP Force ist 100% zu allen bereits gesammelten Figuren abwärtskompatibel.

Fazit:
Im Heimkonsolen-Bereich entwickelt Skylanders: SWAP Force die Reihe mit neuen Elementen konsequent weiter. Auf dem 3DS allerdings, da tritt die Marke auf der Stelle. Der dritte Teil fühlt sich mehr wie eine rudimentäre Erweiterung mit eher oberflächlichen Ergänzungen an. Auch die technische Seite hat sich seit Giants nicht gebessert – tatsächlich sind uns sogar neue, nervige Kleinigkeiten aufgefallen. Das an und für sich löbliche Feature, seine gesamte Skylander-Sammlung vom Start weg ins Spiel transportieren zu können und dann gänzlich ohne das Portal of Power auskommen zu können, nimmt SWAP Force auch noch sein einziges, großes Alleinstellungsmerkmal. Versteht uns nicht falsch: Auch dieses Handheld-Spinoff ist noch immer ordentlich und für jüngere wie junggebliebene Zocker einen Blick wert. Es machen sich allerdings langsam deutliche Ermüdungserscheinungen bemerkbar, an denen man mit dem unausweichlichen nächsten Teil unbedingt arbeiten sollte.

Braucht ein neues Regal: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an 4players für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Solider Hüpfer, bei dem sich allerdings Abnutzungserscheinungen zeigen.

Wertung

SPIELWELT:

6.0

ABWECHSLUNG:

6.0

DESIGN:

7.0
6
von 10

Leichtherziges Jump 'n' Run

Figurenwechsel per Portal of Power entfällt

Abwärtskompatibel zu alten Figuren

Hübsche Umgebungen…

Einfallslose Levelziele

Recht kurz

…die gerne an der Bildrate nagen

Immer noch teure Figuren-Sammelei

Wie werten wir?

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