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Spielname:
Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Sega

Developer:
Sega / Nintendo

Genre:
Sport

Release:
10.02.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012

Review: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012

Nicola Hahn, 13.03.2012

4592°

3

Test mögen: Weitersagen:

Endlich ist es wieder soweit: Die Olympischen Spiele finden statt und die gesamte Welt schaut in diesem Jahr nach London auf dieses große Spektakel. Jeder freut sich und kann kaum den Start abwarten. So ungefähr beschreibt uns Sega den Beginn der Olympischen Spiele in London, aber kann sich dieser neue Titel seinen Vorgänger vom Treppchen stoßen?

Angefangen hat der sportliche Wettstreit zwischen Mario und Sonic bereits auf dem DS, wo eine ansehnliche Grafik sowie ausreichend lange und abwechslungsreiche Minispiele zu den Stärken gehörten. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Story, wie es in Mario-Sportspielen auch nahezu immer üblich war. Auch mit dem Nachfolger der Winterspiele änderte sich nicht viel, außer dass die Auswahl der Disziplinen selbstverständlich angepasst wurde. Nun steht der 3DS-Titel in den Startlöchern und wir überlegen: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 müsste doch dann seine Vorgänger bei weitem überbieten, denn die neue Konsole kann schließlich bessere Grafik darstellen, hat einen Gyrosensor, ein Slide-Pad, mehr Leistung und kann auch noch dreidimensionale Tiefe darstellen. Wie die Wirklichkeit aussieht, erfahrt ihr im Test.

Schneller, höher, weiter!
Mario und seine Freunde sind für die Olympischen Spiele qualifiziert und freuen sich ein Loch in den Bauch, denn schließlich beginnt die Eröffnungsfeier schon am nächsten Tag und ganz London, ja sogar die ganze Welt schauen auf sie und wollen Höchstleistungen sehen. Doch zwei wurden wohl vergessen: Erzfeind Bowser und Kollege Dr. Eggman warten vergeblich auf ihre Einladung und setzen aus Wut und Rache ihre neuentwickelten Nebelmaschinen ein um die Spiele zu verhindern und ihre Teilnahme zu erpressen. Während sich am nächsten Tag scheinbar ganz London und sämtliche Kamerateams aus der Welt wegen der schlechten Sichtverhältnisse verkrochen haben, schlagen sich Mario, Sonic und deren Freunde durch den Nebel und begegnen einigen geisterähnlichen Duplikaten, die sie liebevoll „Schwindler“ nennen.

Die Masse macht's
Um die Feinde und Gegner während der Story-Kampagne zu besiegen, müssen die Figuren gegen diese in sportlichen Wettkämpfen antreten. Die Disziplinen sind in diesem Titel wieder vielfältig: Während man sich noch 2008 mit nur wenigen Varianten abgeben musste, sind 2012 die Minispiele um das dreifache angestiegen und sollten nun mehr als genug Abwechslung bieten. Leider geht diese Erhöhung stark auf die Länge der Spiele: Der 4000m-Lauf zum Beispiel wurde ganz einfach um 3500m gekürzt und man braucht nur noch den Endspurt zu bewältigen.

Der Story-Modus ist aufgebaut wie die Rettet-die-Krone-Episoden in der Mii-Lobby. Ihr dürft euch durch einen Zeitstrahl kämpfen auf dem einige Stationen eingetragen sind, die ihr in der vorgegebenen Reihenfolge bewältigen müsst. Zu Beginn einer Mission bekommt ihr in einer hübschen Zwischensequenz erklärt, was überhaupt passiert, doch die Hauptcharaktere Mario und Sonic kommen selbst nie zu Wort. Nach Ende der Sequenz beginnt nach einer in zwei meist unverständlichen Sätzen verpackte Erklärung auch gleich der sportliche Wettkampf gegen erscheinende Gegner. Klassische Gewalt ist im Geiste Olympias eben doch keine Lösung. Seid ihr siegreich, rutscht ihr ein Feld auf dem Strahl weiter und könnt euch dem nächsten Punkt widmen. Das ist durchaus eine Möglichkeit, die Minispiele in eine Story zu stopfen. Trotz schön animierter Filmchen fühlt sich das alles aber etwas fehlplatziert an. Ein alternativer globaler Mulitplayer-Spaß à la Mario Kart 7 glänzt durch Abwesenheit und man muss auf die lokale Umgebung zurückgreifen.

