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Spielname:
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Square Enix

Developer:
Square Enix

Genre:
Rollenspiel

Release:
20.07.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance

Hands-On: Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance

Tjark Michael Wewetzer, 21.06.2012

3391°

2

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Und noch ein Spinoff! Davon kann man schließlich nie genug haben. Aber halt, bevor ihr jetzt wegschaltet: Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance geht immerhin - im Gegensatz zu den etwas anders gearteten, aber dennoch soliden DS-Vorgängern - wieder mehr in Richtung einer richtigen, neuen Episode der Square-Disney-Kooperation. Zu Beginn der E3 warfen wir bereits einen Blick auf die noch so ferne japanische Version, ihre Entstehungsgeschichte und ihr Potential. Nun durften wir uns bei Nintendo selbst davon überzeugen, was der 3DS-Teil taugt. Begeben wir uns in die Welten des Schlafes!

Einer für alle und alle für den Schlüsselschwert-Träger!
Hey, nicht einschlafen hier! So geht das nun auch wieder nicht. Für Kingdom Hearts 3D müsst ihr hellwach sein. Die recht umfangreiche Demo lässt uns in der Rolle des aufgeweckten Jungen Sora und seines ruhigeren Kumpels Riku die Disney-Welt der drei Musketiere erkunden. Kurzfassung der Filmvorlage und der Kingdom Hearts-Version: Kater Karlo, Hauptmann der Musketiere, entführt mithilfe seiner Panzerknacker-Gefolgschaft Prinzessin Minnie und Sora, Donald, Goofy, Riku sowie Micky müssen sie retten. Okay, zwei dieser Personen gab es nicht im Original. Macht aber nichts, das ist ja der halbe Reiz bei der Spielserie.

Auf unserem Trip dürfen wir relativ kompakte, dafür aber schön ausstaffierte Umgebungen erkunden, Schätze einsammeln und uns natürlich auch mit zahlreichen Albträumen - den bösen Traumfängern (engl.: Dream Eater) - anlegen. Im Kampf unterstützen uns allerdings nicht wie gewohnt Donald und Goofy, sondern ein Trupp freundlicher Traumfänger: sogenannte Geister. Drei davon befinden sich in unserem Repertoire, zwei lassen sich gleichzeitig aufs Feld beordern. Und bei den recht hektischen Kämpfen haben diese auch ziemlich viel zu tun.

Ich spiele meine Feuga-Karte!
Das Kampfsystem orientiert sich stark an dem aus Birth by Sleep bekannten Kommando-Deck. Das heißt, neben einem normalen Angriff könnt ihr eine Reihe von Zaubern oder Spezialattacken festlegen, die per Steuerkreuz durchgeschaltet und auf Knopfdruck aktiviert werden. Allerdings macht ihr dabei keine Kampfstilwechsel durch, wie es beim PSP-Kollegen der Fall ist. Stattdessen könnt ihr - einen gut gefüllten Spezialbalken bei euren Partnern vorausgesetzt - euch mit euren Geistern verbinden und so neue Fähigkeiten erlangen. Der Fledermaus-Traumfänger lässt uns zum Beispiel durch die Lüfte gleiten. Hat was.

Da enden die Möglichkeiten aber noch nicht. Alternativ lassen sich nämlich auch eure Gefährten für bildschirmleerende Super-Angriffe nutzen - vorausgesetzt, ihr erwischt mit dem umhertrampelnden Hunde-Geist sämtliche Gegner oder besteht das Rhythmus-Minispiel des Katzen-Dream-Eaters. Außerdem könnt ihr über den Touchscreen Finishing Moves auslösen, die ein kleines Stylus-Minigame mit sich ziehen. In der Welt der drei Musketiere geschieht dies über Comic-Seiten, mit denen ihr interagiert. Auf dem Raster von TRON: Legacy hingegen soll sich hier ein Hacking-Minispiel verbergen. Diese Finisher kommen auch bei den Bossfights zum Einsatz, wo sie spielentscheidend sind.

Fall nicht!
Der aufmerksame Screenshot-Betrachter wird vielleicht schon einen gewissen Balken im Spielinterface bemerkt haben, der jedoch ziemlich mysteriös erscheint. Was soll die „Drop“-Anzeige? Damit verbunden ist Squares Art, euch beide Protagonisten spielen zu lassen. Sora und Riku turnen nämlich zeitgleich durch die Welt und erleben die Geschehnisse aus einer jeweils anderen Perspektive. Sora etwa bekommt mit, wie Prinzessin Minnie in eine Truhe gestopft und so verschleppt wird, während später Riku besagte Truhe findet und so die adelige Maus rettet. Nun könnt ihr entweder auf Befehl jederzeit zwischen den beiden Helden wechseln oder werdet nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls dazu gezwungen. Manche Dinge kürzen dabei auch euren Spielraum, während ihr im Kampf mehr Drop-Energie - und damit mehr Zeit - für euch gewinnen könnt. Das klingt aber weit schlimmer als es eigentlich ist: Der gewählte Zeitraum ist äußerst großzügig ausgefallen und sofern ihr gut gekämpft habt, könnt ihr beim Drop Statistiken wie Magie oder Angriff bei eurem anderen Charakter ein wenig aufleveln.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zur technischen Umsetzung: Dream Drop Distance kann sich soweit definitiv bereits mit dem PSP-Kollegen Birth by Sleep messen. Die Umgebungen schauen gut aus, die Character Designs sind vielfältig und der 3D-Effekt macht gerade beim Interface einiges her. Schade nur, dass es bei reichlich Action auf dem Screen noch kleinere Framerate-Einbrüche zu verzeichnen gibt - vor allem mit aktiviertem Tiefeneffekt. Dennoch betört die farbenfrohe Optik noch immer ungemein.

Prognose:
Tick, tock, tick, tock. Hört ihr das? Die Zeit ist fast rum, der Drop steht bevor und wir versuchen noch hektisch, ein paar letzte Dinge zu erreichen, bevor wir erst einmal als jemand anderes weitermachen. Ehrlich gesagt haben wir uns diesen zwanghaften Charakterwechsel extrem nervig vorgestellt. Doch nachdem wir nun die Demo von Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance anspielen konnten, erwiesen sich diese Sorgen als vollkommen unbegründet. Im Gegenteil: Das Feature macht das Spiel interessant. Generell erwartet uns hier ein gewohnt gutes Action-RPG, welches schon jetzt mächtig Eindruck schindet und vielleicht auch mit dem PSP-Bruder oder den PS2-Ablegern mithalten kann. Drücken wir die Daumen!

Braucht nun etwas Schlaf: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Fetzt, ist farbenfroh und sorgt für reichlich Fun: Sora und Riku machen auch auf dem 3DS eine gute Figur.

Prognose
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