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Spielname:
Kid Icarus: Uprising

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Sora

Genre:
Action

Release:
23.03.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1-6 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Preview: Kid Icarus: Uprising

Tjark Michael Wewetzer, 20.02.2011

8930°

6

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Auf der E3 2010 fuhr Nintendo schwere Geschütze auf. Kaum wurde der 3DS offiziell angekündigt, folgte mit dem bis dato als „Project Sora“ bekannten Spiel gleich der erste potentielle Knaller für das Gerät. Den Namen hat es von dem verantwortlichen Entwicklungsstudio, könnte man meinen. Schließlich zeichnet sich Masahiro Sakurais Truppe von Sora, die bereits „Super Smash Bros. Brawl“ zu einem Erfolg machte, dafür verantwortlich. Doch es gibt noch eine andere Auslegung: Sora ist auch japanisch für Himmel. Aber selbst mit diesem Wink: Wer hätte tatsächlich geahnt, dass es sich bei dem Titel ausgerechnet um „Kid Icarus: Uprising“ handelt? Der altgediente Engel Pit bekommt nun, nach 18 Jahren ohne neues eigenes Spiel und nur einem zwischenzeitlichen Gastauftritt in „Super Smash Bros. Brawl“, tatsächlich ein brandneues Abenteuer spendiert. Schon der Trailer hat uns damals großes versprochen. Nun haben wir endlich selbst Hand an das Spiel anlegen können.

„Sorry to keep you waiting!“
„Kid Icarus: Uprising“ soll ein neues Kapitel im wohl ewig währenden Kampf zwischen den Mächten der finsteren Medusa und der Armee der Lichtgöttin Palutena aufschlagen. Ein Kampf, der wohl auch in dieser Runde hauptsächlich von Pit ausgetragen wird. Der darf sich nämlich mitten ins Krisengebiet begeben und dort aufräumen. Bis hierhin mag noch alles für den gestandenen Zocker, der die beiden Originale auf dem NES und GameBoy miterlebt hat, bekannt klingen. Etwas anders scheint es jedoch in der Levelstruktur abzulaufen. War die Ur-Fassung zu einem Großteil ein nahezu reinrassiger Plattformer, driftet „Uprising“ etwas mehr in eine action-orientierte Shooter-Richtung ab.

Zwei Stufen standen in der Demo zur Auswahl, die Auszüge aus den Kapiteln 1 und 4 darstellen sollten. Egal, für welchen Abschnitt wir uns entschieden, der generelle Level-Ablauf blieb gleich. Zu Beginn muss Pit einen kurzen Flugabschnitt bestehen, der entfernt an die Abenteuer des Sternenfuches Fox McCloud oder „Sin & Punishment“-Protagonisten Saki erinnert. Per Circle Pad bewegen wir Pit auf dem Screen umher, mit dem Stylus wird gezielt und der L-Knopf eröffnet das Feuer. Es dauert auch nicht lang, bis Horden von Feinden plötzlich über den Helden herfallen und Gegenwehr nötig wird...ein Punktzähler in der rechten oberen Bildecke zählt dabei jeden erfolgreichen Abschuss, um euch am Ende über eure Leistung zu informieren.

Nach dem Luftflug folgt ein knapper Landgang. Am Boden kann sich Pit praktisch frei bewegen, die Areale der Demo-Fassung boten allerdings keine großen Gebiete, die auch zum ausgiebigen Erkunden einladen würden. Stattdessen versucht ihr euch auch hier, der Gegnerschar zu erwehren und den Ausgang zum Boss des Abschnitts zu erreichen. Die beiden spielbaren Großmeister-Gefechte gegen einen Höllenhund und den etwas größer gewordenen Sensenmann sind zwar recht simpel gestrickt, allerdings nicht weniger spektakulär in Szene gesetzt.

Dreidimensionales Fest für die Augen
Logischerweise hat sich innerhalb der letzten 18 Jahre in Sachen Optik einiges getan. Und dass Nintendo „Kid Icarus: Uprising“ für erste Grafik-Impressionen zum 3DS auswählte, schien einen guten Grund gehabt zu haben: Das Spiel sieht schlichtweg atemberaubend aus. Die Landschaften, die man überfliegt, machen schon jetzt einiges her und die Gegner sind allesamt liebevoll animiert. Vor allem die Boss-Designs möchten wir hier noch einmal lobend erwähnen. Auch der 3D-Effekt kommt in Pits Abenteuer besonders gut zur Geltung. Szenen wie die zahlreichen Laser, mit denen die Festung des Sensenmannes den geflügelten Helden vertreiben möchten, wirken schlichtweg bombig. Und egal wie hitzig es auch gerade auf dem Bildschirm von statten geht: Pit und die Göttin Palutena sind immer für einen Plausch zu haben. Ähnlich wie die Kameraden in den „Starfox“-Titeln liefern die zwei in gesunder Regelmäßigkeit Kommentare zum aktuellen Geschehen. So bemerkt Palutena etwa bei der Ankunft von Medusa neckisch, dass das letzte Treffen etwa 18 Jahre her sei.

Prognose:
Schon vom Trailer waren wir hin und weg. Jetzt, nach der Demo, können wir es aber erst recht nicht mehr erwarten, das fertige Produkt in den Händen zu halten. Veteranen dürften bisher den Mangel am traditionellen Plattforming beklagen, doch wer weiß? Vielleicht wartet ja auch die neue Episode mit Hüpf-Passagen und Dungeons auf. Schließlich handelt es sich bei den Probe-Kapiteln laut Angaben um gekürzte Fassungen der Level. Und vielleicht fallen die fertigen Level auch einen Tick herausfordernder aus, als die jetzigen. Nicht zuletzt wünschen wir uns noch eine Steuerungslösung für Linkshänder, die in der Demo leider durch Abwesenheit glänzte. Auf dass „Kid Icarus: Uprising“ keine Bruchlandung wird und dem altgedienten Engel zu neuen Höhen verhilft!

Würde nur für dieses Spiel auf Rechtshändrigkeit umschulen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Leserwertung:

Hitkandidat
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„Schon vom Trailer waren wir hin und weg. Jetzt, nach der Demo, können wir es aber erst recht nicht mehr erwarten, das fertige Produkt in den Händen zu halten.“

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