Steuerung:
Für jedes Minispiel wurden immer verschiedene Steuerungsarten ausgesucht, die größtenteils sinnvoll Anwendung finden und auch gut funktionieren. Manchmal wurden aber auch einige exotische Varianten gewählt um die Schwierigkeit zu erhöhen. Beispielsweise wird während eines Sprints die Steuerung im Sekundentakt geändert, wobei sich die Schwierigkeit im Gleichschritt nach oben dreht. Auch das Korb-Werfen mit einem Basketball per Schwung-Bewegung irritiert etwas und ist mehr als ungenau.

Grafik:
Hier kann sich der 3DS wieder sehen lassen: Die Wii-ähnlicher Grafik überzeugt und bietet einen schmucken, stilisierten Look, wie er zu den zwei zugrunde liegenden Akteuren passt. Der 3D-Effekt fällt aber eher mäßig aus, weswegen ihr den getrost wegschalten könnt. Nur bei den Zwischensequenzen ist das 3D etwas ansehnlich.

Sound:
Nix deutsche Sprachausgabe: Zwar wird allgemein eher selten gesprochen und mehr gequiekt, geschnauft oder gejubelt, aber die Ansagen des Sprechers hätte man zumindest noch auf Deutsch vertonen können. Die Hintergrundmusik ist zwar auch kein Orchester-Werk, lässt sich aber dennoch hören und passt stets gut zur Szenerie.

Features:
Abermillionen Minispiele und auch die neue Story können leider nicht über das etwas schwache Gameplay hinwegtäuschen. In den Vorgängern konnte man sich gerne etwas mehr auf eine Disziplin einlassen, doch hier sind alle so schnell abgearbeitet und vorüber, dass weiteres Üben eigentlich nur wenig Spaß macht. Der gebotene Medley-Match-Modus macht allerdings Spaß, auch wenn sich dahinter lediglich eine freiere Auswahl der Minispiele verbirgt.

Fazit:
An Grafik, Steuerung und Sound lässt sich in Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen 2012 nicht viel bemängeln, wohl aber beim Gameplay: Die Story ist zwar ganz nett und sehr kinderfreundlich gehalten, aber hier plump die Minispiele rein zu stopfen ist ein Unding. Der Mulitplayer-Modus hält sich an seine Vorgänger und lässt leider nur lokale Spiele zu, was im Gegensatz zu zum Beispiel Mario Kart 7 ein Rückgang ist. Die als Disziplinen getarnte Minispielchen sind wirklich sehr „mini“ und werden innerhalb von zwei Sätzen unverständlich erklärt – da kann auch die Masse nicht viel rausholen. Wer eine Minispiel-Sammlung sucht, der ist wohl mit Mario Party oder den Vorgängern besser geholfen – auch wenn die 3DS-Fassung sich auch oft von seiner guten Seite zeigt uns Spaß machen kann.

Bleibt lieber in Peking im Jahre 2008: Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Nett gemeinte und solide Minispiel-Sammlung. Leider waren die DS-Vorgänger um einiges besser als der 3DS-Einstand.

Wertung

MULTIPLAYER:

5.0

MODIVIELFALT:

7.0

WIEDERSPIELWERT:

5.0
6
von 10

Massig Minispiele...

Gute Grafik

Lokale Mehrspieler-Partien und Ranglisten...

...die nicht zum Wiederspiel einladen

Zu kurze Minispiele

...aber kein Online-Multiplayer

Wie werten wir?

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3 Kommentare