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Spielname:
Dedede's Drum Dash Deluxe

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
6,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
HAL Laboratory

Genre:
Musik

Release:
13.02.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Dedede's Drum Dash Deluxe

Kurztest: Dedede's Drum Dash Deluxe

Sebastian Mauch, 11.02.2015

1928°

0

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Rhythmusspiele sind ja immer so eine Sache. Der Eine mag sie, der Andere hasst sie. Aber mal ehrlich, bei größeren Genres wie Ego-Shootern oder Rollenspielen ist das doch nicht anders. Und selbst Spieler, die von Trommeln und Noten keinen blassen Schimmer haben, greifen gerne mal zu musikalischen Spielen. Einst wusste Activision mit Guitar Hero und dem schnittigen Gitarrenzubehör die Massen zu begeistern. Und nun sind es eben Spiele wie Theatrhythm: Final Fantasy – Curtain Call und Dedede’s Drum Dash Deluxe, die das Genre der Rhythmusspiele am Leben erhalten. Theatrhythm wusste bereits zu überzeugen, doch wie schlägt sich König Dedede in seinem Spinoff?

Moment, das kennen wir doch!
Die Idee hinter diesem Spiel ist nicht neu. Schon in Kirby: Triple Deluxe konnte man in Form eines Minispiels Dedede’s Drum Dash spielen. Nun erscheint ein eigener eShop-Titel mit dem kleinen Namenszusatz Deluxe. Aber man bekommt keineswegs bereits dagewesene Inhalte, im Gegenteil. Die Auswahl der Musikstücke und die Level an sich sind nämlich komplett neu. Diese sind vom Aufbau her denkbar simpel: Zu Beginn eines Liedes starten wir auf einer Art Podest und ein Lied fängt an zu spielen. Setzt der Rhythmus ein, springt der selbst ernannte König von Dreamland vom Podest herunter. Von da an ist es die Hauptaufgabe, von einer schwebenden Trommel zur nächsten zu hüpfen. Und weil das ja zu einfach wäre, wurden selbstredend zahlreiche teils sehr nervige Hindernisse eingebaut. Dabei mangelt es nicht an der Quantität, denn von stacheligen Säulen die aus dem Boden schießen bis hin zu bekannten fliegenden Schergen aus früheren Kirby-Spielen ist alles dabei. Das Spiel erschlägt euch aber nicht direkt am Anfang mit allen Hindernissen, sondern ihr tastet euch Stück für Stück an das unfairste Level heran.

Da sind wir auch schon bei einer der markantesten Eigenschaften von Dedede’s Drum Dash Deluxe, der steilen aber sehr gut umgesetzten Lernkurve. Im ersten Abschnitt starten wir mit einem eher gemächlichen Beat und nur sehr wenigen Hindernissen. Dabei eignet man sich zunächst die elementaren Fähigkeiten an. Per Druck auf die A-Taste bringt ihr Dedede dazu, höher zu springen. Drückt ihr im Anschluss nochmal die Taste, springt der König wiederum noch höher. Somit können wir auf insgesamt drei verschiedenen Ebenen ausweichen, beziehungsweise direkt in die nächste Falle krachen. Oder man folgt einfach der Spur aus Münzen, die allerdings in späteren Levels bewusst in die Irre führt. Vergesst ihr die A-Taste zu drücken, springt unser Dickerchen wieder auf der normalen Höhe. Dies müssen wir geschickt ausnutzten um uns möglichst verlustfrei bis zum Ziel zu bewegen. Und um die ganze Sache ein wenig zu erschweren, habt ihr noch die Möglichkeit am höchsten Punkt des Sprungs auf Knopfdruck zu klatschen, um haufenweise Bonuspunkte einzuheimsen. Die Kombination aus diesen Elementen macht es zunehmend schwerer ins Ziel zu kommen. Damit wird es vor allem gegen Ende des Spiels zur Geduldsprobe, die wertvollste Medaille für jedes Level abzustauben. Wer aber darauf achtet, möglichst keinen Schaden zu nehmen, oder alle Münzen auf dem Weg einzusammeln, der wird am Ende mit einem Abzeichen und wichtigen Bonuspunkten belohnt.

Kann…nicht…aufhören…
Eines sei gesagt: dieses Spiel macht süchtig. Ist die Steuerung erst einmal in Fleisch und Blut übergegangen, lassen einen die famosen Musikstücke aus dem Kirby-Universum nicht mehr los. Schon in den ersten paar Stages beginnt man unweigerlich damit, den Kopf oder andere Gliedmaßen zum Takt mitzubewegen. Die Auswahl ist zwar auf gerade einmal sieben Lieder begrenzt, jedoch sind diese äußerst mitreißend und kommen aus zahlreichen Kirby-Spielen wie Kirby Air Ride oder dem Minispiel „Meta Knights Rache“ aus Kirby Super Star. Hat man diese sieben Lieder gemeistert, ist das Spiel aber noch nicht vorbei. Im Anschluss warten sieben extremere Varianten der bisherigen Abschnitte, und die perfekt zu durchlaufen benötigt schon einiges an Übung. Dies gilt vor allem für das siebte Level in der extremen Variante, denn dort erwarten euch extrem viele Hindernisse zu einem extrem schnellen Beat. Bei so vielen Extremen kann man auch schon mal in Schwitzen kommen.

Fazit:
Fassen wir doch mal zusammen: Man nehme ein wenig Kirby-Charme, dazu den plumpen König Dedede und ein paar echt geniale Teile des kunterbunten Kirby-Soundtracks. Man füge das alles in einem gut umgesetzten Rhythmus-Plattformer zusammen und schon ergibt alles ein rundes Bild. Das trifft zwar zu und zauberte uns auch durchweg ein Lächeln ins Gesicht, jedoch klappte bei der Anzahl der Level die Kinnlade nach unten. Und das natürlich im negativen Sinne. Selbst die rhythmisch total untalentierten unter uns sollten in maximal drei bis vier Stunden alles mehr oder weniger gut gemeistert haben. Hat man aber von Geburt an ein astreines Rhythmusgefühl, könnte der Spaß aber auch schon nach etwas mehr als zwei Stunden sein Ende finden. Hier haben die Jungs und Mädels aus den HAL Laboratories definitiv Potenzial verschenkt. Liebhaber von Kirby- oder Musikspielen können mit Dedede’s Drum Dash Deluxe mit seinem Preis von knapp sieben Euro aber nicht viel falsch machen – insbesondere wenn sie sich schon in Triple Deluxe in das Minigame verliebt haben.

Wippt selbst im Schlaf zum Takt mit: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
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-
Forderndes Rhythmusspiel mit fantastischer Musik und einer fairen Lernkurve.

Wertung

Forderndes Gameplay

Motivierende Soundkulisse

Simple, präzise Steuerung

Nur sieben Lieder

Sehr kurze Spielzeit

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