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Spielname:
3D Sonic the Hedgehog 2

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Sega

Developer:
M2

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
08.10.2015 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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3D Sonic the Hedgehog 2

Kurztest: 3D Sonic the Hedgehog 2

Tjark Michael Wewetzer, 15.10.2015

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Erzfeinde alter Jump-'n'-Run-Helden sind vor allem für ihre Zähigkeit bekannt. Bowser bereitet Mario ständig Schwierigkeiten, Dr. Wily kann Mega Man nicht in Ruhe lassen und Sonic muss sich regelmäßig mit Dr. Eggman herumplagen. Das fing natürlich schon damals an, als der zuletzt genannte Eierkopf bei uns primär als Schrottnik Robotnik bekannt war. In 3D Sonic the Hedgehog 2, einer Neuauflage des zweiten großen Abenteuers des blauen Igels, müssen wir uns abermals den Häschern des wahnsinnigen Wissenschaftlers stellen – und erleben dabei eines der unterhaltsamsten Abenteuer des Sega-Maskottchens.

Hochgeschwindigkeitsrausch im 16-Bit-Gewand
Die Grundformel, die mit dem ersten Sonic-Spiel geschaffen wurde, bleibt weitgehend unangetastet. Noch immer bewegen wir uns nach klassischem Hüpfspielmuster in Richtung Ziel, das irgendwo am rechten Ende der Karte auf uns wartet, und müssen dabei Fallen sowie Feindvolk umgehen bzw. ausschalten. Dabei stehen uns mitunter verschiedene Pfade offen, die mit unterschiedlichen Boni wie Power-Ups oder einem Stapel lebensrettender Ringe aufwarten. Sonic 2 verfeinert diese Formel und sorgt dafür, dass der Igel wirklich an Tempo gewinnen kann. Im Original feierte der Spin Dash seine Premiere, mit dem ihr aus dem Stand heraus einen Hochgeschwindigkeitsspurt aufs Parkett legen könnt – dieser fand sich zuvor im 3DS-Port des ersten Sonic the Hedgehog wieder. Die Level sind auch deutlich mehr auf Tempo ausgelegt und bieten kreative, teils fast schon achterbahnartige Designs. In der Hill Top Zone bohrt ihr euch durch lockere Stellen im Boden, die Chemical Plant Zone fällt insbesondere in der zweiten Hälfte mit ihren haarigen Sprungpassagen und Tauchgängen im unangenehm violetten Wasser auf und die Casino Night Zone macht den Igel zur Flipper-Kugel. Selbst der Levelboss wird da im Pinball-Stil weggefegt! Die Jagd nach den Chaos Emeralds, mit denen ihr den wahren Endkampf freischalten könnt und die über Bonus-Level ergattert werden, fordert zudem Perfektionisten.

Was neue Features anbelangt, so hält sich die 3DS-Auflage merklich zurück. Ihr könnt zwischen der internationalen und minimal anderen japanischen Spielversion des Mega-Drive-Klassikers wählen, könnt die Levelauswahl ohne große Cheats direkt aus dem Startmenü von 3D Sonic 2 heraus provozieren und zwischen zwei Sound-Varianten wählen. Der neue Ring-Keeper-Modus erleichtert Einsteigern das Spiel zudem ein wenig, da ihr hier nach jedem Ableben mit 10 Ringen auf dem Konto startet und bei Treffern nur die Hälfte anstelle von allen verliert. Verpasste Chance: Man hätte, ähnlich wie mit der Spin-Dash-Implementierung im 3DS-Port des Vorgängers, hier nun Sonics Kumpel Tails um seine in Sonic 3 erworbenen Flugfähigkeiten ergänzen können. Stattdessen spielt sich der zweischwänzige Fuchs, ganz wie im Mega-Drive-Original, exakt wie sein stacheliger Kumpan.

In Sachen 3D-Tiefe gibt sich dieses Werk eher gemischt. Manche Level wie etwa die saftig grüne Emerald Hill Zone mit ihren Korkenzieherbahnen schinden ordentlich Eindruck, andere wie beispielsweise die Mystic Cave Zone, spielen praktisch gar nicht mit den Ebenen. Daher verpasst ihr auch nicht viel, wenn ihr den 3D-Effekt abschaltet oder ihn stattdessen für den zweiten Bildmodus nutzt, bei dem ein gekrümmtes Röhren-TV-Display simuliert wird – ein netter, kleiner Gag. Den Zweispielermodus des Originals gibt es auf dem 3DS übrigens ebenfalls und er kann sowohl in einem speziellen Split-Screen-Rennmodus als auch im kooperativen Hauptspiel genossen werden. Allerdings brauchen beide Teilnehmer ihr eigenes Download-Exemplar des Spiels.

Fazit:
Segas Marketing bewarb Sonic zwar schon seit Teil 1 mit seiner hohen Spielgeschwindigkeit, doch erst im Nachfolger kam diese so richtig zur Geltung. 3D Sonic the Hedgehog 2 setzt das Geschwindigkeitsgefühl gekonnt um und bietet ausgetüftelte Level, in denen sich präzise Hüpfherausforderungen und Achterbahnkurse die Klinke in die Hand geben. PAL-gebeutelte Zocker dürfen den Titel hier auch im Original-Tempo genießen, dafür hält sich die 3DS-Fassung in Sachen Extras wieder merklich zurück. Zumindest Tails' neue Markenzeichen-Moves aus dem Nachfolger hätte man implementieren können – zumal das und eine Wiederherstellung des während der ursprünglichen Entwicklung verworfenen Hidden-Palace-Levels in der Smartphone-Version enthalten sind. Der Ring-Keeper-Modus ist hingegen eine nette Geste für Einsteiger und Leute, die das Jump 'n' Run frustfreier genießen wollen. Und wenn ihr auf gut designte Hüpfspielkost steht, egal ob ihr alte Sonic-Hasen seid oder mit den alten Igel-Abenteuern noch keinen Kontakt hattet, lohnt sich ein Blick in das zweite Sonic-Spiel.

Von der Chemical Plant Zone, Act 2 traumatisiert: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
Runder, schneller Jump-'n'-Run-Spaß, der seinen Vorgänger locker übertrumpft und auch heute noch begeistert.

Wertung

Pfeilschnelles, flüssiges Gameplay

Gelungenes Leveldesign

Erstklassiger Soundtrack

Tails spielt sich exakt wie Sonic

Lässt an Extras vermissen

3D-Effekt eher schwach umgesetzt

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