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Spielname:
Mighty Gunvolt

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
3,49 €

Publisher:
Inti Creates

Developer:
Inti Creates

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
02.04.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Mighty Gunvolt

Tjark Michael Wewetzer, 12.04.2015

2127°

0

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Was wäre, wenn Azure Striker Gunvolt und Mighty No. 9 nicht erst diese Tage auf den Markt kämen, sondern noch zu guten alten 8-Bit-Tagen? Und wenn sie sich – warum auch immer – Unterstützung aus dem japanischen Lightgun-Shooter Gal Gun holen würden? Diese kuriose und ungewöhnlich spezielle Frage beantwortet uns Inti Creates mit Mighty Gunvolt, ein kleiner Bonus-Spaß, der Frühkäufern von Azure Striker Gunvolt gratis dazugelegt wird und sich später separat erwerben lässt. Taugt der kleine von nostalgischen Gefühlen getriebene Trip etwas oder reicht es wirklich nicht zu mehr als einen Kurzzeit-Gag? Schauen wir mal rein!

Love was in danger
Nicht für Ruhm und Ehre kämpfen unsere drei Helden hier, sondern für die Liebe! Die fiese Sumeragi-Gruppe scheint allerorts Mädchen zu entführen, weswegen sich keine neuen Pärchen formen können. Also ziehen Gunvolt aus Azure Striker Gunvolt, Beck aus Mighty No. 9 und Ekoro aus Gal Gun los, um die Finsterlinge zu stoppen. Das geschieht in insgesamt fünf kompakten Leveln, die euch nach bester MegaMan-Manier mit allerlei gefährlichen Hindernissen und natürlich auch Gegnern konfrontieren – allesamt mit einem Boss-Intermezzo abgerundet. Wobei es genauer gesagt eigentlich nur vier Level gibt. Die letzte Stufe besteht ausschließlich aus einem Bosskampf.

Und das ist auch eine der größten Schwachstellen von Mighty Gunvolt. Die paar Level sind nämlich in Windeseile abgeschlossen – mehr als eine Stunde seid ihr hier definitiv nicht beschäftigt, wenn überhaupt – und anders als in MegaMan erlangen eure Helden auch keine zusätzlichen Fähigkeiten, die euch gelegentlich zu Erkundungsgängen motivieren würden. Dafür spielen sich Gunvolt, Beck und Ekoro zumindest ab Werk äußerst unterschiedlich. So kann nur der azurblaue Blitz auf einen Doppelsprung zurückgreifen, während Beck mit einem Sprint durch enge Gänge kommt und so alternative Routen erkundet. Ekoro hingegen ist in der Lage, kurzzeitig zu schweben und einen Gegner als Partner zu rekrutieren. Diese Unterschiede motivieren immerhin zu zwei weiteren Anläufen, ändert aber nichts daran, dass das Leveldesign keine großen Besonderheiten vorweist.

Fazit:
Mighty Gunvolt ist tatsächlich kaum mehr als eine kleine Bonus-Spielerei von Inti Creates – das aber zugegebenermaßen mit einer Extraportion Charme. Allein die Rahmenhandlung mit ihren schlechten englischen Texten als Homage an die alten 8-Bit-Klassiker rührt zu nostalgischen Tränen, ganz zu schweigen von der detailverliebten Pixel-Grafik und dem eingängigen Chiptune-Soundtrack. Leider ist das Vergnügen extrem schnell vorbei und bedient sich bei den drei verbauten Marken hauptsächlich an Azure Striker Gunvolt – Bosse aus Mighty No. 9 sowie einen weiteren Gal-Gun-Level gibt es nur per kostenpflichtigem DLC. Auch fühlt sich das Hüpfabenteuer ein wenig belanglos an und verlangt nicht sonderlich viel vom Spieler ab, was nach dem Durchspielen eindeutig auf die Motivation drückt. So nett die Idee hinter dem Spiel auch ist, verkommt Mighty Gunvolt daher eher zu einem Liebhaber-Produkt, das man sich nicht unbedingt geben muss.

Legt lieber noch einmal MegaMan 9 ein: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein charmanter Retro-Trip, dem es jedoch spürbar an Substanz mangelt.

Wertung

Drei grundverschiedene Charaktere

Charmante Aufmachung

Extrem kurz

Macht wenig aus seinen Ansätzen

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