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Spielname:
The Cube

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Funbox Media

Developer:


Genre:
Geschicklichkeit

Release:
16.11.2012 (erschienen)

Multiplayer:
vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Kurztest: The Cube

Alexander Schneider, 11.12.2013

1596°

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Spiele zu TV-Shows sind eine fragwürdige Sache, wenn man mal die Historie der Fernseh-Lizenzspiele betrachtet. Bei dieser Analyse kann nur ein vernichtendes Ergebnis herauskommen, denn von Qualität haben die meisten der besagten Ableger nicht gestrotzt. The Cube, als TV-Show vor allem in Großbritannien bekannt, will es nun besser machen und wagt den Sprung auf den 3DS, wenn auch nur in britischen Gefilden. In der Realität jedenfalls ist das Prinzip der Show nämlich so innovativ und doch so simpel, wie es klingt. Es geht im Grunde ums liebe Geld, und dieses wird hier durch das Lösen verschiedener Aufgaben, die sowohl Geschicklichkeit als auch Konzentration erfordern, gewonnen. Ob das Grundprinzip nach dem Release auf Großkonsolen wie der Wii und der PS3 auch auf Nintendos Mobilkonsole funktioniert, wollen wir im folgenden Kurztest aufklären.

Gefangen im Würfel: Kinderkram und echte Prüfungen
Wie im Fernsehen folgt der Einzelspieler-Modus ganz dem Wer wird Millionär?-Schema. Es gilt Aufgabe um Aufgabe lösen, um sich im Finanz-Ranking hochzuarbeiten. Doch geht es hier nicht etwa um blanke Theorie und um Wissen, sondern um diverse Missionen, die dem Spieler sowohl Geschicklichkeit als auch eisenharte Konzentration abverlangen. Immerhin halten euch beim Versagen neun Leben als Rettungsleine fest. Im Folgenden begibt sich der Spieler in einen quadratischen, gläsernen Würfel, um auf die Probe gestellt zu werden. Zu Beginn wird der Boden von zahlreichen kleinen Quadraten umrahmt - und während die meisten Kästen weiß sind, springt uns sofort ein roter ins Auge. Die genaue Aufgabe ist nämlich, den A-Knopf zu drücken, sobald ein dunkles Quadrat den roten Punkt erreicht.

In einem anderen Spielchen wird uns eine Uhr vor die Nase gesetzt, die nach zehn Sekunden gestoppt werden muss. Kein Problem? Und ob! Ihr müsst die Zeit allein nach Gefühl messen und sie zwischen 9,5 Sekunden und 10,5 Sekunden stoppen, um als Sieger hervorzugehen. Aber auch der Touchscreen wird dann und wann verwendet, etwa in der folgenden Herausforderung: Es gilt, einen Ball per Touchscreen in eine Art Behälter zu werfen, doch dabei ist vor allem das richtige Timing gefragt. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Die Sicht des Spielers dreht sich im Kreis, sodass der Ball nur in einem bestimmten Moment jeder Runde abgeworfen werden kann. Selbstverständlich sind das nicht alle Aufgaben, die im Spiel auf euch zukommen. Vielfältig sind diese aber selten, was sich später auch in eurer Motivation niederschlagen dürfte.

Langeweile auf dem kleinen Bildschirm
Nicht selten wurden wir im Spielgeschehen von immer gleichen Abläufen und einer gehörigen Prise Frustfaktor geplagt. Während der Titel auf den Heimkonsolen noch als Partykracher durchgehen konnte, geht auf dem 3DS jeglicher Anreiz verloren. Auch sind die ständigen Wiederholungen oder unklaren Bedingungen nicht gerade spielspaßförderlich. Zu keiner Sekunde etwa folgt eine Erläuterung, die aussagt, wie fest das jeweilige Objekt bei einem Wurf-Minispiel geschleudert werden muss. Eine große Zahl an Bildschirmtoden ist somit vorpropgrammiert. Sollte man bei einer bestimmten Aufgabe nicht mehr weiterkommen, können diverse Joker eingesetzt werden, die einem das Leben erleichtern. Das Feature Simplify beispielsweise vergrößert Zielcontainer oder verlangsamt die Zeit. Das allein vermag die frustrierenden Seiten des Spiels allerdings zu keiner Sekunde vergessen zu machen. Auch der Trial-Run, der euch eine Versuchsrunde vor dem eigentlichen Start des Minigames gewährt, bringt da nur wenig Entlastung.

Um wenigstens einen positiven Abschluss zu finden, kommen wir nun zum wohl stärksten Part des Spiels, dem Multiplayer. In zwei verschiedenen Spielmodi könnt ihr hier einen Freund herausfordern und sehen, wer im Würfel besser bestehen kann. Das Spielgeschehen läuft dabei auf nur einem 3DS ab, die Hardware muss also immer wieder von Spieler 1 zu Spieler 2 wandern. Im Battle Mode geht es schlicht darum, wer am Ende mehr Geld gewinnen konnte und somit länger durchhält. Der „Best of Seven“-Modus dagegen sucht sieben Aufgaben aus, die den beiden Spielern gestellt werden. Wer letztlich mehr Herausforderungen bewältigen könnte, geht als Sieger vom Platz. Eben dieses Kräftemessen spielt dem Titel in die Karten, denn nur im Mehrspieler-Modus kann er sein volles Potenzial entfalten.

Fazit:
Mein lieber Gott. Dieser Titel ist im Vereinigten Königreich wirklich mal als Vollpreisspiel erschienen? Oweioweiowei. Ein Spiel, das man schon nach wenigen Minuten aus den Händen legt - entweder, weil der Umfang wirklich nicht viel mehr bietet oder weil man jegliche Motivation verliert - verdient das hart erarbeitete Geld der Spieler nicht im Ansatz. Statt das Spielprinzip auch auf dem 3DS vernünftig umzusetzen, liefern uns die Entwickler mit The Cube ein Spiel, das vor Langeweile nur so strotzt. Mal wird die Herangehensweise vor einer Aufgabe nicht hinreichend genug erklärt, mal fallen einem die immer wieder gleichen Muster im Spielprinzip auf. Allein der Multiplayer zeigt auf, welches Potenzial der Ableger in sich birgt - der Singleplayer wiederum wirft eben dieses leichtfertig hinfort. Ob man diesen Titel braucht? Nicht wirklich. Gut, dass es das Spiel bisher nicht über den großen Teich und damit zu uns geschafft hat? Man könnte es fast meinen.

Will dem Würfel schleunigst wieder entkommen: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Funbox Media für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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Einöde im Würfel - zähes Lizenzspiel im Geiste des TV-Pendants.

Wertung

Spaßiger Multiplayer

Touchscreen-Einsatz...

Teils sinnvolle 3D-Nutzung

Langweilige Einzelspieler-Aufgaben

...der oft nicht gut erklärt wird

Sehr wenig Umfang

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