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Spielname:
Bravely Default: Flying Fairy

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Silicon Studio

Developer:
Square Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
TBA

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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Bravely Default: Flying Fairy

Preview: Bravely Default: Flying Fairy

Paul Großmann, 19.09.2012

5542°

3

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Bereits vor seiner offiziellen Ankündigung im letzten September gab es viel Wirbel um dieses Japano-RPG, hatten doch nicht wenige gehofft, dass uns eine Fortsetzung zu Final Fantasy: 4 Warriors of Light ins Haus steht. Dass dem nicht so ist, sollte allerdings niemanden davon abhalten mindestens ein Auge auf Bravely Default: Flying Fairy zu werfen!

Denn die Ähnlichkeiten sind -unter anderem beim Charakterdesign- nicht von der Hand zu weisen. Immerhin ist ja auch der gleiche Zeichner für den Artstyle des Spiels verantwortlich. Auch das entwickelnde Team bezeichnet den Titel intern als Fortsetzung zu 4 Warriors of Light. Zufall ist es demnach also nicht, dass der Untertitel des Spiels auch als „FF“ gelesen werden kann. Was erwartet uns aber nun in Flying Fairy? Wir haben die wichtigsten Infos für euch zu einer Preview zusammengeschnürt.

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse
Die Geschichte von Bravely Default: Flying Fairy findet in Luxendarc, dem Land von Licht und Schatten, statt. Einer der zahlreichen Kontinente des Landes war die Heimat des Protagonisten, dem 16-jährigen Tiz Oria, bis eine Katastrophe ein riesiges Loch in seinen Heimatkontinenten riss und Tiz als einzigen Überlebenden zurückließ. Neben seiner Bestimmung ein Krieger des Lichts zu werden, muss er sich nun auch mit Schuldgefühlen zurechtfinden, da er seine Schwester und ihm nahestehende Verwandte bei der Katastrophe nicht retten konnte. Unterstützung bekommt er dabei unter anderem von der 17-jährigen Anies Oblige (die verblüffende Ähnlichkeit mit Garnet aus Final Fantasy 9 hat). Das Mädchen ist in der Lage, Wind-Kristalle zu kontrollieren. Die beiden anderen Charaktere, die eure 4er-Party perfekt machen, sind die 15-jährige Edea Lee und der an Amnesie leidende Lingabel.

Final Fantasy: 4 Warriors of Light 2, oder was?
Was das Gameplay betrifft kann man wohl sagen, dass man es hier mit traditioneller Rollenspielkost zu tun bekommt. Das bedeutet, dass ihr euch auf rundenbasierte Kämpfe, Zufallsbegegnugen mit Gegnern und ein Job-System, ähnlich dem aus Final Fantasy: 4 Warriors of Light, einstellen könnt. Bei den Jobs habt ihr eine recht große Auswahl aus z.B. Mönch, Weiß- und Schwarz-Magier, Jäger und Dieb. Aber auch eher ungewöhnliche Jobarten wie Ninja, Superstar oder Pirat sind vorhanden. Als kleine Besonderheit wird das Spiel das sogenannte Battle Points-System enthalten. Jede Figur hat eine bestimmte Anzahl dieser Punkte, die auch unter den Charakteren getauscht werden können, welche es euch ermöglichen zusätzliche Züge im Kampf zu tätigen. Oder aber ihr spart die BP-Punkte auf, um somit noch stärkere Aktionen auszuführen. Verbraucht ihr allerdings zu viele dieser Punkte, fällt eure BP-Leiste ins Negative, was euren Feinden die Chance gibt mehrere Züge hintereinander zu starten. Überlegt also genau, wie ihr diese Fähigkeit einsetzt!

Im Kampf steht euch auch die Funktion des „Friend Summon“ zur Verfügung. Das ermöglicht einem, den Charakter eines Freundes (oder eines Fremden, via Streetpass) zu beschwören, welcher euch dann im Kampf unterstützt. Je öfter ihr diese Funktion nutzt, desto stärker wird auch die Wirksamkeit des Ganzen. Eine weitere Möglichkeit, wie ihr einen Nutzen aus euren Freunden ziehen könnt, ist das Abilink-System. Dadurch könnt ihr Fähigkeiten eines anderen Charakters aus eurer Freundesliste „leihen“ und übertragen, was dann den Job-Level erhöht. Alles in allem werden euch recht vielfältige Möglichkeiten geboten, um einen Kampf siegreich zu bestehen. Obendrein bietet euch Bravely Default anhand der kleinen Stadt Noruwend, welche zu ihr zu Beginn des Spiels als Ruine vorfindet und wieder aufbauen müsst, eine Art Städtebau-Simulation. Per Streetpass und Spotpass sammelt ihr immer neue Bewohner für das kleine Dörfchen, bis aus der Ruine eine lebendige Stadt wird.

Schön wie ein Gemälde
Neben den gamplaytechnischen Qualitäten protzt das Spiel auch mit einer wunderschönen Grafik, die durch handgezeichnete Hintergründe (auf denen sich die Figuren in Polygon-Grafik bewegen) besticht. Ein Stil, der wie gemacht ist für den 3D-Effekt des 3DS ist. Dass das Ganze zuweilen tatsächlich aussieht wie ein Gemälde, liegt nicht zuletzt an dem weichen Zeichenstil von Akihiko Yoshida (der auch schon, um nur zwei Beispiele zu nennen, Vagrant Story oder das Final-Fantasy-III-Remake für den DS mit seinen Zeichnungen veredelte). Um die optische, aber auch die musikalische (nebenbei: auch Sprachausgabe wird es geben) Präsentation braucht man sich somit keine Sorgen zu machen!

Prognose:
Die interessante Geschichte, das durchdachte Kampfsystem, die clevere Nutzung der 3DS-Features und die auf dem 3DS ihresgleichen suchende Präsentation sorgen dafür, dass hier ein Spiel auf die Handheld-Gemeinde zukommt, bei dem man sich zurecht fragen kann, wie das alles auf ein einziges Modul passen soll. Und obwohl mit Bravely Default: Flying Fairy erst der dritte Titel überhaupt von Silicon Studio (3D Dot Game Heroes) erscheint, kann hier eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Dass Square Enix als Publisher fungiert, bürgt zusätzlich für Qualität. In Japan erscheint das Edel-RPG ja am 10. November. Nun müssen wir nur noch darauf warten, dass es auch zu einem Release im Westen kommt. Allerdings ist das keine sichere Sache, betrachtet man allein den Lokalisationsaufwand, den dieses Spiel benötigt. Dennoch sind wir guter Dinge, dass es (irgendwann) zumindest eine englischsprachige Version geben wird.

Hofft auf einen Deutschland-Release: Paul Großmann [catacombs] für Planet3DS.de

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Hier könnte etwas ganz Großes auf uns zukommen! Wir bleiben gespannt.

Prognose
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