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Spielname:
Cut the Rope

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
6,99 €

Publisher:
ZeptoLab

Developer:
ZeptoLab

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
22.08.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Cut the Rope

Alexander Schneider, 02.10.2013

2289°

4

Test mögen: Weitersagen:

Kleine Monster sind ja schon was Feines. Kaum einer findet sie wirklich gruselig, vor allem Kinder könnten den frechen Genossen förmlich um den Hals fallen - sofern ein solcher überhaupt vorhanden ist! Nein, wir reden nicht von den Pokémon, die auf dem 3DS schon in wenigen Tagen für Furore sorgen werden, sondern vom Protagonisten des eShop-Titels Cut the Rope, der auf den illustren Namen Om Nom hört und damit schon auf seine Gefräßigkeit hindeutet. Und es stimmt sogar! Das kleine Tierchen hat keinen Hals. Ob das an den tonnenweise verzehrten Süßigkeiten liegt, die es so gerne in sich hineinschlingt? Und viel wichtiger: Ist Cut the Rope inhaltlich genauso überzeugend wie der dazuhörige Kreischfaktor, dem wohl jeder Spieler zum Opfer fallen wird? Wie schlägt sich das Konzept des ursprünglichen Handyspiels auf dem 3DS? All das und noch viel mehr erfahrt ihr in unserem nun folgenden Kurztest.

Bonbons? Hinein in den gierigen Schlund!
So simpel wie das Spielprinzip, das wir gleich ausführlicher erläutern werden, ist die dem Spiel zugrunde liegende Story. Ein mysteriöses Paket erreicht euch - und was erwartet euch im Inneren? Na klar, unser kleiner, grüner Freund. Om Nom hat sich als einzigen Sinn seines Lebens den Verzehr von Süßkram auserkoren, und um diesen unstillbaren Hunger dreht sich das gesamte Spiel. Was daran ein Konzept sein soll? Auch diese Frage ist schnell beantwortet. Eure Aufgabe ist es nämlich, das wortwörtlich zuckersüße Tier mit Bonbons zu füttern, was allerdings eine Menge logisches Denken und auch Konzentration erfordert und via Touchscreen geschieht. Die verschiedenen Spielabschnitte - zahlreiche Rätsel, die immer dem gleichen eingängigen Prinzip unterliegen - finden in verschiedenen Kartonwelten statt, die mit abwechslungsreichen Designs und Hintergründen punkten können.

Klar, dass die große Frage für Neulinge wird nun natürlich sein wird, wie genau man das kleine Tier füttern soll. Wir sind hier schließlich nicht bei Nintendogs oder gar PlayStation Vita Pets. Selbstredend ist die Fütterung des Raubtiers nicht ganz so einfach. Man könnte das Gameplay als eine Art Puzzle-Spiel charakterisieren, doch dieses Schlagwort allein wird dem durchdachten und abwechslungsreichen Konzept nicht wirklich gerecht. So wartet das grüne Ungetüm am unteren Rand des Touchscreens auf sein Festmahl, während das zu ihm zu führende Bonbon an einem Seil befestigt ist. Ein jeder Spielabschnitt beherbergt zusätzlich drei Sterne, die es mit Hilfe des Bonbons einzusammeln gilt, bevor man die Leckerei verfüttern kann. Eure Aufgabe ist es nun, das Seil, an dem das Bonbon hängt, so zu durchtrennen, dass das Bonbon auf die Sterne fällt und dann in den Mund von Om Nom.

Knifflige Aufgaben und monströse Hindernisse
Es ist - und Spieler mit wenig Frustrationstoleranz sollten nun aufatmen - aber nicht notwendig, alle Sterne einzukassieren. Primär dienen sie der Aufstockung des Punktekontos, vertretbare Mindestzahlen werden zur Freischaltung neuer Welten benötigt. Zu beschwerliche Level könnt ihr über das Menü sogar gänzlich überspringen. Im späteren Spielverlauf, der natürlich weitaus mehr Können verlangt, gesellen sich auch noch fiese Hindernisse und willkommene Hilfsobjekte hinzu, was dem Gameplay ein hohes Maß an Vielfalt verleiht. Seifenblasen lassen euer Bonbon etwa zum Flug ansetzen.

Aus technischer Sicht ist der Titel natürlich kein Meilenstein, immerhin ist er bereits von Handys und Smartphones bekannt. Wie zu erwarten war, spielt sich das Geschehen inklusive Menü maßgeblich auf dem Touchscreen ab, während der Topscreen lediglich Om Nom in Lauerstellung zeigt. Der Anblick ist es aber auf jeden Fall wert! Während der 3D-Effekt allein schon aufgrund der ereignisarmen Darstellung auf dem Topscreen wenig Nutzen hat, was in einem solchen Spiel aber auch nicht von Bedeutung ist, könnte man über die teils ungenaue Steuerung monieren. Gerade in einem Spiel, welches so viel Wert auf Präzision legt, hätte man auf eine bessere Bedienung achten müssen. Hübsche und passende Melodien werden euch in den Leveln ebenso begleiten wie die verschiedenen Achievements, die ihr erreichen könnt. Eine große Prise Extra-Motivation!

Fazit:
Cut the Rope macht es einem wirklich einfach, ein Urteil zu fällen. Zwar ist das Spielprinzip des Ablegers rund um das grüne Ungetüm sehr simpel, dafür aber umso eingängiger und suchterregender! Für unterwegs bestens geeignet und auch zu Hause immer wieder eine Partie wert - so zeigte sich das Spiel in den Stunden, die wir mit ihm verbringen konnten. Und auch auf dem Handy wird man für Zwischendurch kaum etwas Besseres finden. Das intelligente Spielprinzip gepaart mit dem nicht zu unterschätzenden Anspruch ergibt insgesamt einen Titel, der weitaus mehr Qualität bietet, als es sein in 3DS-Gefilden wohl noch nicht so bekannter Name vermuten lässt. Klar, die gelegentlich etwas unpräzise Steuerung stört an manchen Stellen ein wenig - doch können wir so süßen Augen wie denen von Om Nom wirklich einen Wunsch abschlagen? Nein. Also: Dringend kaufen, sofern man sich im Genre heimisch fühlt! Für den natürlich nicht gerade niedrigen Preis von 6,99 Euro erhält man ein Spiel, welches mit einer klaren Idee zu begeistern weiß, und gerade das kann selbst so manch Vollpreistitel nicht von sich behaupten.

Füttert dem zuckersüßen Monsterchen mit Begeisterung zu: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Monströse Parcours und bunte Bonbons - dieser Titel hat definitiv Suchtpotenzial!

Wertung

Einfallsreiches Spielkonzept

Eingängige Steuerung…

Hoher Wiederspielwert

Ideal für Zwischendurch

Technisch zweckmäßig

…mit Ungenauigkeiten

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4 Kommentare