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Spielname:
Heavy Fire: Special Operations 3D

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Teyon

Developer:
Teyon

Genre:
Shooter

Release:
25.10.2012 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre

Screenshots:
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Heavy Fire: Special Operations 3D

Kurztest: Heavy Fire: Special Operations 3D

Nicola Hahn, 02.03.2013

3424°

6

Test mögen: Weitersagen:

Schon lange wünschen sich Ego-Shooter-Fans einen waschechten Ableger ihres Genres auf den 3DS. Third-Person-Varianten wie Resident Evil oder Metal Gear Solid ausgenommen wurde dieses Verlangen bisher nicht erfüllt. Dann jedoch stößt man im eShop auf ein unscheinbares Spiel und liest sich die Produktinformation von Heavy Fire: Special Operations 3D durch. Ein im nahen Osten gesetzter Konflikt, in den man mit Waffengewalt einsteigen darf, hört sich doch schon recht treffend an und die beigelegten Screenshots machen Lust auf mehr. Schauen wir doch mal, ob das eShop-Spiel seine fünf Euro wert ist.

Der erste Schein trügt
Während wir uns voller Tatendrang den Titel auf die Konsole laden, haben wir natürlich ein wichtiges Detail in der Beschreibung übersehen: Das Spiel ist im Stil alter Arcade-Rail-Shooter gehalten und ist somit kein typischer Ego-Shooter. Anders als für letzteres Genre üblich ändert sich nur der Hintergrund und die Position an denen Gegner spawnen, das heißt wir brauchen nur das Feuerkreuz auf den Gegner zu richten und abzudrücken, den Rest wie Laufen und Kamerabewegungen sind vorgegeben. Somit sollten sich unsere Fans dann doch nicht zu früh freuen.

Zurück zum Beginn des Spiels
Nichtsdestotrotz wollen wir euch die Geschichte des Titels nicht vorenthalten: Aufständische haben die Kontrolle über eine Stadt in Somalia übernommen und die Regierung möchte, dass unsere Armee die Stadt wieder befreit. Aber bevor wir uns in das kopflose Geballere stürzen können, haben wir die freie Auswahl zwischen drei Charakterklassen: Aufklärer, MG-Schütze und Support. Diese unterscheiden sich primär in ihren Magazin-Größen und Nachladezeiten. Sobald wir uns entschieden haben, dürfen wir uns mit der 3DS-Kamera für ein Foto ablichten lassen, welches nun mit einem stilechten Helm als Passbild in den Menüs dient. Auf einer Weltkugel wählen wir den ersten Einsatz aus und wählen abschließend Waffe zum Kampf aus. Am Anfang steht uns nur die Pistole zur Verfügung, die wir im Bereich der Magazin-Größe und des Nachladens gerade noch upgraden können.

Nach der Auswahl finden wir uns in einer Patrouille wieder, die sich gerade auf dem Weg in die besagte Stadt befindet. Wir ergreifen dabei die Kontrolle über einen der Geschütztürme der Humvees. In der Stadt angekommen rast ein brennendes Auto vor unseren Trupp und wir werden plötzlich von allen Seiten beschossen. Mit der MG können wir die Angreifer dank unendlichem Magazin und Dauerfeuer schnell dezimieren. Außerdem werden wir nur getroffen, wenn ein Ausrufezeichen über einem Angreifer aufleuchtet und er somit im Begriff ist, uns zu treffen. Allerdings können wir in der gesamten Mission nur fünf Treffer einstecken, die als Einschusslöcher im unteren Bildschirm dargestellt sind. Als wir ein paar Wellen von Feinden ausgeschaltet haben, trifft uns eine Rakete und der fahrbare Untersatz wird zerstört, nun geht es zu Fuß weiter. Wir erhalten die zuvor gekaufte Waffe und müssen uns jetzt gegen die verbarrikadierte Horde an Rebellen verteidigen. Mit der Pistole gestaltet sich das Vorhaben allerdings merkbar schwerer, denn die Waffe muss einzeln abgefeuert und auch ziemlich oft nachgeladen werden. Die Gegner lassen uns nicht lange am Leben und wir müssen öfters die komplette Mission neu starten.

Nach etlichen Neustarts überstehen wir dann doch der erste Level und wir müssen erkennen, dass in der zweiten Mission der Schwierigkeitsgrad noch stärker angezogen wurde und wir überhaupt keine Chance mehr haben. Zum Glück können wir alle Aufträge beliebig oft wiederholen um uns Geld für eine neue Waffe anzuschaffen, die durch Rangaufstiege freigeschaltet werden. Bis wir jedoch endlich das Geld zusammenhaben um uns die neue SMG leisten zu können, müssen wir die erste Mission stark ausreizen. Der nächste Auftrag der Kampagne können wir jedoch mit dem automatischen Feuer gut meistern und steigen zum Ende hin in einen Kampfhelikopter, der uns in der nächsten Mission ähnlich wie bei der Patrouille vom Intro wieder ein MG mit unbegrenzt Magazin in die Hand drückt und mit dem wir Gegner auf den Häusern regelrecht wegmähen. Wurden sie alle beseitigt, geht der Kampf am Boden weiter. In den nächsten drei Missionen kämpfen wir uns weiter durch die Stadt um am Ende dann vor dem finalen Level, dem Palast, landen. Hin und wieder kommt es aber dann im Feuergefecht vor, dass die Waffe nicht mehr will und erst der 3DS kräftig durchgerüttelt werden muss, damit sich die Sperre löst. Regelmäßige Reparaturen lohnen sich, denn diese verhindern die Häufigkeit derartiger Ladehemmungen.

Fazit:
Ihr seht: Heavy Fire: Special Operations 3D zieht zu Beginn einen großen Frust-Faktor mit sich, besonders wenn man erkennt, dass die Kamera und die Bewegungen komplett vorgegeben sind und einem nur das Feuern bleibt. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad sehr hoch und lässt sich auch nicht verändern. Der nette, beim Zielen aber eher irritierende 3D-Effekt hilft da auch nicht gerade. Auch an Motivationsfaktoren mangelt es dem Spiel: Karriereaufstiege wirken bedeutungslos, die Aufrüstung der Waffen ebenso und die sechs Missionen gestalten sich eher lieblos. Das macht auch keine Lust auf eine Highscore-Jagd. Kurzum: Wenn ihr euch nicht zu hartgesottenen Fans des Rail-Shooter-Genres zählt, gibt es keinen Grund, hier zuzuschlagen. Bei Heavy Fire kommen nämlich wirklich nur die Harten in den von Krieg geplagten Garten.

Hat nach acht Stunden Spielzeit erst einmal keine Lust mehr auf Shooter: Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Noch keine
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-
Nur etwas für Hardcore-Rail-Shooter-Fans, der Rest sollte die Finger davon lassen!

Wertung

Gute Grafik

Nutzung von Kamera und Gyrosensor

Akzeptabler Umfang

Extrem hoher Schwierigkeitsgrad

Kaum sinnige Motivationsfaktoren

Anspruchslose 08/15-Story

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6 Kommentare