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Spielname:
The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Grezzo

Genre:
Action Adventure

Release:
17.06.2011 (erschienen)

Multiplayer:
-

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D

Hands-On: The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D

Robert Grötenherdt, 19.05.2011

5534°

16

Test mögen: Weitersagen:

Bald ist es so weit, dann steht „The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D“ in unseren Läden bereit und wartet nur so darauf, von Alt und Jung auseinandergenommen zu werden... Die Zelda-Serie schafft es ja immer wieder, mit frischen Elementen zu verblüffen. Aber kann „Ocarina of Time“ auch nach so vielen Portierungen noch beeindrucken? Vielen ist die neue Grafik nicht gut genug und beim 3D-Effekt wird mit der kalten Schulter gezuckt.

Bringt es denn dann der Boss-Rush-Modus oder die neuen Steuerungsmöglichkeiten, die auf dem 3DS aktiviert wurden? Viele Fragen, doch eines ist wohl mehr als sicher: „Zelda: Ocarina of Time 3D“ wird der erste Systemseller für Nintendos 3D-Wunder, denn im Launch-Lineup war von nur einem Verkaufsschlager die Rede: „Super Street Fighter IV 3D Edition“. Doch Verkaufszahlen sind ja bekanntermaßen nicht alles. Abseits von allen Rechnungen und Bedenken im Voraus haben wir das Abenteuer daher einmal angespielt.

Immer diese Remakes
Irgendwann hängt es einem natürlich zum Halse heraus, dass man immer wieder mit Fortsetzungen, Portierungen und Remakes abgespeist wird. Doch wird das ganze erträglicher, wenn man es vielleicht aus einem anderen Blickwinkel betrachtet? Man möchte ja keinen kompletten Sammelraum für alte Spiele und Konsolen einrichten. Im Gegenteil, mitunter soll die gebrauchte Konsole auf dem Flohmarkt vertickt werden, um sich so den Nachfolger überhaupt leisten zu können. Wie auch immer - bei „Zelda: Ocarina of Time 3D“ soll ebenfalls nur eines der erfolgreichsten und beliebtesten Spiele einer Serie abermals in die neue Generation getragen werden. Und daran ist nichts auszusetzen, denn liebevoll gemacht ist dieses Remake allemal.

Auch wenn man als großer Skeptiker denkt, dass nur die Grafik aufpoliert wurde und lediglich ein kleiner Modus ergänzt bzw. insgesamt bloß Kleinigkeiten variiert wurden - alle weiteren und größeren Schritte würden das Original vielleicht stark verfremden und das ist in vielerlei Hinsicht schließlich eines der besten Zeldas aller Zeiten. Es war der erste Serienableger, der -sehr gelungen- den Schritt in die dritte Dimension wagte. Abgesehen von ein paar Kameraproblemen hier und da spielte sich „Ocarina of Time“ unheimlich authentisch und fesselnd und nur so nebenbei: Die Kameraprobleme wurden auf dem 3DS ebenfalls behoben. Noch einen Tag vor dem Zelda-Presseevent in Köln haben wir das N64-Original nochmals ausgegraben, um uns nach mehr als zehn Jahren mal wieder mit diesem Spiel vertraut zu machen. Die Unterschiede letztendlich sind klein, aber fein.

Alles richtig gemacht
Für alle, die „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ nie gespielt haben, sei sowieso gesagt: Ihr müsst hier zuschlagen. Wo viele Action-Adventures enttäuschen, ist hier mit Charme und Tricks alles richtig gemacht worden. Wie oft ist man es leid, die noch so kleinen Tutorials durchzulesen, ohne ihnen überhaupt entgehen zu können. Nicht so bei Zelda! Im Anfangsdorf verteilt sind überall kleine Helfer, die einem zwar alles erklären, aber keinerlei Pflichtprogramm darstellen. Stattdessen wird man kurzer Hand in das erste Abenteuer im Deku-Baum geworfen und merkt gar nicht, dass man hier im eigentlichen Tutorial steckt. So viel nur zum Anfang des Spiels.

Auch sonst nervt „Zelda: Ocarina of Time“ (und sein 3D-Remake) im weiteren Spielverlauf mit keinerlei Langeweile-Passagen, da man jederzeit neue Waffen, Gegenstände, Mini-Games und Sammlermöglichkeiten angeboten bekommt. Fängt man mit diesem Zelda-Teil an, frisst es einen nahezu auf. Anders würde das auch gar nicht funktionieren. Uns wurde eine Vorab-Version des 3DS-Spiels vorgelegt und -wie schon gesagt- nach 10 Jahren ist man zum einem nicht mehr so drin und zum anderen kennt man nicht mehr die Lösung für jeden noch so spannenden Boss-Kampf. Doch das ist ja für einen Zelda-Titel nichts neues, denn in der Regel schafft man einen Boss-Kampf entweder knapp oder erst beim zweiten Mal, aufgrund der vielfältigen Kampfgestaltungen.

Prognose:
Jetzt wurde hier so viel von einem alten Klassiker geschwärmt - wo wir doch im Video-Endkampf bewiesen haben, dass wieder einiges an Training notwendig wäre. Doch auch wenn man eingerostet ist und wenig von Remakes hält, sehe ich hier die Möglichkeit, dieses epische Spiel ein weiteres Mal zu erleben. Die Neuerungen sind klein und werden von eingesessen Fans wohl kaum bemerkt. Die Gyro-Steuerung beim Zielen z.B. ist zwar gut, aber mitten in einem hektischen Kampf mit einer wirklichen Bewegung zielen? Das kann sicherlich danebengehen. Doch alleine durch den 3D-Effekt wird man hier noch stärker in die schöne Welt des Kokiri-Dorfes, des Marktplatzes von Hyrule und der vielen anderen Welten des Spiels gesogen. Diejenigen die „Ocarina of Time“ noch nie gezockt haben, werden sich genau wie alle anderen auf eine erste Zeitreise freuen und alle alten Hasen bereiten sich sicherlich schon vor, erneut auf Skultulla- und Herzteil-Suche zu gehen. Wir freuen uns auf jeden Fall.

Fordert 3D-Ganondorf ab Juni zu einer Revanche heraus: Robert Grötenherdt [Zyrando] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Hitkandidat
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Spielt sich nach wie vor hervorragend, wenn nicht sogar besser - fesselt alte wie neue Fans!

Prognose
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