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Spielname:
3D Space Harrier

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Sega

Developer:
M2

Genre:
Shoot em up

Release:
28.11.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Kurztest: 3D Space Harrier

Alexander Schneider, 06.02.2014

2028°

1

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Im letzten Dezember ereilte uns eine wahre Flut von Spieleklassikern aus dem Hause Sega, und mit 3D Shinobi III: Return of the Ninja Master, 3D Galaxy Force 2, 3D Ecco the Dolphin sowie einigen weiteren stellten wir euch nicht wenige im Rahmen eines Kurztests vor. Die weiterhin bestehende Popularität der Retro-Games sollte kein Wunder sein, denn in längst vergangenen Jahrzehnten widmeten sich Heerscharen von Spielern dem langlebigen Vergnügen. So ist im November des vergangenen Jahres auch 3D Space Harrier im eShop erschienen, welches immerhin 4,99 Euro kostet und nach all der Zeit natürlich etwas angestaubt wirkt. Ob sich der geschichtsträchtige Arcade-Titel auch heute noch gut schlägt oder ob er lediglich für Nostalgiker einen Blick wert ist, erfahrt ihr wie immer in unserem Kurztest.

Auf in den Kampf!
Gleich 18 Level bescheren uns die Entwickler in dieser mit dem Spielhallen-Klassiker identischen Version. Hört sich nicht unbedingt nach viel Umfang an, das im Vergleich zu vielen heutigen Titeln sehr simple und kurzweilige Gameplay zaubert dem Spieler allerdings so manches Mal ein Lächeln aufs Gesicht. Worum es geht? Unser Held, eine Art Weltraumkrieger, wird mit seinem futuristischen Gewehr in einen rasanten Kampf gegen Roboter, Ungeheuer und sogar urzeitliche Tiere entsendet. Spektakulär ist hier vor allem die Perspektive, in der das Geschehen abläuft, denn unser Held bewegt sich immer in die Tiefe des Raums. Geschickt muss der Spieler nun dem Inferno der feindlichen Allianzen ausweichen, indem er horizontale und vertikale Bewegungen ausführt und sich so in aussichtsreiche Positionen bringt. Dabei könnt ihr euch sowohl zu Fuß und am Boden fortbewegen als auch durch die Lüfte schweben. Meist ist es ein Leichtes, den heranstürmenden Gegnern auszuweichen und ihren explosiven Geschossen zu entkommen, doch benötigt man auch hier einiges an Konzentration, um zu bestehen. Aber Achtung: Häufig genug stören euch zum Beispiel Bäume oder auch Säulen bei eurem Unterfangen, und auch hier darf es keinesfalls krachen!

Nostalgische Highscore-Jagd mit Schwächen
Was ist eigentlich das Ziel des Spiels? Wie so oft im Leben gibt es hier verschiedene Perspektiven. Dem einen wird es reichen, die Bossgegner am Ende eines jeden Levels zu bezwingen, andere wiederum werden sich auf fröhliche Highscore-Jagd begeben. Gerade die Endgegner können sich je nach Schwierigkeitsgrad, der übrigens wählbar ist, als tückisch erweisen und mehr als einen Versuch erfordern. Beharrlichkeit zahlt sich allerdings aus, denn die Spielabschnitte sind allesamt abwechslungsreich, bunt und vor allem ausgefallen gestaltet, sodass optisch kaum Langeweile aufkommt.

Insgesamt teilen sich die 18 Welten in 15 normale Level, zwei Bonus-Level und ein extravagantes Finale auf, in dem ihr auf alle 15 Bossgegner der Standard-Level trefft. Glücklicherweise fällt der Frustfaktor dabei nicht allzu hoch aus, denn immerhin erhält jeder Spieler drei Leben und drei Continue-Möglichkeiten - und wenn man noch mehr Unterstützung braucht, kann man in den Einstellungen sogar fünf Leben anfordern. Solltet ihr ein Level bereits bewältigt haben, müsst ihr den Spielabschnitt nach einem Bildschirmtod nicht zwingend nochmals erledigen.

Unter Beschuss: Die Technik eines monotonen Klassikers
3D Space Harrier findet in einer durchaus abwechslungsreichen Fantasy-Welt mit dem in der deutschen Übersetzung illustren Namen „Land der Drachen“ statt, die viele Erinnerungen an das Science-Fiction-Genre weckt. Leider bedeutet „abwechslungsreich“ aber nicht immer „schön anzusehen“. Und so sehr, wie sich die beiden Attribute voneinander unterscheiden, tut dies auch die damals sicherlich revolutionäre Optik im Vergleich zum Standard heutiger Tage. Dies mag für Retro-Liebhaber durchaus ein Grund zur Freude sein, anspruchsvolle Grafik-Junkies lassen aber besser die Finger von diesem Titel. Leider ist die arg verpixelte Aufmachung mit dem verwöhnten Auge nicht mehr allzu nett anzusehen, obwohl der schöne 3D-Tiefeneffekt gerade in einem solchen Genre sehr viel Sinn macht. Die verschiedenen Songs, die den Spieler Level für Level begleiten, beinhalten neben gewöhnungsbedürftigen Tunes vom Komposthaufen auch Ohrwurm-Melodien, die sich dem rasanten Spielgeschehen wunderbar anpassen.

Fazit:
3D Space Harrier ist ein zweischneidiges Schwert. Manch einem wird das simple und wenig anspruchsvolle, manchmal gar monotone Gameplay sicherlich zusagen, andere Spieler jedoch werden an den ewig gleichen Aufgaben keinen Gefallen finden. Letztlich müsst ihr nicht mehr tun, als stetig auszuweichen und daraufhin selbst zu feuern. Taktisches Denken ist zu keinem Zeitpunkt erforderlich, es geht ausschließlich um anspruchslosen, aber temporeichen Spaß. Selbstredend wird auch die mittlerweile veraltete Technik Fürsprecher und Widersacher finden, doch vor allem der geringe Umfang von etwa einer Stunde Spieldauer dürfte einige Interessenten abschrecken. Natürlich handelt es sich nicht um einen gnadenlos schlechten Titel, doch den Ansprüchen der heutigen Zeit dürfte das Weltraum-Abenteuer aufgrund der nicht vorhandenen Abwechslung nicht in jedem Fall genügen. Nostalgiker dürfen einen Blick wagen, alle anderen sparen sich den Fünfer lieber.

Ballert sich gelangweilt durch die Gegnerscharen: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
Abwechslungsarme Space-Ballerei für Retro-Liebhaber

Wertung

Temporeiches Gameplay...

Akzeptabler Soundtrack

Retro-Feeling

...ohne Abwechslung

Miese Grafik

Wenig Umfang

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