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Spielname:
Mighty Switch Force

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
6,00 €

Publisher:
WayForward

Developer:
WayForward

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
22.12.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Mighty Switch Force

Tjark Michael Wewetzer, 23.01.2012

4988°

7

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Wie einfach haben wir uns die Zukunft immer vorgestellt? Alle unliebsamen Aufgaben werden maschinell und vollautomatisch erledigt, es herrschen Frieden, Ruhe und Entspannung... Pustekuchen! Wie schon einst der behelmte Lord einer erdachten Weltraum-Eroberungsflotte bemerkte: „Selbst in der Zukunft funktioniert nichts!“ Gleiches gilt im Szenario von Mighty Switch Force, dem 3DS-Debüt des Entwicklerteams WayForward, welches bereits durch Lizenzaufträge und auch starke DSiWare-Titel eine Schar von Zockern für sich gewinnen konnte. Setzt das neue Download-Spiel den Trend fort oder sieht die Zukunft eher düster aus?

Plattformverschiebung im Namen des Gesetzes
Star dieses kleinen Abenteuers ist die engagierte Polizistin Patricia Wagon. Eigentlich war sie gerade dabei, fünf kriminelle Suspekte hinter schwedische Gardinen zu befördern, als der Gefangenentransporter einen Unfall erleidet und die Gauner entkommen. So zumindest die grobe Rahmenhandlung, auf die im ganzen Spiel allerdings praktisch keinen Bezug genommen wird. Stattdessen arbeitet ihr euch schrittweise durch die insgesamt 16 Fälle des Spiels, in denen euer Ziel stets das selbe ist: Die fünf Häftlinge auf der Flucht aufspüren und anschließend den polizeilich geeichten Transport-Roboter aufsuchen, um den Fall zu den Akten zu legen.

Dass sich das als nicht gerade einfach erweist, sollte dabei natürlich auf der Hand liegen. In den teils linearen, teils frei erkundbaren Abschnitten stellen sich euch nämlich allerlei Gegner und verzwickte Plattform-Passagen in den Weg. Erstere lassen sich in der Regel einfach mit Patricias Pistole erledigen. Für letztere müsst ihr in der Regel auf ihre besondere Fähigkeit zurückgreifen. Auf Knopfdruck kann die Polizistin nämlich gewisse Plattformen im Hintergrund verschwinden oder wieder auftauchen lassen. Auf diese Weise verfrachtet ihr auch Personal in Kanonenblöcke, die dann entweder euch oder bestimmte Feinde durch die Gegend katapultieren, oder macht unliebsame und äußerst stabile Gegenspieler schlicht und ergreifend platt.

In der Kürze liegt die Würze
Das alles macht auch unheimlichen Spaß und wird in den letzten Leveln noch einmal richtig fordernd. Leider sind die 16 Fälle schneller vorüber, als es einem lieb sein kann. Das ist vor allem deswegen schade, weil das Spiel in den letzten Herausforderungen richtig an Fahrt gewinnt. Nach Abschluss bleibt euch höchstens die Option, eure Zeiten zu verbessern oder mit einer Bonus-Waffe einige Abschnitte des Spiels bedeutend einfacher zu erledigen.

Dafür macht die 2D-Hüpferei im optischen Bereich einiges her. Die Sprites sind klasse animiert und die Umgebungen – auch wenn es derer nicht viele gibt – können sich sehen lassen. Der 3D-Effekt ist hierbei vernachlässigbar, wenn auch ein nettes Gimmick - gerade beim vor- und zurückschieben bestimmter Plattformen oder beim Einsammeln von Gegenständen, was für einen regelrechten Funkenregen sorgt. Ein eingängiger Soundtrack rundet die solide Präsentation ab.

Fazit:
Eigentlich ist es ein gutes Zeichen, wenn man nach dem Durchspielen unbedingt mehr von dem gerade beendeten Stück Software haben möchte. Im Falle von Mighty Switch Force verkommt dieses jedoch zu einem nicht zu unterschätzenden Kritikpunkt. Versteht uns nicht falsch, die Spielmechanik geht wunderbar auf, die 16 Level sind klasse gemacht – gerade die gen Ende strotzen nur so von Einfallsreichtum – und die für den Entwickler typischen Charakterdesigns sind eine Augenweide. Das ist der Stoff, aus dem richtig großartige Titel gemacht sind. Doch gerade als man sich warmgelaufen hat, ist der Spaß auch schon wieder vorbei und man kann nur noch an seinen Bestzeiten feilen. Schade um das Potential. Dennoch steht außer Frage: Wenn ihr einen kurzweiligen Puzzle-Plattformer zu einem guten Preis sucht und über das Content-Manko hinwegsehen könnt, seid ihr mit dem neuen Werk von WayForward gut beraten.

Geht auf Verbrecherjagd: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Gut durchdachte Hüpferei, die einen jedoch mit dem Verlangen nach mehr zurücklässt.

Wertung

- Cleveres Level-Design

- Schmucke 2D-Optik

- Nur 16 Level...

- ...die extrem kurz sind

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7 Kommentare