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Spielname:
Pokémon Rot/Blau/Gelb

Typ:
Virtual Console Spiel

eShop Preis:
9,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Game Freak

Genre:
Rollenspiel

Release:
27.02.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Pokémon Rot/Blau/Gelb

Kurztest: Pokémon Rot

Nicola Hahn, 08.03.2016

5086°

10

Test mögen: Weitersagen:

Es wird Zeit für eine Zeitreise: Neben der Ankündigung von Pokémon Sonne und Pokémon Mond stand zum 20. Geburtstag der Reihe nämlich auch der Release der Virtual Console-Fassungen von Pokémon Rote, Blaue und Gelbe Edition an. Für den Test schauen wir uns die Rote Edition genauer an.

Das Abenteuer beginnt!
Gleich zu Beginn begrüßt uns Professor Eich, gerne auch der Pokémon-Professor genannt, und fragt uns nach unserem Namen (Kanon-getreu heißen wir natürlich Rot). Wir benennen dabei auch unseren Rivalen Blau - der Enkel von Eich, der uns ab sofort immer wieder begegnen wird. Abenteuerlustig stürmen wir aus unserem Zimmer raus in das kleine Dorf Alabastia, um von dort, nach einem kleinen Erkundungsspaziergang, die Reise durch hohes Gras in die weite Welt fortzusetzen. Doch bevor wir weiter auf die Route 1 gelangen können, stoppt uns prompt Professor Eich und geleitet uns zu seinem Labor. Dort angekommen stößt auch Blau hinzu und der Professor gibt uns die Auswahl an drei Pokébällen, die alle ein bestimmtes Pokémon enthalten. Nachdem wir uns für Glumanda entschieden haben, schnappt sich auch Blau sein erstes eigenes Pokémon und fordert uns auch gleich zum Kampf heraus.

Die Gefechte laufen rundenbasiert ab: Jeder Trainer setzt sein Pokémon ein und wählt eine seiner Attacken aus oder benutzt ein Item. Abhängig von der Initiative und der Priorität seiner Aktion beginnt ein Pokémon und fügt dem Gegner Schaden oder Statuseffekte zu. So kann Glumanda mit der Attacke Glut seine Gegner verbrennen, die dann pro Runde Kraftpunkte abziehen. Verliert ein Pokémon alle Kraftpunkte, so ist dieses besiegt und muss ausgetauscht werden. Besitzt der Trainer keine kampffähigen Pokémon mehr, verliert er den Kampf und muss dem Gegner entweder Geld zahlen oder fällt, wie in unserem Fall, in Ohnmacht und wacht am nächsten Poké-Center wieder auf. Dieses heilt übrigens alle Pokémon und belebt besiegte Gefährten wieder.

I wanna be the very best
Nachdem der erste Kampf geschlagen ist, geht die Reise weiter zum nächsten Ort: Vertania City. Dort erledigen wir zunächst einen Botengang für Professor Eich und dann weiter durch den Vertania-Wald, der schlussendlich nach Memoria City führt. Hier will auch schon Arena-Leiter Roko mit seinen Gestein-Pokémon besiegt werden will. Ist auch dies geschafft, erhalten wir unseren ersten Orden, der uns zusammen mit den restlichen sieben Orden den Zugang zur Pokémon Liga erlaubt, in welcher uns wiederum die Top Vier erwartet. Natürlich ist damit das oberste Ziel, Pokémon-Champ zu werden. Allerdings treffen wir im Laufe der Story noch auf das Team Rocket, das mit Hilfe der Pokémon die Welt erobern will, was wir selbstverständlich zu verhindern gedenken.

Im Vergleich zum Original ist die Portierung inhaltsgleich. Auch sämtliche Glitches sind weiterhin durchführbar, so konnten wir Genga auf Level 1 mit Hilfe des Trainer-Escape-Glitches treffen und fangen. Anschließend war der Aufstieg auf Level 100 dank Stack-Underflow ebenso einfach möglich. Das einzige Manko ist die fehlende Savestate-Funktion, die es uns in anderen Spielen außerhalb der Spieleumgebung einen Quicksave/-load ermöglicht. So sind die Glitches oft anstrengender zu erreichen, da die Speicher-Funktion des Spiels genutzt werden muss.

Fazit:
Für Pokémon-Neulinge ist die Portierung von Pokémon Rot/Blau/Gelb die beste Art, um mit der Pokémon-Serie zu beginnen. Die drei Editionen gehören zur ersten Pokémon-Generation und somit zu den ersten Spielen der Reihe, sprich hier hat die Reise der Taschenmonster begonnen. Somit zeigt sich hier auch die berühmte Pokémon-Formel in ihrer Reinform. Das Spiel leitet den Spieler durch eine interessante Geschichte und lehrt ihm den Umgang mit den Pokémon im Kampf, was sie uns mit der Zeit ins Herz schließen lässt. Aber auch abseits der Story bietet die Kanto-Region erstaunlich viel Abwechslung: Wir können auf Safari gehen, Museen besuchen und zahlreichen Höhlen und Tunnel erforschen, um auch dort mit wilden Pokémon zu kämpfen und sie (hoffentlich) einzufangen. Der Gameplay lockt mit 151 fangbaren Taschenmonstern und den Top Vier, die den Sieger zum Pokémon-Champ krönen. Sowohl Neuanfänger als auch Pokémon-Veteranen können mit diesem Teil der Serie wieder richtig viel Spaß haben, vorausgesetzt sie stören sich an dem nicht gerade günstigen Preis!

Gotta catch 'em all: Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
An die, die den Titel verpasst haben: Unbedingt nachholen! Das ist ein Stück Gaming-Geschichte!

Wertung

Grandioses, bewährtes Kampfsystem

151 Pokémon zum Stillen des Sammeltriebs

Nebengebiete laden zum Erkunden ein

Etwas teuer

Keine Savestate-Funktion im Emulator

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10 Kommentare