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Spielname:
Gunman Clive 2

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
2,99 €

Publisher:
Hörberg Productions

Developer:
Bertil Hörberg

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
29.01.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Gunman Clive 2

Tjark Michael Wewetzer, 05.02.2015

2333°

1

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Der Wilde Westen ist auch nicht mehr das, was er mal war. Da hat der Revolverheld Clive gerade erst sein letztes Abenteuer überstanden und die holde Ms. Johnson gerettet, und schon wird seine Heimkehr von einer Gruppe Banditen getrübt – die zu allem Überfluss auch noch das Städtchen mit einem Kampfroboter in Schutt und Asche legen. Jepp. Ihr merkt schon, trotz des oberflächlichen Western-Settings bietet Gunman Clive 2 deutlich mehr, als der erste Blick verrät. Ob der Nachfolger des eShop-Überraschungshits von 2012 auch etwas taugt, erfahrt ihr in unserem Kurztest.

Ein Revolverheld reist um die Welt
Die 25 Level umfassende Jagd nach dem Anführer des Banditen-Trupps führt euch rund um den Erdball. Das hat zur Folge, dass die 2D-Hüpfabschnitte, die ihr dabei bereist, äußerst abwechslungsreich ausfallen. So schlagt ihr euch zunächst durch die brennenden Trümmer eures Western-Städtchens, erkundet dann dunkle Höhlen und landet später in verschneiten Berglandschaften und sogar einer japanisch angehauchten Pagode – inklusive Ninja und Samurai auf den Dächern. Langweilig wird dem Auge hier jedenfalls nicht! Dafür sorgt auch der markante Grafikstil des Spiels, der an lebendig gewordene Skizzen erinnert und vor allem in Bewegung und mit aktivem 3D-Tiefeneffekt richtig schmuck ausschaut.

Auch spielerisch bietet der Download-Titel viel. Die Abschnitte sind nämlich durch die Bank weg gut designt und verlangen euch gerade in der späteren Spielhälfte einiges ab. Dann wollen beispielsweise haarige Sprungpassagen pixelgenau bewältigt, Gegner gezielt aus dem Weg geräumt und auch fiese Tricks – beispielsweise Gravitationsfelder – überstanden werden. Checkpoints gibt es innerhalb der Level übrigens keine und auf normalem Schwierigkeitsgrad beißt Clive nach vier Treffern ins Gras. Da die Areale allerdings allesamt recht kompakt sind und ihr beim Ableben nicht zu weit zurückgesetzt werdet, hält sich der Frust gut in Grenzen.

Zudem werden die Standard-Hüpfpassagen gelegentlich durch kleinere Sonderlevel aufgelockert, in denen ihr entweder einen kleinen Shoot-'em-Up-Abschnitt übersteht oder euch mit einem mächtigen Boss anlegt. Gerade Letztere fordern einiges an Geschick, denn einstecken können sie ziemlich gut! Schade nur, dass selbst die Endgegner das insgesamt recht kurze Vergnügen nicht großartig verlängern können. Geübte Spieler sind auf mittlerer Schwierigkeitsstufe – die übrigens lediglich bestimmt, wieviele Treffer ihr vor dem Tod einstecken könnt – bereits nach etwa ein bis zwei Stunden durch. Immerhin motivieren drei weitere spielbare Charaktere, die allesamt ihre eigenen Eigenschaften mit sich bringen, zu weiteren Anläufen. Ms. Robinson, das Entführungsopfer des Vorgängers, muss beispielsweise beim Hantieren mit ihrer Pistole stehen bleiben, während Clive auch aus dem Lauf ballern kann. Da muss man sich teils mächtig umgewöhnen!

Fazit:
Manchmal liegt die Würze halt doch in der Kürze. Auch wenn Gunman Clive 2 bereits nach weniger als zwei Stunden seinen Abspann präsentiert, weiß es diese Zeit bestens zu nutzen. Die 25 Level sind abwechslungsreich aufgezogen und warten sowohl mit vielfältigen Umgebungen wie auch Herausforderungen auf. Vom Schwierigkeitsgrad her sollte der Titel auch nicht unterschätzt werden, die teils haarigen – und zumindest im Endgame auch nicht unbedingt hunderprozentig fairen – Sprungabschnitte erfordern einiges an Geschick. Und wenn ihr dann mit Clive die Banditen zur Rechenschaft gezogen habt, warten noch drei weitere Helden darauf, von euch ausprobiert zu werden. Angesichts des recht niedrigen Preises sollten Freunde guter Hüpfspielkost der kleinen Indie-Perle auf jeden Fall eine Chance geben – egal ob sie mit dem Westernhelden bereits vertraut sind oder nicht.

Schießt schneller (daneben) als sein Schatten: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Abwechslungsreiches, aber leider auch extrem kurzes Hüpfvergnügen mit einigen gelungenen Überraschungen.

Wertung

Abwechslungsreiche Level

Recht fordernd…

Schnell wieder vorbei

…wenn auch gen Ende nicht immer ganz fair

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1 Kommentar