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Spielname:
Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Konami

Developer:
MercurySteam

Genre:
Action Adventure

Release:
08.03.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre

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Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate

Hands-On: Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate

Tjark Michael Wewetzer, 21.06.2012

4494°

2

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Dracula ist wieder da. Dieses Mal in schmuckem 3D und unter neuer Leitung. Naja, neuer alter Leitung, um genau zu sein. Denn für Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate hat Konami wieder das Team von MercurySteam engagiert, welches bereits mit dem ersten Lords of Shadow einiges an Lob einheimsen konnte. Mit dem Handheld-Ableger wollen sich die Macher nun auf die Spuren von Castlevania III: Dracula's Curse begeben. Bei Nintendos Post-E3-Event hatten wir die Gelegenheit, selbst die Peitsche in die Hand zu nehmen und einen kleinen Probetrip zum neuen Schloss zu unternehmen.

Von mächtigen Angriffen und Gegnern, die einfach nicht umfallen wollen
Okay, zugegeben: Ganz zum Schloss sind wir dann doch nicht gekommen. Dort hat man uns nämlich noch nicht hineingelassen. Aber der Reihe nach: Die Demo setzt unseren Helden Trevor Belmont, Nachfahre des ersten Lords of Shadow-Protagonisten Gabriel, ein gutes Stück vor dem Gemäuer ab und lässt ihn ein kleines, überschaubares Gebiet erkunden. Mit im Gepäck hat er sein Dunkelmagie-Amulett und natürlich die traditionelle Peitsche. Wir sind bereit und stürmen uns sogleich ins Getümmel...

...nur um gleich bei den ersten Gegnern vor eine sprichwörtliche Wand zu laufen. MercurySteam hat sich vom Kampfsystem her nämlich spürbar am eher auf Kombos ausgerichteten Lords of Shadow orientiert. Das heißt, mit unseren zwei Angriffstasten - eine für schwache Angriffe und eine für kräftige - können wir in Kombination mit der Sprungtaste beeindruckende Moves auf's Parkett legen. Da steckt ein mächtiger Wumms hinter und Spaß macht es ungemein. Allerdings zieht das Umkrempeln im Kampfsystem auch einen kleinen Nachteil mit sich: Die Gegner vertragen in der jetzigen Form vielleicht noch zu viele Treffer. Ein normales Skelett geht erst nach gefühlten zehn Peitschenhieben in die Knie, was für einen häufigen 08/15-Gegner in einem mehr auf Erkundung ausgelegten Spiel störend enden könnte.

Selbiges gilt für den abschließenden Bosskampf der überschaubaren Demo-Version: Dieser ist zwar wuchtig inszeniert und fordernd, zieht sich aber durch die hohen Trefferpunkte unnötig in die Länge. Immerhin können wir den Tötungsprozess durch Einsatz der Schattenmagie, welche euren Hieben mehr Kraft verleiht, ein wenig beschleunigen.

Neue Ausrüstung im imposanten Gemäuer
Doch vielleicht ändert sich das ja im Spielverlauf der fertigen Version, wenn Trevor und seine drei ebenfalls spielbaren Kameraden auch allerlei Upgrades einsammeln können. In der Anspielfassung gab es derer bereits zwei Lebensenergie-Erweiterungen und die Klingenbumerang-Subwaffe, mit der ihr entfernte Gegner aufs Korn nehmen könnt. Hoffen wir, dass sich da auch noch ein paar Stärkeupgrades verbergen.

Was sich allerdings definitiv schon jetzt nicht verbergen braucht, ist die Optik von Mirror of Fate. Die düsteren Umgebungen sind prachtvoll detailliert aufgebaut und machen bereits jetzt einiges her - vor allem mit eingeschaltetem 3D-Effekt. Schade, dass die Charakter-Modelle da zum Teil nicht ganz mithalten können und auch die Framerate ein kleines bisschen stabiler ausfallen dürfte. Auch die Ladepausen beim Gebietswechsel müssten unbedingt noch gekürzt werden. Bis zum Release ist allerdings noch reichlich Zeit, um diese kleinen Wehwehchen zu beheben.

Prognose:
Tjark Michael Wewetzer: Ein Castlevania auf dem 3DS unter neuer Führung. Kann das gut gehen? MercurySteam macht auf jeden Fall einen ambitionierten Eindruck - und Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate sieht äußerst vielversprechend aus. Die Demo ist aber nicht frei von Mängeln. Trevors Peitschenhiebe wirken mächtig, brauchen aber ewig zur Zerlegung eines Skeletts. Die Grafik samt 3D-Effekt ist bisher einmalig, wird aber noch von nervigen Ladepausen zwischen den kleinen Arealen erkauft. Doch wir sind guter Dinge, dass diese und vielleicht noch weitere Mängel bis zum Release behoben werden können. Ich für meinen Teil habe meinen Testflug mit Trevor genossen und freue mich bereits darauf, im Herbst mit ihm auf die Jagd nach Dracula gehen zu können.

Jakob Nützler: Mit den asiatisch angehauchten DS-Castlevanias konnte ich nur bedingt etwas anfangen. Der westliche, sehr cineastische Stil von Mirror of Fate gefällt da schon viel besser, zumal hier ein wahres Atmosphäre-Feuerwerk abgefackelt wird und es in den Kämpfen ordentlich zur Sache geht. Die E3-Demo macht aber auch deutlich: Wer mit Konamis Vampirjagd bisher nichts anfangen konnte, wird durch den 3DS-Einstand nicht bekehrt. Das zu hören lässt Serienfans wohl aufatmen, Skeptiker bleiben aber skeptisch. Zumindest bis sich die Vollversion vielleicht doch in ihren Modulschacht verirrt.

Mit der Peitsche gegen die Unterwelt: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] und Jakob Nützler [Miroque] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Super
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-
Die Demo macht einen soliden Eindruck, hat aber noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Im Auge behalten!

Prognose
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