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Spielname:
Mario & Luigi: Dream Team Bros.

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Alphadream

Genre:
Rollenspiel

Release:
12.07.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Mario & Luigi: Dream Team Bros.

Hands-On: Mario & Luigi: Dream Team Bros.

Tjark Michael Wewetzer, 19.04.2013

4172°

8

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Wir feiern das Jahr des Luigi! Da wollen wir alles über unseren grün gekleideten Klempner wissen! Wovor er sich fürchtet, was er in seiner Freizeit anstellt, wie er das Pilzkönigreich retten würde und – natürlich – wovon so ein Underdog träumt. Die letzte Frage davon beantwortet uns Mario & Luigi: Dream Team Bros., der vierte Teil der von Entwickler Alphadream gestarteten Rollenspielreihe rund um das berühmteste Klempnerduo der Welt. Nach der Nintendo Direct-Ausgabe vergangenen Donnerstag gewährte uns Nintendo einen kleinen Blick auf eine frühe deutsche Version des Traumabenteuers. Wir ließen uns nicht zweimal bitten und sind gleich in Luigis Fantasie-Welt eingetaucht.

Schlafenszeit!
Unsere Reise beginnt mit einem klassischen Fall von Brückenversagen. Mario und Luigi landen ein paar Stockwerke tiefer und müssen zusehen, dass sie wieder an die Oberfläche gelangen. Irgendwann vorher wurde nämlich Prinzessin Peach in die Traumwelt gezerrt und das Duo – abermals begleitet von der aufmüpfigen Helferin Glitzerstern Chippy – sucht nach einer Lösung für dieses Problem. Jetzt im Moment haben wir allerdings mit versperrten Ausgängen und zufälligerweise in Reichweite platzierten Kissen zu kämpfen. Was Letztere hier verloren haben und warum sie scheinbar nur mit Luigi Wirkung entfalten? Wir stellen keine Fragen, wir hüpfen rein!

Anders als in den Abschnitten der Wach-Welt, bei denen wir uns in alle Himmelsrichtungen frei bewegen können, sind wir im Traumland auf eine 2D-Ebene beschränkt. Komplett klassische Mario-Hüpfkost erwartet uns aber dennoch nicht – schon kurze Zeit später finden wir uns abermals in einer scheinbaren Sackgasse wieder. Hier kommen Luigis Traum-Fähigkeiten ins Spiel, genannt Luigisionen. Anders als Mario ist er nämlich nicht in rein körperlicher Form unterwegs, sondern kann mit markanten Punkten im Hintergrund verschmelzen. Dies ist das Signal für Chippy, die nun mit Dornröschen auf dem Touchscreen interagieren und so die Traumwelt manipulieren kann. So zerren wir etwa an Luigis Bart, um auf dem Topscreen Mario zu packen und auf eine erhöhte Plattform zu schleudern.

Ballsport mit Luigi
Auch im Kampf machen sich die Unterschiede zwischen Traum und Realität bemerkbar. Im wachen Zustand kämpft das Duo als eben solches: Ihr gebt Zug für Zug Kommandos für die Klempner ein und erledigt die Gegner mit gut getimtem Knöpfchendrücken – im richtigen Rhythmus teilt ihr nämlich kräftiger aus! Schläft Grünkäppchen, zieht Mario solo los. Wobei, so ganz korrekt ist das nicht. Traum-Luigi kräftigt Mario nämlich durch einen HP-Schub und mischt bei einem erfolgreichen Reaktionstest gleich im Dutzend mit. Auch auf die Brüder-Attacken wirkt sich der Weltenwechsel aus: In der realen Welt schießen die beiden einen Koopa-Panzer auf wehrlose Gegner. Im Reich des schlafenden Bartträgers hingegen rollt ihr per Bewegungssensor mit einem Luigi-Ball weitere Traum-Duplikate auf, um sie am Ende mit Schmackes auf das feindliche Pack zu schleudern - Katamari Damacy lässt grüßen!

Optisch steht dem Spiel der Wandel zu leichten 3D-Anleihen nicht schlecht. Bei aktiviertem Tiefeneffekt fällt aber dennoch auf, dass es sich bei den Charakteren bislang „nur“ um 2D-Sprites handelt. Nicht weiter tragisch, denn diese sind wieder einmal herzallerliebst animiert und das 3D kommt zum Beispiel beim Wechsel zwischen den Welten gut zur Geltung. Ebenfalls überzeugend ist die musikalische Untermalung, die mit lebendigen Orchesterstücken aufwartet. Allerdings zeigten sich in der Demo noch einige technische Unzulänglichkeiten: Die Übersetzung wirkte, trotz humorvoller Stellen, sehr roh, manche Textzeilen ragten sogar noch aus dem Bildschirm raus. Auch verweigerten die Tastenbefehle ab einer bestimmten Stelle schlichtweg den Dienst. Bis zum Release im Juni sollen diese Fehler aber selbstredend behoben werden.



Prognose:
Schon von der Titelmelodie an hatte es uns gepackt: Mario & Luigi: Dream Team Bros. legt bereits in der Demo recht gut vor. Die Kämpfe spielen sich bisher flott und da es sich nicht um waschechte Minispiele handelt, machen die Traumwelt-Interaktionen mit Luigi bislang noch nicht den Eindruck, als würden sie im weiteren Spielverlauf störend auffallen – daran scheiterte nämlich Abenteuer Bowser auf dem DS. Bleibt nur zu hoffen, dass im fertigen Spiel auch die visuelle Abwechslung stimmt. Das Traumwelten-Konzept bietet nämlich durchaus Potential für abgefahrene Gameplay- und Design-Einfälle. So oder so sollte uns diesen Sommer aber zumindest ein flottes, humorvolles Rollenspiel erwarten.

Erkundet Klempnerträume: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

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-
Kurzweilig, lustig und flott zeigen sich Luigis Traumwelten bisher. Jetzt muss nur noch der Rest stimmen!

Prognose
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