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Spielname:
Azure Striker Gunvolt 2

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
12,99 €

Publisher:
Inti Creates

Developer:
Inti Creates

Genre:
Action

Release:
29.09.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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Azure Striker Gunvolt 2

Kurztest: Azure Striker Gunvolt 2

Michael Grönert, 06.10.2016

1327°

0

Test mögen: Weitersagen:

Wollte man dieses Spiel möglichst genau durch eine Genre-Bezeichnung beschreiben, so würden wir Folgendes nennen: Dystopischer Science-Fiction Tag-and-Shoot-Action-2D-Platformer. Die Rede ist von Azure Striker Gunvolt 2. Sollte der erste Teil an euch vorbei gegangen sein, obwohl er von uns eine Pflichtkauf-Wertung bekommen hat (hier der Test), so könnt ihr dieses Spiel am ehesten mit der MegaMan (Zero) Reihe vergleichen - und genau hier findet sich auch die Zielgruppe. Ob das Spiel seinem Vorgänger und seinem Vorbild gerecht wird, verraten wir euch in unserem Kurztest.

Diesmal mit Verstärkung
…oder eigentlich mit einem altbekannten Rivalen, der in etwa dasselbe Ziel verfolgt wie der namensgebende Protagonist Gunvolt. Copen, bekannt aus dem ersten Teil, ist dieses Mal ebenfalls spielbar. Dieser fähige Kämpfer und Wissenschaftler erweitert das Spielerlebnis spürbar. Der wohl schwerwiegendste Unterschied zu Gunvolt, ist die Tatsache, das Copen die Fähigkeiten seiner besiegten Gegner übernehmen kann - die wohl wichtigste Eigenschaft die MegaMan ausmacht und dem ersten Teil bisher verwehrt blieb. Auch andere Grundzüge der Charaktersteuerung der Beiden unterscheiden sich sichtbar.

Während Gunvolt sich hauptsächlich auf dem Boden schnell bewegen kann, indem er Dashes durchführt und seine Gegner mit seiner Schusswaffe markiert, kann Copen durch die Luft dashen und seine Gegner markieren, indem er sie so anrempelt. Ihr fragt euch was dieses Markieren soll? Damit meinen wir das „ins Visier nehmen“ von Gegnern, einmal markiert könnt ihr mit gehaltener R-Taste bequem auf eure Gegner schießen ohne weiterhin zielen zu müssen - daher auch die Umschreibung „Tag-and-Shoot“. Dieses Verfahren klingt nicht nur so als würde es alles stark vereinfachen, es fühlt sich wirklich nur wenig fordernd an wenn man den Dreh erst mal raus hat.

Die Story steht nicht im Mittelpunkt
Kaum konnte Gunvolt die bösen Machenschaften der Sumeragi Group im ersten Teil der Reihe vereiteln, tritt auch schon ein neuer furchteinflössender Gegner auf die Bühne. „Eden“, eine internationale Gruppe von mächtigen Meistern aus der ganzen Welt schmieden finstere Pläne. Und um diese in die Tat umzusetzen benötigen sie natürlich ausgerechnet etwas, das den beiden Protagonisten jeweils sehr wichtig ist - um hier nicht zu viel zu verraten, denn sehr viel mehr steckt auch nicht dahinter. Auch wenn die Geschichte offensichtlich nicht das Wichtigste in diesem Spiel ist - immerhin wollen wir doch alle nur Action! - so ist die Geschichtserzählung doch sehr präsent. Nahezu ohne Pause wird selbst während der intensivsten Action gesprochen und diskutiert. Irgendwie gehört es ja dazu. Die Sprüche der abwechslungsreichen Boss-Gegner tragen einen großen Teil zur richtigen Stimmung bei und können unterhalten. Allerdings ist es für Nicht-Muttersprachler der japanischen Sprachausgabe nicht einfach den englischen Texten zu folgen, wenn sie sich gerade auf komplexe Angriffsmuster konzentrieren müssen und auch mal austeilen wollen. Richtig ärgerlich ist es dann, wenn Text und Avatar einen Gegner vollkommen verdecken, sodass man dessen nächsten Schritt nicht vorhersehen kann. Für diese Probleme gibt es allerdings eine einfache Lösung: die Konversationen lassen sich komplett deaktivieren. Die Frage ist nur ob man diesen Tausch eingehen möchte, denn ohne die Kommentare fehlt eindeutig etwas.

Fazit:
Mit etwa zehn Levels pro Story-Strang, welche die beiden Protagonisten aber teilweise gemeinsam haben, ist auch der zweite Teil mit dem azurblauen Blitz nicht sehr umfangreich. Doch gibt es da noch Herausforderungen, die dazu anspornen wollen, die hübsch gestalteten und individuellen Level erneut zu bezwingen. Genügt es nicht alle Preise hierfür zu verdienen, kann man sich nach dem Story-Modus an einem weltweiten Online-Highscore versuchen. Eine besondere Überraschung wartet auf Besitzer einer Shovel Knight-amiibo-Figur, denn hiermit lässt sich ein Bosskampf gegen den Schaufel-Ritter selbst freischalten. Die erwähnte Bildschirmüberdeckung durch Avatare und Texte kann etwas stören ist aber kein Beinbruch. Etwas überraschend kommt allerdings eine Passage in der man seine Karaoke-Künste unter Beweis stellen soll. Nur widerstrebig reagiert man hemmungsfrei auf das aufblinkende Mikrofonsymbol, wenn man plötzlich während einer Busfahrt aufgefordert wird drei japanische Sätze in seinen Handheld zu trällern um einen Boss zu schwächen. Insgesamt erwarten den Spieler in Azure Striker Gunvolt 2 aber auf jeden Fall ein paar aufregende Stunden Spaß mit wenig Platz für Beanstandungen.

Genoss die nostalgische Zeit mit Kämpfen gegen menschliche Gegner in alter Roboter-Manier: Michael Grönert [BadToxic] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Unterhaltsame und actionreiche Bosskämpfe in einem gelungenem Werk, welches nicht wirklich einer Story bedarf.

Wertung

Ansprechende Kämpfe…

Viele Herausforderungen mit Belohnungen…

Online-Highscore

…auch wenn es oft genügt die Feuer-Taste zu halten

…welche den Spielverlauf aber nicht ausschlaggebend beeinflussen

Relativ geringer Spielumfang

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